Verkalkung
Verfasst: 28. März 2021, 15:42
Liebe Community,
ich bin 54 Jahre alt, 1m68 und wiege 60 KG. Bisher, dachte ich, in super Verfassung, sehr sportlich und gesund lebend. Gastritis und Refluxprobleme sehr gut im Griff (nur noch sporadisch). Seit sechs Jahren immer wieder Stechen und Zwicken unter dem linken Rippenbogen (mittig).. Da Ultraschall und das Blutbild ok waren und auch sonst keine Symptome da waren, dachte ich an eine Sehnenentzündung (lt. Dr. Google). Mit der Zeit bemerkte ich (9 Kg über Zeitraum von 1,5 Jahren), dass ich immer mehr an Gewicht verlor (werde ständig darauf angesprochen, allerdings habe ich sehr viel mehr Bewegung und Abendessen vor 18 Uhr). Das Gewicht scheint sich jetzt eingespielt zu haben. Aufgrund der Gewichtsabnahme wurden mir drei Mal Tumormarker genommen. Das Blutbild und Tumormarker waren und sind in Ordnung. Seit geraumer Zeit fiel mir ein immer wieder auftretender Blähbauch auf, sowie die Tatsache, dass ich mein geliebtes alkoholfreies Hefeweizen nicht mehr richtig vertrug.
Nun der Schock bei der jährlichen Bauchraumschallung. Läsion an BSD-Kopf. MRT ( 4x5mm ), Verdacht auf Verkalkung. Das Pankreaszentrum möchte Biopsie machen, um Zysten oder Tumor unter Verkalkung auszuschließen. Der Professor des Zentrums meinte, dass ich eine chron. Pankreatitis hätte. Falls Krebszellen vorhanden wären, müsste es lt diesem Prof. im Anfangsstadium sein. Die Endosonographie zieht sich aufgrund Corona in die Länge und meine Angst ist inzw. so groß, dass ich kaum noch funktionieren kann.
Meine Fragen:
1. Bedeutet eine Verkalkung immer eine fortgeschrittene Pankreatitis, bei praktisch sehr wenigen Symptomen?
2. Der Pankreaskopf ist doch im Oberbauch, warum tut es dann „nur“ unter der Rippe stechen, wo sich der Pankreasschwanz befindet? Ich verstehe das anatomisch nicht?
3. Sollte die Verkalkung, sofern keine Zysten und Tumorzellen vorhanden sind, auf jeden Fall, minimalinvasiv entfernt werden, um das Fortschreiten des BSD-Verfalls aufzuhalten bzw vielleicht schmerzhafte Entzündungsvorgänge in der Zukunft zu vermeiden? Hat diesbzgl. jemand Erfahrungswerten?
Ich weiß, am Ende geht es nur um Krebs ja oder nein. Vielen Dank für Eure Antworten.
ich bin 54 Jahre alt, 1m68 und wiege 60 KG. Bisher, dachte ich, in super Verfassung, sehr sportlich und gesund lebend. Gastritis und Refluxprobleme sehr gut im Griff (nur noch sporadisch). Seit sechs Jahren immer wieder Stechen und Zwicken unter dem linken Rippenbogen (mittig).. Da Ultraschall und das Blutbild ok waren und auch sonst keine Symptome da waren, dachte ich an eine Sehnenentzündung (lt. Dr. Google). Mit der Zeit bemerkte ich (9 Kg über Zeitraum von 1,5 Jahren), dass ich immer mehr an Gewicht verlor (werde ständig darauf angesprochen, allerdings habe ich sehr viel mehr Bewegung und Abendessen vor 18 Uhr). Das Gewicht scheint sich jetzt eingespielt zu haben. Aufgrund der Gewichtsabnahme wurden mir drei Mal Tumormarker genommen. Das Blutbild und Tumormarker waren und sind in Ordnung. Seit geraumer Zeit fiel mir ein immer wieder auftretender Blähbauch auf, sowie die Tatsache, dass ich mein geliebtes alkoholfreies Hefeweizen nicht mehr richtig vertrug.
Nun der Schock bei der jährlichen Bauchraumschallung. Läsion an BSD-Kopf. MRT ( 4x5mm ), Verdacht auf Verkalkung. Das Pankreaszentrum möchte Biopsie machen, um Zysten oder Tumor unter Verkalkung auszuschließen. Der Professor des Zentrums meinte, dass ich eine chron. Pankreatitis hätte. Falls Krebszellen vorhanden wären, müsste es lt diesem Prof. im Anfangsstadium sein. Die Endosonographie zieht sich aufgrund Corona in die Länge und meine Angst ist inzw. so groß, dass ich kaum noch funktionieren kann.
Meine Fragen:
1. Bedeutet eine Verkalkung immer eine fortgeschrittene Pankreatitis, bei praktisch sehr wenigen Symptomen?
2. Der Pankreaskopf ist doch im Oberbauch, warum tut es dann „nur“ unter der Rippe stechen, wo sich der Pankreasschwanz befindet? Ich verstehe das anatomisch nicht?
3. Sollte die Verkalkung, sofern keine Zysten und Tumorzellen vorhanden sind, auf jeden Fall, minimalinvasiv entfernt werden, um das Fortschreiten des BSD-Verfalls aufzuhalten bzw vielleicht schmerzhafte Entzündungsvorgänge in der Zukunft zu vermeiden? Hat diesbzgl. jemand Erfahrungswerten?
Ich weiß, am Ende geht es nur um Krebs ja oder nein. Vielen Dank für Eure Antworten.