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Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 24. Oktober 2019, 08:16
von Hagemax
:hallo:
Ich habe seit längerem kribbelnde, taube Unterschenkel und Füße insbesondere Nachts.
Diabetes wurde ausgeschlossen, Blutwerte alle normal.
Kennt das jmd auch von Euch, ohne das ein Diabetes vorliegt?
Wünsche euch einen schönen, schmerzfreien Tag!
:daumenh:

Re: Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 24. Oktober 2019, 09:19
von Richie
Guten Morgen Hagemax!

Jein. Nicht direkt, aber ich merke manchmal, dass ich gewisse Schonhaltungen gegen die Schmerzen ( bzw. "gegen Schmerzen vorbeugend") einnehme. Dann wird es tatsächlich manchmal ein wenig komisch. Das finde ich dann aber erklärbar, weil dann die Blutzirkulation nicht mehr so ganz normal funktioniert.

Könnte das ggf. bei dir - wenn auch unterbewusst( komische Liegeposition) - der Fall sein?!

Dir auch einen schmerzfreien Tag!

Re: Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 24. Oktober 2019, 09:55
von Hagemax
Hallo Richie, danke für deine Nachricht. :-)

Nein daran wird es bei mir nicht liegen.
Befürchte es hat mit meiner autoimmun BSD
zu tun. Hatte gelesen das autoimmun Erkrankungen auch Polyneuropathien erzeugen.
Autoimmun „Krankheit der tausend Gesichter“ :-(
Zusätzlich kommt natürlich die Krebsangst wieder hoch!
Vg

Re: Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 24. Oktober 2019, 10:53
von Sony
Hallo Hagemax

Ich habe dies auch, insbesondere beim Sitzen. Habe auch keinen Diabetes, wenngleich häufig nach dem Essen (zu) hohe BZ-Werte. Der Nüchtern- und Langzeitwert ist aber i.O. Kann in meinen Augen schon mit der Drüse zusammenhängen, ob autoimmun oder nicht. An Krebs würde ich dabei als letztes denken.

Ich hatte teilweise, seit längerer Zeit zum Glück nicht mehr, so üble Krämpfe in den Beinen, hinten am Oberschenkel und den Waden. Lustigerweise immer rechts, obwohl meine Probleme sonst alle links sind. Dies ging auch nicht mit hoher Magnesium- oder Kaliumgabe weg. Frag mich nicht, was das gewesen ist. Das Einzige, was kurzfristig geholfen hat, war der Essig von eingelegten Gurken. Hab ich in so einem Ami-Forum gelesen, weiss der Geier, weshalb das so ist. :)

VG

Re: Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 20. November 2019, 19:31
von Pflanzenfreund
Habe gerade mal ein bisschen mit gelesen.
Ich habe ebenfalls Probleme mit der PNP es fing dieses Jahr an, als ich plötzlich auf Mesalazin(Salufalk) allergisch reagierte, das machte sich durch Oedeme auf dem Rücken, im Gesicht und der Speiseröhre bemerkbar.
Ich habe auch eine Autoimunpankreatitis und Morbus Chron, das Medikament habe ich mittlerweile abgesetzt, was geblieben ist, ist die PNP in den Füssen, Fußheberschwäche, Missemfindungen und Taubheit habe ich durch Wächselbäder kalt/warm und jeden Abend Spaziergängen gut im Griff. Mir wurde aber auch gesagt, das es eine Heilung bereits abgestorbene Nerven nicht gibt.
Schau mal im( Polyneuropathie forum das Original)

Re: Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 20. November 2019, 20:44
von Hagemax
Hallo Sony,
danke für deine Nachricht.
Zum Glück sind meine Beine wieder ok. Jetzt habe ich starke Rückenschmerzen. Immer wieder was neues. Vielleicht beobachtet man so intensiv seinen Körper und steigert sich da rein, ich weiß es nicht. Stress kann auch den Blutzucker erhöhen. Ich war beim Diabetologen der meinte, kein Diabetes.
Vg

Re: Polyneuropathie ohne Diabetes

Verfasst: 21. November 2019, 23:59
von Pankreasodernicht
Hallo Hagenmax,die Diagnose zum Diabetes kann manchmal ein Hund sein.möglicherweise gelten für typ 2 werte andere parameter als für einen typ 3c,weil ja der ursprung der beiden ein anderer ist (typ 2 insulinresistenz,dadurch dauerhaft zu viel glucose im blut vs typ 3c Untergang der langerhanschen inseln wg pankreaserkrankung und damit einhergehend weniger bis keine Produktion mehr des insulins....ist allerdings alles mein durch exzessive recherche zusammengetragenes halbwissen....weiters sollte eigentlich bei jeder Blutuntersuchung auch das nüchterninsulin gemessen werden (wird aber nicht gemacht,weil von kassen nicht bezahlt,weil zu teuer),um eine mögliche insulinresistenz zu detektieren....und wie schon mal geschrieben ist ein ogtt möglicherweise bei pankreaserkrankungen trügerisch unauffällig,weil er bei resorptionsstörungen falsch negativ (unauffällig)sein kann.vielleicht aber gibts ja für die ganzen Beschwerden auch ganz andere erklärungen,ich weiß es nicht....ich hab zb seit 3 jahren sehbeschwerden (verschwommen/doppelt/nachtblind) und ich hab das auch in Verbindung mit möglichem diabetes gebracht.gestern beim Augenarzt wurde es scheinbar ausgeschlossen und er sagt mir perverserweise ich hab nix an den augen.auf meine nennung der Beschwerden zuckt er nur mit den schultern....bitte halt uns am laufenden!!!