Unheimliches Gefühl im Bauch
Verfasst: 25. Dezember 2019, 21:27
Hallo an Alle, zuerst wünsche ich euch erst einmal schöne und möglichst beschwerdefreie Feiertage.
Ich lese hier schon einige Jahre still mit und habe mich jetzt endlich registriert.
Zu mir selbst, ich bin 54 Jahre, männlich, 176cm, 100kg
Seit 2015 bin ich in einer Krankheitsspirale die sich immer weiter dreht.. Ich bin damals mit einem unheimlich angstmachendem Gefühl im Bauch auf der Arbeit zusammen gesackt und hatte das Gefühl nicht mehr aufstehen zu können. Da ging’s dann mit dem Rettungswagen ins KH. Ein paar Tage später, ohne negativem Untersuchungsergebnis, ging es dann mit der Diagnose : Panikattacke ( Puls 50 dabei
)nach Hause.
Diese echt bescheidene Gefühl kam unregelmäßig wieder und zwang mich jedesmal in die Knie. Ich bin dann aus Verzweiflung immer wieder in die Notaufnahme, war aber immer ohne Befund.
Mein Hausarzt verschrieb mir dann ein Antidepressivum (Citalopram) und das Elend begann erst richtig.
Ohne informiert zu werden und ohne den Beipackzettel zu lesen hab ich gleich, ohne einzuschleichen, die absolute Höchstdosis (40mg) genommen.
Das hat wohl, rückblickend, zu einem Seretonin Syndrom bei mir geführt. Diese Aussage hab ich später von einem Neurologen bekommen.
Jetzt bekam ich Panikattacken und Angstattacken die mich in die Psychiatrie gebracht haben. Dort würde ich, nachdem die gehört haben was ich genommen hatte, auch sofort stationär aufgenommen.
Parallel dazu begannen Durchfälle wie ich sie noch nicht gekannt habe.. wie Wasser, nicht zu stoppen, Druck und Schmerz im Rücken, nachts richtig nass geschwitzt, Aufgebläht, Übelkeit usw..
Das ging fast eine Woche und wurde schließlich langsam besser.. die ersten festen Stuhlgänge waren fast weiß..
Nun ist das so das wenn man in der Psychiatrie sagt man hätte Verdaungsprobleme das das eher ignoriert wird und auf die Psyche geschoben wird. Nach längerem betteln wurde dann doch mal ne Untersuchung veranlasst und auch die Elastase im Stuhl wurde bestimmt. 100! das wäre noch im Graubereich, muss nichts gemacht werden, hieß es. Alles andere war i.O. , wie gehabt.
Also: alles psychosomatisch..
Alles jetzt zu erzählen würde den Rahmen sprengen, und ich mag auch nicht mehr.
Ich war insgesamt neun mal stationär in der Psychiatrie, fünf mal in anderen Abteilungen. Diverse Medikamente hab ich durch, mir geht es weiterhin nicht gut.
Irgendwann hat dann einer meiner Hausärzte (hab jetzt mehrere durch, ihr werdet das kennen) nochmal die Elastase im Stuhl bestimmt.. kleiner 15, dreimal bestätigt. Dann muss ich Kreon nehmen, das gleicht das aus, hieß es.
Es macht keinen Unterschied ob ich Kreon/Pangrol nehme oder nicht. Ich hab zwar häufig (5-6x Tag) Stuhlgang, aber mit viel Flohsamenschalen geht das von der Konsistenz. Es geht mir nicht besser oder schlechter wenn ich es nehme. Zur Zeit nehme ich es wieder weil meine Vitamine D3 und ß-Karotin Deutlich zu niedrig sind.
Ich hab mir dann selbst in der Pankreas Sprechstunde der Uni Kiel einen Termin gemacht und mich dort vorgestellt.
Problem ist, wenn ich mit meiner Wampe
um die Ecke komme denken alle gleich der hat nichts mit der BSD..
Auch dort war die Elastase im Stuhl unter 15. Die folgende Endosono ergab dann: deutliche lumelierung der Pankreasparenchym, keine Gangauffäligkeiten . Bild vereinbar mit chronischer Pankreatitis Cambridge 1
Auch da hieß es: Brauch man nichts machen, Kreon nehmen..
Ich hätte einfach nicht die Kraft mich weiter damit zu beschäftigen..
Hier meine Weiteren „Psychosomatischen“ Diagnosen:
Chronisches Schmerzsyndrom
COPD Grad 2 ( hab lange stark geraucht, seit 4 Jahren nicht mehr)
Ein Gefäß am Herz 50%zu
Zustand nach TIA (soll ich gehabt haben bei Elektrokrampftherapie ( hab ich bekommen weil ich inzwischen depressiv bin)
Positive Antikörper AMA (1:1000) und pANCA. Deuten auf eine PBC , hab jedoch völlig normale Leberwerte, also: „brauch man nichts machen“
Vorhofflimmern, zu langsamen Puls (unter 50 in Ruhe)
Und noch einiges mehr..
Zuviel getrunken hab ich, bin aber seit 10 Jahren abstinent.
Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage:
Kennt ihr dieses vernichtende Gefühl im Bauch? Es ist schwer zu beschreiben, macht aber so eine Angst und ist dermaßen unheimlich das Panik aufsteigt.. Man könnte am ehesten sagen da pumpt etwas bösartig.. Tief im Bauch.. sorry, aber anders kann ich das nicht beschreiben.. ich habe nie wirklich starke Schmerzen gehabt wie sie hier beschrieben werden. Nur den Druck im Rücken, manchmal auch brennend pulsierend im Herzrhythmus.
Jetzt, seit Wochen geht es mir noch schlechter.. total schwach und kraftlos Gliederschmerzen und nachts tuen mir die Beine weh (das ist neu) die Angst steigt das da was Böses ist.. Es wird einfach nicht besser.
Mein Hausarzt wirft auch langsam das Handtuch, (er meint das könne nicht an der BSD liegen) zumindest hab ich einen MRT Termin Oberbauch Ende Januar.
So, erstmal. Ich hoffe das ist jetzt nicht zu verwirrend..!?
Ich lese hier schon einige Jahre still mit und habe mich jetzt endlich registriert.
Zu mir selbst, ich bin 54 Jahre, männlich, 176cm, 100kg
Seit 2015 bin ich in einer Krankheitsspirale die sich immer weiter dreht.. Ich bin damals mit einem unheimlich angstmachendem Gefühl im Bauch auf der Arbeit zusammen gesackt und hatte das Gefühl nicht mehr aufstehen zu können. Da ging’s dann mit dem Rettungswagen ins KH. Ein paar Tage später, ohne negativem Untersuchungsergebnis, ging es dann mit der Diagnose : Panikattacke ( Puls 50 dabei
Diese echt bescheidene Gefühl kam unregelmäßig wieder und zwang mich jedesmal in die Knie. Ich bin dann aus Verzweiflung immer wieder in die Notaufnahme, war aber immer ohne Befund.
Mein Hausarzt verschrieb mir dann ein Antidepressivum (Citalopram) und das Elend begann erst richtig.
Ohne informiert zu werden und ohne den Beipackzettel zu lesen hab ich gleich, ohne einzuschleichen, die absolute Höchstdosis (40mg) genommen.
Das hat wohl, rückblickend, zu einem Seretonin Syndrom bei mir geführt. Diese Aussage hab ich später von einem Neurologen bekommen.
Jetzt bekam ich Panikattacken und Angstattacken die mich in die Psychiatrie gebracht haben. Dort würde ich, nachdem die gehört haben was ich genommen hatte, auch sofort stationär aufgenommen.
Parallel dazu begannen Durchfälle wie ich sie noch nicht gekannt habe.. wie Wasser, nicht zu stoppen, Druck und Schmerz im Rücken, nachts richtig nass geschwitzt, Aufgebläht, Übelkeit usw..
Das ging fast eine Woche und wurde schließlich langsam besser.. die ersten festen Stuhlgänge waren fast weiß..
Nun ist das so das wenn man in der Psychiatrie sagt man hätte Verdaungsprobleme das das eher ignoriert wird und auf die Psyche geschoben wird. Nach längerem betteln wurde dann doch mal ne Untersuchung veranlasst und auch die Elastase im Stuhl wurde bestimmt. 100! das wäre noch im Graubereich, muss nichts gemacht werden, hieß es. Alles andere war i.O. , wie gehabt.
Also: alles psychosomatisch..
Alles jetzt zu erzählen würde den Rahmen sprengen, und ich mag auch nicht mehr.
Ich war insgesamt neun mal stationär in der Psychiatrie, fünf mal in anderen Abteilungen. Diverse Medikamente hab ich durch, mir geht es weiterhin nicht gut.
Irgendwann hat dann einer meiner Hausärzte (hab jetzt mehrere durch, ihr werdet das kennen) nochmal die Elastase im Stuhl bestimmt.. kleiner 15, dreimal bestätigt. Dann muss ich Kreon nehmen, das gleicht das aus, hieß es.
Es macht keinen Unterschied ob ich Kreon/Pangrol nehme oder nicht. Ich hab zwar häufig (5-6x Tag) Stuhlgang, aber mit viel Flohsamenschalen geht das von der Konsistenz. Es geht mir nicht besser oder schlechter wenn ich es nehme. Zur Zeit nehme ich es wieder weil meine Vitamine D3 und ß-Karotin Deutlich zu niedrig sind.
Ich hab mir dann selbst in der Pankreas Sprechstunde der Uni Kiel einen Termin gemacht und mich dort vorgestellt.
Problem ist, wenn ich mit meiner Wampe
Auch dort war die Elastase im Stuhl unter 15. Die folgende Endosono ergab dann: deutliche lumelierung der Pankreasparenchym, keine Gangauffäligkeiten . Bild vereinbar mit chronischer Pankreatitis Cambridge 1
Auch da hieß es: Brauch man nichts machen, Kreon nehmen..
Ich hätte einfach nicht die Kraft mich weiter damit zu beschäftigen..
Hier meine Weiteren „Psychosomatischen“ Diagnosen:
Chronisches Schmerzsyndrom
COPD Grad 2 ( hab lange stark geraucht, seit 4 Jahren nicht mehr)
Ein Gefäß am Herz 50%zu
Zustand nach TIA (soll ich gehabt haben bei Elektrokrampftherapie ( hab ich bekommen weil ich inzwischen depressiv bin)
Positive Antikörper AMA (1:1000) und pANCA. Deuten auf eine PBC , hab jedoch völlig normale Leberwerte, also: „brauch man nichts machen“
Vorhofflimmern, zu langsamen Puls (unter 50 in Ruhe)
Und noch einiges mehr..
Zuviel getrunken hab ich, bin aber seit 10 Jahren abstinent.
Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage:
Kennt ihr dieses vernichtende Gefühl im Bauch? Es ist schwer zu beschreiben, macht aber so eine Angst und ist dermaßen unheimlich das Panik aufsteigt.. Man könnte am ehesten sagen da pumpt etwas bösartig.. Tief im Bauch.. sorry, aber anders kann ich das nicht beschreiben.. ich habe nie wirklich starke Schmerzen gehabt wie sie hier beschrieben werden. Nur den Druck im Rücken, manchmal auch brennend pulsierend im Herzrhythmus.
Jetzt, seit Wochen geht es mir noch schlechter.. total schwach und kraftlos Gliederschmerzen und nachts tuen mir die Beine weh (das ist neu) die Angst steigt das da was Böses ist.. Es wird einfach nicht besser.
Mein Hausarzt wirft auch langsam das Handtuch, (er meint das könne nicht an der BSD liegen) zumindest hab ich einen MRT Termin Oberbauch Ende Januar.
So, erstmal. Ich hoffe das ist jetzt nicht zu verwirrend..!?