1 Jahr nach Folfirinox immer noch Angst vor Rezidiv....
Verfasst: 12. Februar 2021, 21:22
Hallo Alle miteinander,
keine Ahnung ob`s hilft...
Ich fange einfach mal an mit meiner eigenen BSDK Geschichte.
Es begann alles mit leichten Bauchschmerzen, so wie Muskelkater, also auszuhalten. Dennoch ging ich nach 14 Tagen zum Hausarzt, eine dortige Internistin schaute mit Ultraschall, auch eine Blutuntersuchung wurde ohne Ergebnis veranlasst.
So hieß es erneut, es sei soweit alles okay und sicher nichts ernstes.
Jahre zuvor war ich noch öfter beim Arzt wegen Magen Darm Beschwerden und wurde auch ausgiebig auf den "Kopf" gestellt. Da zweifelte ich dann an mir, meiner Wahrnehmung mit meinem Körper - was immer gut funktioniert hat ohne dabei in Hysterie zu verfallen.
Nun gut, am Tag nach dem ergebnislosen Ultraschall ging ich gleich morgens in die Notaufnahme und sagte zu meiner Partnerin, das es wohl kein Schnupfen sein wird.
Dem war ja dann auch nicht so, wenn die Diagnose auch ziemlich beschwerlich war für die Ärtzteschaft welche Fachleute sind auf dem Gebiet.
Es machte uns wahnsinnig viele Tage ohne klare Diagnose geschweige Therapieplan.
Die Whipple Op selbst war ebenfalls noch Diagnostik.
Dauerte in meinem Fall um die 6 Stunden mit R0 Ergebnis. keine Metastasen, gute Prognose bei anschließender Folfirinox Chemo mit voller Punktzahl (14 Tägig 12x 100%).
Ja ich ging am Stock, fuhr mit Hund ebike, laufen war nur ein schlurfen. Oxicodon bis 30mg täglich machten es teilweise erträglicher.
Anfang Februar 2020 war ich mit der letzten fertig, erholte mich ganz gut, hatte aber auch die ganze Zeit zusätzlich 1100kcal zusätzliche Ernährung über den Port.
Letzteren habe ich bis heute und bin wirklich sehr dankbar hierüber, weil es viele Dinge wie Blutentnahmen vereinfacht.
Vorsorge aber auch scheiß Corona ist ein Thema, da spielt die angezählte Psyche schon mal ganz schön verrückt - wenn ich hierfür auch noch gut schlafe.
DER GRUND warum ich das hier schreibe ist meine Entwicklung von anfänglicher Akzeptanz der Diagnose BSDK mit kurativer Therapie zu ehrlicher Todesangst nach diesen langen beschwerlichen Weg des leiden`s.
Es zwickt öfter hier wie da. Manchmal arg doll...
Wir sind daheim wie die meisten von uns, haben wenig neue Ablenkung, sind halt nicht unterwegs zu neuen Ufern und dem Hund gibt es auch nicht länger...
Der ist wie immer, uns voraus gelaufen....
Es steht ein CT an.
Hoffe weiterhin auf Lebenszeit mit all meinen Lieben in annehmbarer Lebensqualität. Das war immer unsere Anker bei allen Entscheidungen, sowie die Patientenverfügung zur Klarheit am Ende.
Herzlichen Dank wie Gruß
Tosh
keine Ahnung ob`s hilft...
Ich fange einfach mal an mit meiner eigenen BSDK Geschichte.
Es begann alles mit leichten Bauchschmerzen, so wie Muskelkater, also auszuhalten. Dennoch ging ich nach 14 Tagen zum Hausarzt, eine dortige Internistin schaute mit Ultraschall, auch eine Blutuntersuchung wurde ohne Ergebnis veranlasst.
So hieß es erneut, es sei soweit alles okay und sicher nichts ernstes.
Jahre zuvor war ich noch öfter beim Arzt wegen Magen Darm Beschwerden und wurde auch ausgiebig auf den "Kopf" gestellt. Da zweifelte ich dann an mir, meiner Wahrnehmung mit meinem Körper - was immer gut funktioniert hat ohne dabei in Hysterie zu verfallen.
Nun gut, am Tag nach dem ergebnislosen Ultraschall ging ich gleich morgens in die Notaufnahme und sagte zu meiner Partnerin, das es wohl kein Schnupfen sein wird.
Dem war ja dann auch nicht so, wenn die Diagnose auch ziemlich beschwerlich war für die Ärtzteschaft welche Fachleute sind auf dem Gebiet.
Es machte uns wahnsinnig viele Tage ohne klare Diagnose geschweige Therapieplan.
Die Whipple Op selbst war ebenfalls noch Diagnostik.
Dauerte in meinem Fall um die 6 Stunden mit R0 Ergebnis. keine Metastasen, gute Prognose bei anschließender Folfirinox Chemo mit voller Punktzahl (14 Tägig 12x 100%).
Ja ich ging am Stock, fuhr mit Hund ebike, laufen war nur ein schlurfen. Oxicodon bis 30mg täglich machten es teilweise erträglicher.
Anfang Februar 2020 war ich mit der letzten fertig, erholte mich ganz gut, hatte aber auch die ganze Zeit zusätzlich 1100kcal zusätzliche Ernährung über den Port.
Letzteren habe ich bis heute und bin wirklich sehr dankbar hierüber, weil es viele Dinge wie Blutentnahmen vereinfacht.
Vorsorge aber auch scheiß Corona ist ein Thema, da spielt die angezählte Psyche schon mal ganz schön verrückt - wenn ich hierfür auch noch gut schlafe.
DER GRUND warum ich das hier schreibe ist meine Entwicklung von anfänglicher Akzeptanz der Diagnose BSDK mit kurativer Therapie zu ehrlicher Todesangst nach diesen langen beschwerlichen Weg des leiden`s.
Es zwickt öfter hier wie da. Manchmal arg doll...
Wir sind daheim wie die meisten von uns, haben wenig neue Ablenkung, sind halt nicht unterwegs zu neuen Ufern und dem Hund gibt es auch nicht länger...
Der ist wie immer, uns voraus gelaufen....
Es steht ein CT an.
Hoffe weiterhin auf Lebenszeit mit all meinen Lieben in annehmbarer Lebensqualität. Das war immer unsere Anker bei allen Entscheidungen, sowie die Patientenverfügung zur Klarheit am Ende.
Herzlichen Dank wie Gruß
Tosh