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Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 27. November 2020, 09:50
von ZweiKekse
Hallo, ich bin weiblich und 30 Jahre alt. Bei mir würde vor einem Jahr exokrine Pankreasinsuffizienz festgestellt. Durch erniedrigte Elastasewerte. Meistens 50 bis 100 rum. Seitdem nehme ich Pangrol 40 000 IE je nach Fettgehalt zu den Mahlzeiten. Meistens so 5 bis 6 Stück am Tag. So hat es mir die Ernährungsberaterin empfohlen. Jetzt würde ich gerne schwanger werden und mache mir Sorgen, dass das Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben könnte. Entweder die Tabletten schaden dem Kind oder wenn ich sie nicht einnehme, dass ich dann nicht genügend Nährstoffe aufnehme. Zuerst habe ich mit meinem Internisten gesprochen. Er sagte es wäre kein Problem während der Schwangerschaft Pangrol einzunehmen. Gestern war ich beim Frauenarzt. Er schaute dann in den PC, hat dann was gelesen und meinte da steht man soll es nicht einnehmen und deswegen wird er mir das auch nicht empfehlen. Ich solle dann halt auf meine Ernährung achten. Was für Erfahrungen habt ihr gemacht?
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 27. November 2020, 12:30
von KleinerSchrank
Hi,
was ist den die Ursache bei dir für die Pankreasinsuffizienz?
Hat sich diese wieder verbessert oder sind die Elastasewerte immer niedrig?
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 27. November 2020, 14:37
von DOKASCH
Hallo ZweiKekse,
Hat dir dein Frauenarzt nicht gesagt was er im Computer entdeckt hat ? Ich denke es kommt auch auf die Ursache deiner Insufiziens an da wird dir dein Internist oder Gastroenterologe eher helfen können. Gibt es nicht vielleicht auch an größeren Unikliniken Risikosprechstunden für so eine Schwangerschaft die sich da besser auskennen. Du wirsd ja eh Risikoschwangere sein dann . Ich wünsche dir daß sich hier noch jemand meldet für dich denn ich glaube hier sind viele Ältere auch ich habe meine Krankheit erst nach meiner letzten schwangerschaft vor 33 Jahren zum ersten mal gemerkt.
Dorothea
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 13:49
von ZweiKekse
Nein, die Ursache ist nicht bekannt. Der Internist meinte wahrscheinlich ist es von einem Virus ausgelöst worden, ich war als Kind immer sehr unternährt und habe erst mit Anfang 20 angefangen zuzunehmen. Bin jetzt Normalgewicht. Die Beschwerden Blähbauch und Völlegefühl hatte ich schon seitdem ich denken kann. Der Frauenarzt hat im Computer gelesen, dass man es nicht einnehmen soll. Ich fühle mich allgemein von den Ärzten nicht wahrgenommen. Ich habe auch bei mehreren Ärzten gefragt ob man mal Blutabnahme machen kann um zu sehen wie es mit meinen Vitaminen aussieht, aber es hieß dann nur dafür gibt es keine Indikation. Wenn dann nur auf Selbstkosten. Der Frauenarzt meinte man weiß nie was passiert und ich muss mit dem Risiko leben.
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 13:50
von ZweiKekse
Nein, die Ursache ist nicht bekannt. Der Internist meinte wahrscheinlich ist es von einem Virus ausgelöst worden, ich war als Kind immer sehr unternährt und habe erst mit Anfang 20 angefangen zuzunehmen. Bin jetzt Normalgewicht. Die Beschwerden Blähbauch und Völlegefühl hatte ich schon seitdem ich denken kann. Der Frauenarzt hat im Computer gelesen, dass man es nicht einnehmen soll. Ich fühle mich allgemein von den Ärzten nicht wahrgenommen. Ich habe auch bei mehreren Ärzten gefragt ob man mal Blutabnahme machen kann um zu sehen wie es mit meinen Vitaminen aussieht, aber es hieß dann nur dafür gibt es keine Indikation. Wenn dann nur auf Selbstkosten. Der Frauenarzt meinte man weiß nie was passiert und ich muss mit dem Risiko leben.
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 13:50
von ZweiKekse
Meine letzten Elastasewerte vor 2 Wochen waren bei 80.
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 15:32
von wasistes
Wurden auch mal Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeschlossen?
Sowas ist häufig vergesellschaftet mit den genannten Problemen oder Folge einer EPI.
Z.b. Milchprodukte, Weizen, etc.
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 19:53
von DOKASCH
Ja Blutabnahme für Vitamine muß man selbst bezahlen aber es lohnt sich dann weißt du nähmlich Bescheid. Auch ich mußte lernen daß es bei der Erkrankung um mich geht und wenn ich eine andere Meinung wie der arzt habe mich nicht unterbuttern lasse. Der Arzt kann doch auch kontrollieren ob es damals vom z.B. Epstein Bar Virus ausgelößt wurde. Wenn du den Kinderwunsch hast mußt du ja wissen auf was du achten mußt einfach Enzyme weglassen fände ich jetzt nicht so gut denn du wirst deinem Kind und dir schaden. Schreibe dir zu Hause kongrete Fragen an den Arzt auf und frage deinen Frauenarzt ob es nicht dafür auch einen Spezialisten gibt, es kann ja auch sein daß du dadurch in der schwangerschaft mehr überwacht werden mußt auch wegen evtl. dadurch entstehendem Diabetes. Habe den Mut fordernder bei deinen Ärzten zu sein nimm dir ein Heft mit und notiere was du nicht verstehst dann kannst du dich nachher drüber informieren und evtl. beim nächsten mal nachfragen. Laß dir auch überall deine Befunde kopieren und mitgeben.
Dorothea
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 20:12
von ZweiKekse
Vielen Dank für die Anregungen mit dem Epstein Barr Virus usw. Ich werde da mal nachhaken. Ja es würde Laktoseintoleranz und Histamin Intoleranz festgestellt. Und ein Leaky Gut Syndrom. Bei dem letzten Ultraschall hieß es noch Reizdarmsyndrom. Das mit der Histamin Intoleranz und der Laktoseintoleranz kann ich nicht glauben. Denn auch beim Weglassen war keine Besserung und bei wieder Einführung keine Verschlechterung. Habe es Wochen bis Monate ausprobiert. Was sind das denn für Risikisprechstunden? Welche Fachrichtung betrifft es dann? Ich höre sowas zum ersten Mal? Gibt es ein gutes Pankreaszentrum in Baden-Württemberg?
Re: Schwangerschaft und Enzymeinnahme?
Verfasst: 28. November 2020, 22:29
von DOKASCH
Für Pankreas gibt es in Heidelberg eine Spezialsprechstunde z.B. Ich glaube das Problem ist daß diese Sprechstunden hauptsächlich auf Chirurgie ausgelegt sind aber man kann da anrufen und nachfragen und was man alles mitbringen muß. Also nachfragen unbedingt. Ich weiß nicht von welcher region du kommst aber ich hatte auch schon mal was von Freiburg gehört. Ich denke du solltest wirklich die Ursache dieser Insuffizienz abklären lassen. Hattest du schon ein MRCP usw., Gott mir fallen gerade die einfachsten Namen nicht ein entschuldige bitte ob man vielleicht auch schon Veränderungen an deiner Pankreas sieht ? Reizdarm habe ich auch immer gehört früher und wenn ich Magenprobleme hatte ,ich wäre halt zu sensibel. Ich habe es jahrelang gelernt mich um andere zu kümmern ,konnte für andere gut reden usw. aber zu mir selbst fehlten mir die Worte und habe es immer schnell toleriert wenn ich das gefühl hatte mein Arzt sieht mich nicht richtig . Tut mir leid wenn ich dir jetzt nicht sagen kann du mußt dich da oder dorthin wenden. Ich habe vieles aus der suche im Internet auch Heidelberg damals, d.h. ich habe dann auch zuerst mit einer regionalsprecherin telefoniert die Adresse hatte ich auch hier aus dem Forum. Es wird für dich wahrscheinlich auch schwierig da eine spezielle Sprechstunde oder Arzt zufinden der sich mit Pankreas und Schwangerschaft speziell betätigt. Du mußt mal auf den Seiten der Unikliniken nachschauen ob du was zu deinem Problem findest bei schwangerschaft vielleicht Tübingen ?
Ich wünsche dir erfolgreiches suchen
Dorothea