MRT vs. CT nach Pankreaslinksresektion
Verfasst: 19. Februar 2020, 14:46
Hallo allerseits,
ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich habe schon den ein oder anderen Eintrag gelesen, aber noch nichts geschrieben.
Das letzte Jahr war für mich eine unglaubliche Achterbahnfahrt:
Dezember 2018 wurde bei mir (damals 42 Jahre alt) durch einen Zufallsbefund eine Raumforderung im Pankreaskorpus festgestellt. Ca. eine Woche später wurde ich in Heidelberg operiert, Diagnose: 'Pankreatische intraepitheliale Neoplasie (PanIN) Grad 3 (Carcinoma in situ).
Geplant war ursprünglich eine Whipple OP, aufgrund der Lage des Karzinoms wurde dann aber bei der OP eine erweiterte Linksresektion durchgeführt, Pankreas-Schwanz, Milz und Gallenblase entfernt.
Weitere Lymphknoten waren alle tumorfrei, Aussage des Arztes: "ein 6er im Lotto".
Eine Woche später wurde ich aus der Klinik entlassen, keine Bestrahlung, keine Chemotherapie.
Soviel erstmal zu mir.
Leider brennt bei mir seitdem aber die Frage bezüglich der Nachuntersuchungen / Kontrolltermine.
In der Klinik wird hier immer wieder zum CT geraten, gerade bezüglich Rezidiv wäre dieses Bild in meinem Fall vorzuziehen. Anfragen bei anderen Kliniken und Ärzten gingen klar in die Richtung MRT bzw. MRCP, vor allem aufgrund meines Alters und der Strahlenbelastung beim CT.
Eben diese Belastung ist es vor allem auch, warum ich mittelfristig MRT deutlich vorziehen würde. Es bleibt aber die Angst, daß hier was übersehen werden könnte, in Heidelberg ist die klare Empfehlung: CT.
Mich würde sehr Eure Meinung diesbezüglich interessieren, sicher gibt es viele Erfahrungen und auch Empfehlungen von diversen Kliniken.
Letztendlich weiß ich wohl, dass es die eine perfekte Untersuchung nicht gibt und man vermutlich nie sicher sein kann, auf Bildern alles zu sehen.
Ich bedanke mich schonmal für Eure Antworten und werde sicherlich noch einige weitere Fragen stellen.
Schön dass es dieses Forum gibt.
Stefan
ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich habe schon den ein oder anderen Eintrag gelesen, aber noch nichts geschrieben.
Das letzte Jahr war für mich eine unglaubliche Achterbahnfahrt:
Dezember 2018 wurde bei mir (damals 42 Jahre alt) durch einen Zufallsbefund eine Raumforderung im Pankreaskorpus festgestellt. Ca. eine Woche später wurde ich in Heidelberg operiert, Diagnose: 'Pankreatische intraepitheliale Neoplasie (PanIN) Grad 3 (Carcinoma in situ).
Geplant war ursprünglich eine Whipple OP, aufgrund der Lage des Karzinoms wurde dann aber bei der OP eine erweiterte Linksresektion durchgeführt, Pankreas-Schwanz, Milz und Gallenblase entfernt.
Weitere Lymphknoten waren alle tumorfrei, Aussage des Arztes: "ein 6er im Lotto".
Eine Woche später wurde ich aus der Klinik entlassen, keine Bestrahlung, keine Chemotherapie.
Soviel erstmal zu mir.
Leider brennt bei mir seitdem aber die Frage bezüglich der Nachuntersuchungen / Kontrolltermine.
In der Klinik wird hier immer wieder zum CT geraten, gerade bezüglich Rezidiv wäre dieses Bild in meinem Fall vorzuziehen. Anfragen bei anderen Kliniken und Ärzten gingen klar in die Richtung MRT bzw. MRCP, vor allem aufgrund meines Alters und der Strahlenbelastung beim CT.
Eben diese Belastung ist es vor allem auch, warum ich mittelfristig MRT deutlich vorziehen würde. Es bleibt aber die Angst, daß hier was übersehen werden könnte, in Heidelberg ist die klare Empfehlung: CT.
Mich würde sehr Eure Meinung diesbezüglich interessieren, sicher gibt es viele Erfahrungen und auch Empfehlungen von diversen Kliniken.
Letztendlich weiß ich wohl, dass es die eine perfekte Untersuchung nicht gibt und man vermutlich nie sicher sein kann, auf Bildern alles zu sehen.
Ich bedanke mich schonmal für Eure Antworten und werde sicherlich noch einige weitere Fragen stellen.
Schön dass es dieses Forum gibt.
Stefan