Bauchspeicheldrüse mit 35?
Verfasst: 16. November 2020, 16:05
Hallo liebe User,
ich hoffe Ihr könnt mit mir etwas eure Erfahrungswerte teilen und sollt natürlich keine Diagnose abgeben
Zu mir - ich bin 35, männlich, Raucher und trinke auch sehr gerne mal 2-3 Bier zum Feierabend. Nie anderen bzw. härteren Alkohol.
Seit letztem Jahr ca. November 2019 fingen meine Symptome gefühlt an. Ich hatte bzw. habe bis heute täglich ab und an leichtes oberflächliches Zwicken bzw. Ziehen unter dem linken Rippenbogen bzw. in der Magengegend. Leider habe ich aber auch überall anderes mal diffuse leichte Schmerzen im ganzen Bauchbereich. Das kann mal unten links, dann sogar etwas stärker, unten rechts, sehr selten oben rechts oder eben auch mittig sein. Zudem habe ich sehr häufig Verdauungsgeräusche. Mein Stuhlgang hat sich leider auch verändert. Morgens nach dem Aufstehen, das kann sofort, aber auch erst 2 Stunden später sein, habe ich direkt Stuhlgang. Meistens sehr hellbraun ins gelbliche - mal breiig, mal gut geformt, aber meist große Stuhlmengen. Das variiert dann zwischen 1x am Tag bis zu 3x am Tag, ganz selten kam auch mal ein 4. Mal dazu.
Nachts werde ich aber nicht wach und muss auf Klo. Das heiß, werde ich um 06:00 Uhr wach, muss ich eben ca. um 07:00 Uhr auf Klo. Werde ich um 10:00 Uhr wach, dann eben erst um 10:30 Uhr usw.
Wenn ich abends hingegen Stuhlgang verspüre, ist er meist fester und etwas dunkler, auch die Mengen sind kleiner und ich hab oft ziemlich zu kämpfen bis er in der Schüssel landet, wahrscheinlich fast Verstopfung.
Was mir allerdings auch auffiel ist, dass ich selbst wenn der letzte Stuhlgang bereits 2 Stunden her ist und ich dann für mein kleines Geschäft auf Toilette gehe, dass wenn ich dann nachwische meist kleine Stuhlreste/Schmieren am Klopapier habe.
Hinzu kommen leichte Flankenschmerzen links, selten rechts und ab und an im Rücken. Im Rücken variiert es allerdings auch von der Position und betrifft nie nur eine einzelne Stelle.
Den einen Tag eben mittig links, den anderen links unten etc.
Ich war diesbezüglich natürlich Anfang des Jahres bei meinem Hausarzt, der meinte nur, dass er von einem Reizdarm bzw. Reizmagen ausginge und vieles auf meine Psyche schiebt, da mein (kleines) Blutbild super aussah. Auf seinen Rat habe ich mir auch eine Psychologen gesucht und bin in Behandlung. Parallel habe ich einiges selbst versucht. Weil ich nervlich aus Angst vor BSDK schon ziemlich am Ende war, fing ich an mit Baldrian, Johanniskraut usw., was ich inzwischen alles wieder abgesetzt habe, da es nicht die erhoffte Wirkung zeigte. Gegen meine Magen-Darm-Symptome und den Durchfall nahm ich auch über längere Zeit unterschiedliche Produkte, wie Iberogast, Darmkuren für teuer Geld, Klosterfrau Melissengeist oder schlichtweg Kamillentee. Geholfen auf Dauer hat irgendwie nichts davon und so setzte ich wieder alles ab. Ich versuchte es, um den Stuhlgang zu verdicken mit Apfelpektin, was glaube ich etwas half. Trotzdem wechselte ich dann auf Perenterol Forte, was ebenfalls ganz gut half und ich lange Zeit auch vorbeugend nahm. Allerdings kamen die breiigen Stuhlgänge weiter vor, was für mich ein solcher Rückschlag war, dass ich die Lust verlor mir weiter sowas einzuverleiben und Geld dafür auszugeben.
Lange Rede kurzer Sinn. Seit ca. 1 Monat nehme ich gar nichts mehr, weil eh nichts auf Dauer half und ich psychisch so down war, dass ich keine Kraft mehr hatte, mich mit dem allem auseinanderzusetzen.
Ich muss dazu sagen, ich war 34 Jahre lang aktiver Fussballer mit 3x in der Woche Training und Spiel am Wochenende. Bis ich mich im Oktober letzten Jahres verletzte und dann Corona kam. Zu der Zeit wog ich ca. 83-84 Kg bei 1,81m.
Durch meinen Sport, der mit fehlte, die zeitgleiche Schwangerschaft meiner Freundin mit unserem ersten Kind, welches im April diesen Jahres geboren wurde und meinem Gedankenkarrussell fingen die Sorgen an. Ich stand im Dezember mit einem Bierchen auf dem Balkon, spürte ein zwicken und dachte mir. Jetzt werde bloß nicht schwer krank, wo du endlich Vater wirst. Von da an versteifte ich mich auf jedes Symptom, hatte/habe Ängste, fing an zu googeln und verlor Antrieb, Emotionen, Appettit und Gewicht. im Februar/März wog ich nur noch 78Kg - Aß aber auch deutlich weniger.
Im März begann ich dann mit Kraftsport, versuchte wieder mehr zu essen und habe bis heute wieder ein Gewicht von 91 Kg aufgebaut, auch durch die Muskelmasse und schleppe ein kleines Bäuchen vor mir her. Das alles, sollte mich ja schon beruhigen. Ich mache 2x 30 Liegestütze, 15-20 Min Stepper und verschiedene Geräte für den Oberkörper.
Gewicht nehme ich allerdings keines mehr zu. Hat sich zwischen 90-93 Kg eingependelt. Ich esse auch wieder normal, aber ich merke, dass ich nach frittiertem Essen bzw. nach kleinen Mengen Süßigkeiten ein Unwohlsein in mir aufsteigt mit leichten Magendrücken und am folge Tag wieder großen, weichen Stuhlmengen.
Das alles macht mich so verrückt, weil ich meine kleine Mona und meine Freundin nicht verlieren möchte und noch alt werden wollte. Ich sehe nur noch das Schlechte bzw. denke an das Schlimmste. Diese ganzen ängstlichen und negativen Gedanken sorgen natürlich dafür, dass es meinem Verdauungstrakt auch nicht besser geht und mich gelegentlich mit Schwindel und Schwächegefühl rumplage bzw. schnell anfange zu schwitzen. Leider weiß ich gar nicht mehr, ob ich früher auch schnell schwitzte oder ich es jetzt nur bewusster wahrnehme, wie leider alles an mir. Mein rechtes Augenlid hat angefangen regelmäßig zu zucken, ich habe Sodbrennen im Hals und und und.
Zudem meine Angsterkrankung inkl. Hypochondrie.
Nach dem ganzen langen Text, entschuldige ich mich schonmal und bedanke mich vorab, wer sich dennoch die Mühe gemacht hat mir zu Antworten.
Zu meinen Fragen.....
1. sprechen meine Symptome für BSDK, denn die Schmerzen, wenn auch leicht und unterschiedlich begleiten mich täglich, wie der gelblich, hellbraune Stuhlgang???
2. Da inzwischen fast ein Jahr vergangen ist, ohne Behandlung, sollte ich da nicht anders aussehen? Eher dünner, Stärkere Schmerzen usw.?
3. Wäre ich also noch zu 3 Mal in der Woche Sport fähig?
4. wenn ich meine 2 Feierabendbiere trinke, bin ich fast Symptomfrei. bzw., wenn ich mal ein langes Wochenende hab mit 6 Bier oder mehr am Abend, ich praktisch fast gar keine Symptome hatte ist doch auch eher untypisch oder?
Vielen Lieben Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt und mir evtl einen Rat oder eure Einschätzung gebt.
LG
ich hoffe Ihr könnt mit mir etwas eure Erfahrungswerte teilen und sollt natürlich keine Diagnose abgeben
Zu mir - ich bin 35, männlich, Raucher und trinke auch sehr gerne mal 2-3 Bier zum Feierabend. Nie anderen bzw. härteren Alkohol.
Seit letztem Jahr ca. November 2019 fingen meine Symptome gefühlt an. Ich hatte bzw. habe bis heute täglich ab und an leichtes oberflächliches Zwicken bzw. Ziehen unter dem linken Rippenbogen bzw. in der Magengegend. Leider habe ich aber auch überall anderes mal diffuse leichte Schmerzen im ganzen Bauchbereich. Das kann mal unten links, dann sogar etwas stärker, unten rechts, sehr selten oben rechts oder eben auch mittig sein. Zudem habe ich sehr häufig Verdauungsgeräusche. Mein Stuhlgang hat sich leider auch verändert. Morgens nach dem Aufstehen, das kann sofort, aber auch erst 2 Stunden später sein, habe ich direkt Stuhlgang. Meistens sehr hellbraun ins gelbliche - mal breiig, mal gut geformt, aber meist große Stuhlmengen. Das variiert dann zwischen 1x am Tag bis zu 3x am Tag, ganz selten kam auch mal ein 4. Mal dazu.
Nachts werde ich aber nicht wach und muss auf Klo. Das heiß, werde ich um 06:00 Uhr wach, muss ich eben ca. um 07:00 Uhr auf Klo. Werde ich um 10:00 Uhr wach, dann eben erst um 10:30 Uhr usw.
Wenn ich abends hingegen Stuhlgang verspüre, ist er meist fester und etwas dunkler, auch die Mengen sind kleiner und ich hab oft ziemlich zu kämpfen bis er in der Schüssel landet, wahrscheinlich fast Verstopfung.
Was mir allerdings auch auffiel ist, dass ich selbst wenn der letzte Stuhlgang bereits 2 Stunden her ist und ich dann für mein kleines Geschäft auf Toilette gehe, dass wenn ich dann nachwische meist kleine Stuhlreste/Schmieren am Klopapier habe.
Hinzu kommen leichte Flankenschmerzen links, selten rechts und ab und an im Rücken. Im Rücken variiert es allerdings auch von der Position und betrifft nie nur eine einzelne Stelle.
Den einen Tag eben mittig links, den anderen links unten etc.
Ich war diesbezüglich natürlich Anfang des Jahres bei meinem Hausarzt, der meinte nur, dass er von einem Reizdarm bzw. Reizmagen ausginge und vieles auf meine Psyche schiebt, da mein (kleines) Blutbild super aussah. Auf seinen Rat habe ich mir auch eine Psychologen gesucht und bin in Behandlung. Parallel habe ich einiges selbst versucht. Weil ich nervlich aus Angst vor BSDK schon ziemlich am Ende war, fing ich an mit Baldrian, Johanniskraut usw., was ich inzwischen alles wieder abgesetzt habe, da es nicht die erhoffte Wirkung zeigte. Gegen meine Magen-Darm-Symptome und den Durchfall nahm ich auch über längere Zeit unterschiedliche Produkte, wie Iberogast, Darmkuren für teuer Geld, Klosterfrau Melissengeist oder schlichtweg Kamillentee. Geholfen auf Dauer hat irgendwie nichts davon und so setzte ich wieder alles ab. Ich versuchte es, um den Stuhlgang zu verdicken mit Apfelpektin, was glaube ich etwas half. Trotzdem wechselte ich dann auf Perenterol Forte, was ebenfalls ganz gut half und ich lange Zeit auch vorbeugend nahm. Allerdings kamen die breiigen Stuhlgänge weiter vor, was für mich ein solcher Rückschlag war, dass ich die Lust verlor mir weiter sowas einzuverleiben und Geld dafür auszugeben.
Lange Rede kurzer Sinn. Seit ca. 1 Monat nehme ich gar nichts mehr, weil eh nichts auf Dauer half und ich psychisch so down war, dass ich keine Kraft mehr hatte, mich mit dem allem auseinanderzusetzen.
Ich muss dazu sagen, ich war 34 Jahre lang aktiver Fussballer mit 3x in der Woche Training und Spiel am Wochenende. Bis ich mich im Oktober letzten Jahres verletzte und dann Corona kam. Zu der Zeit wog ich ca. 83-84 Kg bei 1,81m.
Durch meinen Sport, der mit fehlte, die zeitgleiche Schwangerschaft meiner Freundin mit unserem ersten Kind, welches im April diesen Jahres geboren wurde und meinem Gedankenkarrussell fingen die Sorgen an. Ich stand im Dezember mit einem Bierchen auf dem Balkon, spürte ein zwicken und dachte mir. Jetzt werde bloß nicht schwer krank, wo du endlich Vater wirst. Von da an versteifte ich mich auf jedes Symptom, hatte/habe Ängste, fing an zu googeln und verlor Antrieb, Emotionen, Appettit und Gewicht. im Februar/März wog ich nur noch 78Kg - Aß aber auch deutlich weniger.
Im März begann ich dann mit Kraftsport, versuchte wieder mehr zu essen und habe bis heute wieder ein Gewicht von 91 Kg aufgebaut, auch durch die Muskelmasse und schleppe ein kleines Bäuchen vor mir her. Das alles, sollte mich ja schon beruhigen. Ich mache 2x 30 Liegestütze, 15-20 Min Stepper und verschiedene Geräte für den Oberkörper.
Gewicht nehme ich allerdings keines mehr zu. Hat sich zwischen 90-93 Kg eingependelt. Ich esse auch wieder normal, aber ich merke, dass ich nach frittiertem Essen bzw. nach kleinen Mengen Süßigkeiten ein Unwohlsein in mir aufsteigt mit leichten Magendrücken und am folge Tag wieder großen, weichen Stuhlmengen.
Das alles macht mich so verrückt, weil ich meine kleine Mona und meine Freundin nicht verlieren möchte und noch alt werden wollte. Ich sehe nur noch das Schlechte bzw. denke an das Schlimmste. Diese ganzen ängstlichen und negativen Gedanken sorgen natürlich dafür, dass es meinem Verdauungstrakt auch nicht besser geht und mich gelegentlich mit Schwindel und Schwächegefühl rumplage bzw. schnell anfange zu schwitzen. Leider weiß ich gar nicht mehr, ob ich früher auch schnell schwitzte oder ich es jetzt nur bewusster wahrnehme, wie leider alles an mir. Mein rechtes Augenlid hat angefangen regelmäßig zu zucken, ich habe Sodbrennen im Hals und und und.
Zudem meine Angsterkrankung inkl. Hypochondrie.
Nach dem ganzen langen Text, entschuldige ich mich schonmal und bedanke mich vorab, wer sich dennoch die Mühe gemacht hat mir zu Antworten.
Zu meinen Fragen.....
1. sprechen meine Symptome für BSDK, denn die Schmerzen, wenn auch leicht und unterschiedlich begleiten mich täglich, wie der gelblich, hellbraune Stuhlgang???
2. Da inzwischen fast ein Jahr vergangen ist, ohne Behandlung, sollte ich da nicht anders aussehen? Eher dünner, Stärkere Schmerzen usw.?
3. Wäre ich also noch zu 3 Mal in der Woche Sport fähig?
4. wenn ich meine 2 Feierabendbiere trinke, bin ich fast Symptomfrei. bzw., wenn ich mal ein langes Wochenende hab mit 6 Bier oder mehr am Abend, ich praktisch fast gar keine Symptome hatte ist doch auch eher untypisch oder?
Vielen Lieben Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt und mir evtl einen Rat oder eure Einschätzung gebt.
LG