Extreme Schmerzattacken noch Wochen nach Whipple - wer kennt dies?
Verfasst: 24. Juli 2019, 00:04
Mein Mann erhielt am 5.4.2019 die Diagnose auf Bauchspeicheldrüsenkrebs (4 x 5 cm Tumor am Kopf) und wurde am 11.4.2019 über 8 Stunden operiert (R0, Entfernung Kopf der Bauchspeicheldrüse, Galle und Zwölffingerdarm, 21 Lymphknoten, davon 10 befallen). Nach 9 Tagen wurde er aus dem Krankenhaus entlassen mit einem Wundbeutel. Nach 6 Tagen kam es abends zuhause zu extremen Bauchschmerzen, die in den Brustkorb zogen, den Atem nahmen und zur kurzen Ohnmacht führten. Rettungswagen und mehrtägiger Krankenhausaufenthalt. Wundschlauch wurde gezogen, Flüssigkeitsansammlung, Fieber, Antibiotikabehandlung. Der beschriebene Anfall, der zu dem extremen Schmerz, Atemnot und Kreislaufversagen führte, mag auch mit einer großen Spaghettiportion ggf. erklärbar gewesen sein. Das Fieber rührte von einer Entzündung im Bauchraum laut Ärzten.
Seit diesem Vorfall hatte mein Mann bis dato fast täglich 1 - 4mal plötzlich auftretende Schmerzattacken - aufsteigend sich ankündigend aus dem Bauchraum 30 Sekunden Vorwarnzeit, bevor es zu einem extremen Schmerz kommt der nach oben zieht bis in die Brust, Schulter, Nacken mit schmerzhaftester Verspannung. In den letzten 2 Wochen wurden die Attacken immer extremer (Schmerzskala 1-10 nach Aussage meines Mannes bei 10 und unerträglich). Wir sehen zur Zeit das Entstehen im Zusammenhang mit der Verdauung, da ca 30 Minuten bis 1 h nach dem Essen die Attacken entstanden. In all den Wochen seit Ende April kamen sie allerdings stets unerwartet zu unterschiedlicher Tageszeit, auch mal im Schlaf, kurz nach dem Essen oder Stunden danach. Ohne Regel. Die Attacken hat er in der ersten Zeit nach 1 Minute, 3 Minuten wegatmen können. In den letzten 2 Wochen wurden sie immer länger und heftiger. Zuletzt hatte er am Sonntag und Montag 1 bis 1 1/2 h Schmerzen. Sie sind nach der Schmerzattacke komplett weg.
Mein Mann ist ansonsten schmerzfrei, dafür sind diese höllischen plötzlichen Schmerzanfälle unerträglich. Sie zermürben und verunsichern meinen Mann. Er sagt, dass er das nicht mehr lange aushält. Er hat eine Grundmedikamentation Novaminsulfon 1-1-1-1 und Oxycodon morgens und zur Nacht. Für die Attacken benutzt er ein Fentanyl-Nasenspray, das ihm bis vor 10 Tagen noch half und entspannen ließ. Extreme Schmerzattacken hatte er am letzten Sonntag und Montag, das Spray half nicht mehr. Er bekam am Sonntag zudem 39,5 Fieber , morgens war es weg nach stark durchschwitzter Nacht, am Montag nachmittag nach erneuter Bauch-Schulterschmerz-krampf-Attacke hatte er wieder Fieber und einen unbeschreiblichen Schüttelfrost.
Dienstag früh kam er ins Krankenhaus und bekommt dort eine Antibiose, um eine nun festgestellte vermutlich Gallenwegs-Entzündung zu behandeln (hohe CRP Werte am Montag, Freitag waren sie noch o.k).Die 5. Chemo (Folfirinox) wurde diese Woche ausgesetzt. In den letzten 3 Wochen wurden CT, Magenspiegelung, Magen-Darm-Passage-Röntgen mit Kontrastmitteln sowie ein MRT gemacht. Das MRT diese Woche ergab erweiterte Gallenwege (ohne Galle) und einen etwas vergrößerten Lymphknoten in dem Bereich Gallenweg/Leber.
Mein Mann hatte in den letzten 3 Wochen trotz hoher Enzymeinnahme ständig einen Fettstuhl und zeitweise starke Blähungen (Rülpser und Pupse). In den Wochen nach der OP war der Stuhl annähernd ok. Nach der 2. Chemo mal wässriger Durchfall.
Mein Mann möchte gern wissen, ob auch andere Betroffene diese Art der extremen Bauchschmerz-Attacken kennen und was das für Schmerzen sind, die ihn mit Ausnahme einzelner Tage seit 3 Monaten fast täglich 1 - 3 Mal heimsuchen (anfangs nur 1-5 Minuten, zuletzt bis über eine Stunde) und unerträglich sind. Bisher konnte uns die Schmerzursache kein Arzt so richtig erklären.
Seit diesem Vorfall hatte mein Mann bis dato fast täglich 1 - 4mal plötzlich auftretende Schmerzattacken - aufsteigend sich ankündigend aus dem Bauchraum 30 Sekunden Vorwarnzeit, bevor es zu einem extremen Schmerz kommt der nach oben zieht bis in die Brust, Schulter, Nacken mit schmerzhaftester Verspannung. In den letzten 2 Wochen wurden die Attacken immer extremer (Schmerzskala 1-10 nach Aussage meines Mannes bei 10 und unerträglich). Wir sehen zur Zeit das Entstehen im Zusammenhang mit der Verdauung, da ca 30 Minuten bis 1 h nach dem Essen die Attacken entstanden. In all den Wochen seit Ende April kamen sie allerdings stets unerwartet zu unterschiedlicher Tageszeit, auch mal im Schlaf, kurz nach dem Essen oder Stunden danach. Ohne Regel. Die Attacken hat er in der ersten Zeit nach 1 Minute, 3 Minuten wegatmen können. In den letzten 2 Wochen wurden sie immer länger und heftiger. Zuletzt hatte er am Sonntag und Montag 1 bis 1 1/2 h Schmerzen. Sie sind nach der Schmerzattacke komplett weg.
Mein Mann ist ansonsten schmerzfrei, dafür sind diese höllischen plötzlichen Schmerzanfälle unerträglich. Sie zermürben und verunsichern meinen Mann. Er sagt, dass er das nicht mehr lange aushält. Er hat eine Grundmedikamentation Novaminsulfon 1-1-1-1 und Oxycodon morgens und zur Nacht. Für die Attacken benutzt er ein Fentanyl-Nasenspray, das ihm bis vor 10 Tagen noch half und entspannen ließ. Extreme Schmerzattacken hatte er am letzten Sonntag und Montag, das Spray half nicht mehr. Er bekam am Sonntag zudem 39,5 Fieber , morgens war es weg nach stark durchschwitzter Nacht, am Montag nachmittag nach erneuter Bauch-Schulterschmerz-krampf-Attacke hatte er wieder Fieber und einen unbeschreiblichen Schüttelfrost.
Dienstag früh kam er ins Krankenhaus und bekommt dort eine Antibiose, um eine nun festgestellte vermutlich Gallenwegs-Entzündung zu behandeln (hohe CRP Werte am Montag, Freitag waren sie noch o.k).Die 5. Chemo (Folfirinox) wurde diese Woche ausgesetzt. In den letzten 3 Wochen wurden CT, Magenspiegelung, Magen-Darm-Passage-Röntgen mit Kontrastmitteln sowie ein MRT gemacht. Das MRT diese Woche ergab erweiterte Gallenwege (ohne Galle) und einen etwas vergrößerten Lymphknoten in dem Bereich Gallenweg/Leber.
Mein Mann hatte in den letzten 3 Wochen trotz hoher Enzymeinnahme ständig einen Fettstuhl und zeitweise starke Blähungen (Rülpser und Pupse). In den Wochen nach der OP war der Stuhl annähernd ok. Nach der 2. Chemo mal wässriger Durchfall.
Mein Mann möchte gern wissen, ob auch andere Betroffene diese Art der extremen Bauchschmerz-Attacken kennen und was das für Schmerzen sind, die ihn mit Ausnahme einzelner Tage seit 3 Monaten fast täglich 1 - 3 Mal heimsuchen (anfangs nur 1-5 Minuten, zuletzt bis über eine Stunde) und unerträglich sind. Bisher konnte uns die Schmerzursache kein Arzt so richtig erklären.