Ärzte uneinig
Verfasst: 11. Mai 2020, 16:01
Hallo,
ich hatte vor ein paar Wochen schon ins Forum geschrieben:
"Oktober 2018 hatte ich einen Lipasewert von 800. Der ging jedoch schnell zurück. Dezember 2019 hatte ich wieder einen Lipasewert von 840...der nach zwei Wochen zurückging.
Ich hab dann alle diagnostischen Verfahren durch:
MRT war unauffällig
Magenspiegelung unauffällig
Darmspiegelung unauffällig
Endosonso minimal scholliger Pankreas-->keine Anzeichen auf eine Entzündung
Laboruntersuchungen unauffällig
Elastasewert nur 1 x gemessen bei 120
Gestern hatte ich wieder rechts unterm Brustkorb Druckschmerzen. Heute ruft mich der Arzt für innere Medizin an und sagt mir die Lipasewerte seien bei 180 und wegen meinem Stuhlgangs habe ich eine chronische Pankreatitis."
Jetzt bin ich bei einem Prof.Gastroenterologen im Krankenhaus gewesen und der meinte zu mir, dass eine chronische Pankreatitis aufgrund des Schmerzes auf der rechten Seite und weil ich nicht trinke noch jemals in meinem Leben geraucht habe, ausgeschlossen werden kann. Als ich ihn auf die erhöhten Lipasewerte ansprach, meinte er das ich die ersten Male ja keine Schmerzen (auch bei Lipase von 870) hatte und es Menschen gibt, bei denen die Lipase ohne Grund mal hoch und mal runter geht. Seine eindeutige Diagnose KEINE chronische Pankreatitis und er will auch die Elastase nicht bestimmen sondern eher Ultraschall und aufgrund der rechtsseitigen Schmerzen den Brustbereich röntgen. Er meinte zwei Symptome wie z.B. Durchfall und Schmerzen rechts sind nicht ausreichend für eine chronische Pankreatitis. Da die Endosonografie keine chronische/akute Pankreatits diagnostiziert hat, ist diese Krankheit für ihn raus.
Ist das die richtig so? Irgendwie werd ich verrückt. Ein Internist ist sich ganz sicher, dass es chronisch ist und der andere schließt das kategorisch aus. Soll ich jetzt noch einen dritten Arzt rüberschauen lassen und ist die Vorgehensweise richtig?
Vielen Dank für die Antwort.
ich hatte vor ein paar Wochen schon ins Forum geschrieben:
"Oktober 2018 hatte ich einen Lipasewert von 800. Der ging jedoch schnell zurück. Dezember 2019 hatte ich wieder einen Lipasewert von 840...der nach zwei Wochen zurückging.
Ich hab dann alle diagnostischen Verfahren durch:
MRT war unauffällig
Magenspiegelung unauffällig
Darmspiegelung unauffällig
Endosonso minimal scholliger Pankreas-->keine Anzeichen auf eine Entzündung
Laboruntersuchungen unauffällig
Elastasewert nur 1 x gemessen bei 120
Gestern hatte ich wieder rechts unterm Brustkorb Druckschmerzen. Heute ruft mich der Arzt für innere Medizin an und sagt mir die Lipasewerte seien bei 180 und wegen meinem Stuhlgangs habe ich eine chronische Pankreatitis."
Jetzt bin ich bei einem Prof.Gastroenterologen im Krankenhaus gewesen und der meinte zu mir, dass eine chronische Pankreatitis aufgrund des Schmerzes auf der rechten Seite und weil ich nicht trinke noch jemals in meinem Leben geraucht habe, ausgeschlossen werden kann. Als ich ihn auf die erhöhten Lipasewerte ansprach, meinte er das ich die ersten Male ja keine Schmerzen (auch bei Lipase von 870) hatte und es Menschen gibt, bei denen die Lipase ohne Grund mal hoch und mal runter geht. Seine eindeutige Diagnose KEINE chronische Pankreatitis und er will auch die Elastase nicht bestimmen sondern eher Ultraschall und aufgrund der rechtsseitigen Schmerzen den Brustbereich röntgen. Er meinte zwei Symptome wie z.B. Durchfall und Schmerzen rechts sind nicht ausreichend für eine chronische Pankreatitis. Da die Endosonografie keine chronische/akute Pankreatits diagnostiziert hat, ist diese Krankheit für ihn raus.
Ist das die richtig so? Irgendwie werd ich verrückt. Ein Internist ist sich ganz sicher, dass es chronisch ist und der andere schließt das kategorisch aus. Soll ich jetzt noch einen dritten Arzt rüberschauen lassen und ist die Vorgehensweise richtig?
Vielen Dank für die Antwort.