Magen Bypass und Pankreasinsuffizienz
Verfasst: 23. November 2019, 12:51
Huhu, ich habe mich hier gerade registriert, bin also ganz neu.
Zu mir: Ich bin 44, übergewichtig und Alkoholiker.
Mit 25 bekam ich wegen massiven Übergewichts ein Magenband. Von 154 auf 80 kg in 2 Jahren. Über die Jahre pendelt es sich auf 115kg ein. Ich entwickelte eine schwere Alkoholabhängigkeit, war viel im Krankenhaus, machte unzählige Entgiftungen. Auch 3 Langzeittherapien.
Das Magenband musste 2017 raus, weil es eingewachsen war. Darauf nahm ich natürlich wieder extrem zu. Vor einem Jahr bekam ich dann einen Magenbypass, im speziellen Minibypass oder Omega Loop genannt. Dabei wird der Magen verkleinert. Der restliche Magen verbleibt im Körper, produziert weiterhin Magensaft und ist nach 2,5 Metern Dünndarm an meinen verkleinerten Magen angeschlossen.
Dadurch nimmt der Körper natürlich weniger Nährstoffe auf und ich muss einiges an Vitaminen usw. supplementieren.
Seit der OP habe ich Durchfall.
Irgendwann ging mir das tierisch auf den Keks und ein Gastroenterologe hat mich durchgecheckt. (kein Ultraschall, nur Stuhlprobe und Blut abgenommen).
Beim Hausarzt bekam ich dann die Diagnose exokrine Pankreasinsuffizienz und Kreon 10000, sowie Flohsa aufgeschrieben.
Weiter aufgeklärt wurde ich nicht. Das Kreon hat üble Mundtrockenheit und Brennen im Mund ausgelöst. Der Durchfall blieb, also habe ich es nicht mehr genommen.
Alle 3 Monate muss ich zur Nachkontrolle wegen der Magen - OP.
Dem Doktor habe ich davon erzählt.
Er war fassungslos, dass ich keine weiteren Infos bekommen habe und kein CT oder wenigstens ein Ultraschall gemacht wurde. Ich muss das Kreon weiter nehmen. Dieses tu ich jetzt natürlich auch, habe ja mittlerweile viel im Internet gelesen. Es bringt mir aber erst ein bisschen was bei 80000 pro Mahlzeit.
Der Doktor sagte auch, dass ich mein Leben lang in gastroenterologische Hände gehöre.
Mir macht das alles furchtbar Angst. Durch die Magen-OP nehme ich ja schon viel weniger Nährstoffe auf, jetzt kommt das dazu.
Ich nehme aber auch immer weiter ab, obwohl ich essen kann wie ein Schwein (sorry, aber ist so). Das habe ich natürlich alles auf die OP geschoben.
Meine aktuelle Lage ist die, dass ich nicht mehr exzessiv getrunken habe, aber jeden Abend eine Flasche Wein (davon habe ich nichts gemerkt, aber konnte gut schlafen) . Das habe ich natürlich sofort eingestellt.
Kennt sich jemand damit aus, also Magenbypass und EPI?
Ich habe Dienstag Termin beim Hausarzt und dann soll der mich vernünftig aufklären.
Zudem will der Operateur den Gastro Bericht haben und sich dann äußern. Auf meine Frage, ob es lebensverkürzend ist, antwortete er, dass ich dringend ins CT muss.
Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass ich damit nicht alt werde. Ich habe aber ein kleines Kind und das andere Elternteil ist leider bereits verstorben.
Mir ist bewusst, dass ich das alles durch den Alkoholkonsum selbst herbeigeführt habe. Aber bisher hatte ich halt keine Probleme (Leberwerte waren z. B. immer OK).
Wird sich mein Leben denn nun deutlich verkürzen?
Von dummen Kommentaren wegen meiner Alkoholkrankheit bitte ich abzusehen.
Zu mir: Ich bin 44, übergewichtig und Alkoholiker.
Mit 25 bekam ich wegen massiven Übergewichts ein Magenband. Von 154 auf 80 kg in 2 Jahren. Über die Jahre pendelt es sich auf 115kg ein. Ich entwickelte eine schwere Alkoholabhängigkeit, war viel im Krankenhaus, machte unzählige Entgiftungen. Auch 3 Langzeittherapien.
Das Magenband musste 2017 raus, weil es eingewachsen war. Darauf nahm ich natürlich wieder extrem zu. Vor einem Jahr bekam ich dann einen Magenbypass, im speziellen Minibypass oder Omega Loop genannt. Dabei wird der Magen verkleinert. Der restliche Magen verbleibt im Körper, produziert weiterhin Magensaft und ist nach 2,5 Metern Dünndarm an meinen verkleinerten Magen angeschlossen.
Dadurch nimmt der Körper natürlich weniger Nährstoffe auf und ich muss einiges an Vitaminen usw. supplementieren.
Seit der OP habe ich Durchfall.
Irgendwann ging mir das tierisch auf den Keks und ein Gastroenterologe hat mich durchgecheckt. (kein Ultraschall, nur Stuhlprobe und Blut abgenommen).
Beim Hausarzt bekam ich dann die Diagnose exokrine Pankreasinsuffizienz und Kreon 10000, sowie Flohsa aufgeschrieben.
Weiter aufgeklärt wurde ich nicht. Das Kreon hat üble Mundtrockenheit und Brennen im Mund ausgelöst. Der Durchfall blieb, also habe ich es nicht mehr genommen.
Alle 3 Monate muss ich zur Nachkontrolle wegen der Magen - OP.
Dem Doktor habe ich davon erzählt.
Er war fassungslos, dass ich keine weiteren Infos bekommen habe und kein CT oder wenigstens ein Ultraschall gemacht wurde. Ich muss das Kreon weiter nehmen. Dieses tu ich jetzt natürlich auch, habe ja mittlerweile viel im Internet gelesen. Es bringt mir aber erst ein bisschen was bei 80000 pro Mahlzeit.
Der Doktor sagte auch, dass ich mein Leben lang in gastroenterologische Hände gehöre.
Mir macht das alles furchtbar Angst. Durch die Magen-OP nehme ich ja schon viel weniger Nährstoffe auf, jetzt kommt das dazu.
Ich nehme aber auch immer weiter ab, obwohl ich essen kann wie ein Schwein (sorry, aber ist so). Das habe ich natürlich alles auf die OP geschoben.
Meine aktuelle Lage ist die, dass ich nicht mehr exzessiv getrunken habe, aber jeden Abend eine Flasche Wein (davon habe ich nichts gemerkt, aber konnte gut schlafen) . Das habe ich natürlich sofort eingestellt.
Kennt sich jemand damit aus, also Magenbypass und EPI?
Ich habe Dienstag Termin beim Hausarzt und dann soll der mich vernünftig aufklären.
Zudem will der Operateur den Gastro Bericht haben und sich dann äußern. Auf meine Frage, ob es lebensverkürzend ist, antwortete er, dass ich dringend ins CT muss.
Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass ich damit nicht alt werde. Ich habe aber ein kleines Kind und das andere Elternteil ist leider bereits verstorben.
Mir ist bewusst, dass ich das alles durch den Alkoholkonsum selbst herbeigeführt habe. Aber bisher hatte ich halt keine Probleme (Leberwerte waren z. B. immer OK).
Wird sich mein Leben denn nun deutlich verkürzen?
Von dummen Kommentaren wegen meiner Alkoholkrankheit bitte ich abzusehen.