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Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 11:41
von schalck
Vor genau 1000 Tagen erhielt ich die Diagnose "Metastasierendes Pakreaskarzinom". Eine Diagnose, die wohl jeden in einen Schockzustand versetzt. Auch mich. Heute- 1000 Tage später- lebe ich immer noch und es geht mir gut. Um diese Zeit zu verarbeiten und anderen Mut zu machen- ihnen zu zeigen, dass diese Diagnose nicht für jeden gleich das Todesurteil sein muss- habe ich eine Webseite gestaltet, in der ich all meine Erfahrungen aus dieser Zeit dargestellt habe. Wenn ihr also Lust habe schaut euch diese Seite an. Ich bin auch gerne bereit Fragen zu beantworten. Ich wünsche allen Betroffenen Mut, Stärke und Durchhaltevermögen !!!
Meine Webseite:
http://www.leben-mit-bauchspeicheldrüsenkrebs.de
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 14:23
von schalck
Da es derzeit bei Strato.de Probleme gibt ist meine Website auch unter
http://schalck.synology.me/wordpress/di ... t-zuletzt/ erreichbar
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 19:49
von Ariel
schalck hat geschrieben: ↑24. Juni 2020, 11:41
Vor genau 1000 Tagen erhielt ich die Diagnose "Metastasierendes Pakreaskarzinom". Eine Diagnose, die wohl jeden in einen Schockzustand versetzt. Auch mich. Heute- 1000 Tage später- lebe ich immer noch und es geht mir gut. Um diese Zeit zu verarbeiten und anderen Mut zu machen- ihnen zu zeigen, dass diese Diagnose nicht für jeden gleich das Todesurteil sein muss- habe ich eine Webseite gestaltet, in der ich all meine Erfahrungen aus dieser Zeit dargestellt habe. Wenn ihr also Lust habe schaut euch diese Seite an. Ich bin auch gerne bereit Fragen zu beantworten. Ich wünsche allen Betroffenen Mut, Stärke und Durchhaltevermögen !!!
Meine Webseite:
http://www.leben-mit-bauchspeicheldrüsenkrebs.de
Deine Seite ist wirklich löblich und wird sicherlich vielen Leuten Mut machen! Eins erschließt sich mir allerdings nicht: Es wurden laut deinem Bericht erstmal nur Metastasen, aber kein Primärtumor gefunden trotz zahlreicher Untersuchungen. Wie würde denn der Tumor festgestellt?
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 20:18
von daledo
Ob ein das wirklich Mut macht? Dachte mit Endosonographie, Mrcp kann man Bauchspeicheldrüsenkrebs ausschliessen?
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 20:53
von schalck
Ja, du hast recht. Trotz der Untersuchungen konnte kein Primärtumor erkannt werden. Lediglich in einem CT-Befund wurde ein sogenannter "Gangabbruch" beschrieben. Die Diagnose wurde histologisch erstellt. Aus dem Stanzmaterial (Biopsie der Lebermetastase) wurde erkannt, dass diese Metastase ein Tochtergeschwür eines Pankreastumors ist. Verrückt......
Und danke für dein Lob. Ich hoffe wirklich, dass ich dem einen oder anderen Mut machen bzw. helfen kann.
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 21:03
von Ariel
schalck hat geschrieben: ↑24. Juni 2020, 20:53
Ja, du hast recht. Trotz der Untersuchungen konnte kein Primärtumor erkannt werden. Lediglich in einem CT-Befund wurde ein sogenannter "Gangabbruch" beschrieben. Die Diagnose wurde histologisch erstellt. Aus dem Stanzmaterial (Biopsie der Lebermetastase) wurde erkannt, dass diese Metastase ein Tochtergeschwür eines Pankreastumors ist. Verrückt......
Und danke für dein Lob. Ich hoffe wirklich, dass ich dem einen oder anderen Mut machen bzw. helfen kann.
Das ist echt irre! Verunsichert mich allerdings ziemlich in Bezug auf das Potential der Diagnostik (siehe auch mein Posting
viewtopic.php?f=14&t=5578)
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 21:13
von schalck
Ja das glaube ich dir. Aber...... immer schön geschmeidig bleiben. Und immer einen Plan B haben. Ich habe in der vergangenen Zeit mit einigen Ärzten gesprochen. Und ALLE sagten mir, dass es verdammt schwierig ist einen Pankreastumor zu diagnostizieren. (übrigens einen akuten Blinddarm auch). Beim Vorgespräch sagte mir der Prof. auch noch einen Satz, nachdem er mir den (wahrscheinlichen) OP-Ablauf erläuterte: "So ungefähr wird es ablaufen. Konkret kann ich es aber erst sagen, wenn der Bauch offen ist und ich alles genau richtig sehen kann, aber da schlafen sie ja".
Ich bin jetzt nicht ganz auf dem Laufenden.... wie ist dein CA-19-9-Wert ?
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 21:18
von schalck
Sorry, hatte den Wert überlesen. Der liegt ja voll im Limit. Also ist das schon mal ein gutes Zeichen, wobei dieser CA19-19 nun nicht ABSOLUTES ist. Aber ich wäre an deiner Stelle erst mal bisschen entspannt. Ist auch schon mal ein Endosonogramm gemacht worden ?
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 21:22
von daledo
Habe oft gelesen das man bauchspeicheldrüsenkrebs nur schwer diagnostizieren kann weil es keine eindeutigen Symptome gibt aber wenn man endosonographie macht mrcp würde man das schon sehen?!
Re: Eigene Erfahrung seit genau 1000 Tagen nach der Diagnose
Verfasst: 24. Juni 2020, 21:34
von schalck
In meinem Endosonogramm-Bericht stand: Bauchspeicheldrüsenoberfläche homogen und unauffällig. Siehe hier:
http://schalck.synology.me/wordpress/wp ... 2017-2.pdf