Weiteres Vorgehen?
Verfasst: 26. August 2020, 13:33
Hallo allerseits,
ich bin neue hier und möchte mich deshalb kurz vorstellen. Ich bin 28 Jahre alt und habe seit 4 - 5 Jahren schmerzen im rechten Oberbauch unter dem Rippenbogen. Diese waren anfänglich sporadisch, haben sich aber in den letzen Jahren verstärkt, hinzu kommen schmerzen im rechten oberen Rückenbereich sowie seit neuerem im linken oberen Rücken. Hinzu kommen starke Blähungen sowie Fettstuhl -> bei fettigem essen, z.B. bei Fleisch, kommt dieses unverdaut wieder heraus. Der Stuhl schwimmt meist, stinkt wie ein Chemie Unfall und ist manchmal fest, manchmal Durchfallartig. Auffällig ist das es sich weiter verschlechtert hat, ich habe im letzen halben Jahr ungefähr 8 Kilo verloren (nicht das ich deswegen abgemagert wäre, immernoch 74 kg bei ungefähr 1,75 m größe), aber ich fühle mich prinzipiell schwach und dauerhaft müde.
Die letzen interessanten Blutwerte sind:
Glukose bei 106 bei Angabe von 105 als obere Referenz.
Lipase bei 21
Bilirubin bei 1.6 bei einer oberen Schranke von 1.2
In mehreren Ultraschall Untersuchungen konnte nichts bei Galle, Pankreas und Leber festgestellt werden. Magen und Darm Spiegelung beide Ergebnislos.
Eine Oberärztin der klinischen Gastroenterologie stellte dabei nur fest das es sich um einem Reizmagen handeln würde, der Bilirubin könnte durch Morbus Meulengracht erklärt werden, der Zucker Wert würde prinzipiell Schwankungen unterliegen, sie Mutmaßt das ich zu diesem Zeitpunkt nicht richtig nüchtern war. Für die Analyse einer Stuhlprobe sieht sie keine Indikation, "sie trinken ja nicht jeden Abend eine Flasche Schnaps oder, das hat nichts mit der Bauchspeicheldrüse zu tun?" Außerdem könnte man nicht einfach immer weiter untersuchen, wenn im Ultraschall keine Verkalkungen am Pankreas zu sehen sind, dann bräuchte man nicht mehr weiter in diese Richtung untersuchen.
Ehrlich gesagt weis ich nicht mehr was ich machen soll. Warum denn nicht einfach eine Stuhluntersuchung durchführen? Haltet ihr es für sinnvoll einen versuch mit Kreon in Eigeninitiative zu starten? Wie sollte man vorgehen, einen niedergelassenen Gastroenterologen finden, der weitere Untersuchungen durchführt?
Viele Grüße
und danke im Voraus!
ich bin neue hier und möchte mich deshalb kurz vorstellen. Ich bin 28 Jahre alt und habe seit 4 - 5 Jahren schmerzen im rechten Oberbauch unter dem Rippenbogen. Diese waren anfänglich sporadisch, haben sich aber in den letzen Jahren verstärkt, hinzu kommen schmerzen im rechten oberen Rückenbereich sowie seit neuerem im linken oberen Rücken. Hinzu kommen starke Blähungen sowie Fettstuhl -> bei fettigem essen, z.B. bei Fleisch, kommt dieses unverdaut wieder heraus. Der Stuhl schwimmt meist, stinkt wie ein Chemie Unfall und ist manchmal fest, manchmal Durchfallartig. Auffällig ist das es sich weiter verschlechtert hat, ich habe im letzen halben Jahr ungefähr 8 Kilo verloren (nicht das ich deswegen abgemagert wäre, immernoch 74 kg bei ungefähr 1,75 m größe), aber ich fühle mich prinzipiell schwach und dauerhaft müde.
Die letzen interessanten Blutwerte sind:
Glukose bei 106 bei Angabe von 105 als obere Referenz.
Lipase bei 21
Bilirubin bei 1.6 bei einer oberen Schranke von 1.2
In mehreren Ultraschall Untersuchungen konnte nichts bei Galle, Pankreas und Leber festgestellt werden. Magen und Darm Spiegelung beide Ergebnislos.
Eine Oberärztin der klinischen Gastroenterologie stellte dabei nur fest das es sich um einem Reizmagen handeln würde, der Bilirubin könnte durch Morbus Meulengracht erklärt werden, der Zucker Wert würde prinzipiell Schwankungen unterliegen, sie Mutmaßt das ich zu diesem Zeitpunkt nicht richtig nüchtern war. Für die Analyse einer Stuhlprobe sieht sie keine Indikation, "sie trinken ja nicht jeden Abend eine Flasche Schnaps oder, das hat nichts mit der Bauchspeicheldrüse zu tun?" Außerdem könnte man nicht einfach immer weiter untersuchen, wenn im Ultraschall keine Verkalkungen am Pankreas zu sehen sind, dann bräuchte man nicht mehr weiter in diese Richtung untersuchen.
Ehrlich gesagt weis ich nicht mehr was ich machen soll. Warum denn nicht einfach eine Stuhluntersuchung durchführen? Haltet ihr es für sinnvoll einen versuch mit Kreon in Eigeninitiative zu starten? Wie sollte man vorgehen, einen niedergelassenen Gastroenterologen finden, der weitere Untersuchungen durchführt?
Viele Grüße
und danke im Voraus!