EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Verfasst: 21. Oktober 2021, 08:34
Hallo ihr Lieben,
erst einmal muss ich sagen, dass ich für dieses Forum sehr dankbar bin... Es hat mir in den letzten Wochen immer wieder geholfen hier von euch und euren Erfahrungen zu lesen. 🤗
Ich bin 41, Mama eines 4-Jährigen, wiege bei 176 cm 55 kg und bin im Moment krank geschrieben wegen Überlastung/ Abmagerung/ Todesangst...
Mein Elastase Wert lag 3x (seit Febr.) unter 50, eine EPI ist also bestätigt.
Ich hatte vor 22 Jahren Oberbauchschmerzen und nach einer Magenspiegelung war klar, Reflux... Ich bekam seitdem 20 mg Pantoprazol.
Das wurde bis auf eine Episode von 6 Monaten (in 2018) nie abgesetzt.
Aber mir ging es gut.
2019 bekam ich vermehrt Schmerzen im Oberbauch, vertrug Fett und Zucker nicht mehr.
Im Nov. 2020 Diagnose Fruktoseunverträglichkeit, ich nahm 5 kg ab, da ich keinen Zucker mehr aß.
Die Beschwerden besserten sich aber nicht trotz Karenzzeit und Verzicht.
Die Ärzte schoben es auf Stress... Corona, Doppelbelastung Kinderbetreuung und Homeoffice. Ja, ich stehe seit 1,5 Jahren unter Dauerstress, aber ich hatte im Gefühl, dass es nicht nur der Kopf ist.
Eine Heilpraktikerin ließ meine Darmflora prüfen und seitdem kenne ich die EPI überhaupt erst.
Außer Blähungen und Bauchschmerzen hatte ich zu dem Zeitpunkt aber keine Beschwerden, normaler fester Stuhl.
Inzwischen hat sich das leider verändert.
Ich habe Fettstuhl, habe weitere 7 kg abgenommen, nehme täglich weiter ab und habe kaum noch Kraft für den Alltag.
Ich war bereits 3x im KH vor lauter Panik und Angst, dass ich bald sterben werde.
Dazu kam nun noch Bluthochdruck (sehr wahrscheinlich durch die Ängste) und eine Depression.
Die Ärzte wissen nicht weiter, sie finden keine Ursache und verstehen nicht, warum ich trotz Pangrol (ca. 5x 40.000) noch abnehme, Fettstuhl und Schmerzen habe.
Mein HA findet ein Pankreaszentrum übertrieben, er sagt, daß ist für Krebspatienten.
Deswegen wurde beim letzten KH-Aufenthalt letzte Woche auf mein Drängen ein Sono, MRCP, Endosono und sämtliche Blutwerte geprüft.
Alles ohne Befund.
Ursache der EPI unklar.
Ich habe auch Hashimoto und könnte mir vorstellen, dass dies zusammenhängt oder die lange Einnahme von Pantoprazol oder der extreme Dauerstress.
Letztendlich ist es vermutlich egal, wo sie herkommt, ich muss mit der EPI leben lernen.
Mein Problem ist, dass die Enzyme nicht wirken (seit 2 Wochen, vorher konnte ich mein Gewicht halten) und ich abnehme und an Kraft verliere.
Die dadurch entstandene Angst zu sterben lähmt mich.
Kann sich das noch einpendeln oder gibt es Fälle, die einfach sterben, weil die Enzyme nicht wirken?
Könnte der Stress, bzw. meine seelische Verfassung die Aufnahme der Enzyme erschweren?
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet.
Ich danke euch schon jetzt.
Liebe Grüße
Sabrina
erst einmal muss ich sagen, dass ich für dieses Forum sehr dankbar bin... Es hat mir in den letzten Wochen immer wieder geholfen hier von euch und euren Erfahrungen zu lesen. 🤗
Ich bin 41, Mama eines 4-Jährigen, wiege bei 176 cm 55 kg und bin im Moment krank geschrieben wegen Überlastung/ Abmagerung/ Todesangst...
Mein Elastase Wert lag 3x (seit Febr.) unter 50, eine EPI ist also bestätigt.
Ich hatte vor 22 Jahren Oberbauchschmerzen und nach einer Magenspiegelung war klar, Reflux... Ich bekam seitdem 20 mg Pantoprazol.
Das wurde bis auf eine Episode von 6 Monaten (in 2018) nie abgesetzt.
Aber mir ging es gut.
2019 bekam ich vermehrt Schmerzen im Oberbauch, vertrug Fett und Zucker nicht mehr.
Im Nov. 2020 Diagnose Fruktoseunverträglichkeit, ich nahm 5 kg ab, da ich keinen Zucker mehr aß.
Die Beschwerden besserten sich aber nicht trotz Karenzzeit und Verzicht.
Die Ärzte schoben es auf Stress... Corona, Doppelbelastung Kinderbetreuung und Homeoffice. Ja, ich stehe seit 1,5 Jahren unter Dauerstress, aber ich hatte im Gefühl, dass es nicht nur der Kopf ist.
Eine Heilpraktikerin ließ meine Darmflora prüfen und seitdem kenne ich die EPI überhaupt erst.
Außer Blähungen und Bauchschmerzen hatte ich zu dem Zeitpunkt aber keine Beschwerden, normaler fester Stuhl.
Inzwischen hat sich das leider verändert.
Ich habe Fettstuhl, habe weitere 7 kg abgenommen, nehme täglich weiter ab und habe kaum noch Kraft für den Alltag.
Ich war bereits 3x im KH vor lauter Panik und Angst, dass ich bald sterben werde.
Dazu kam nun noch Bluthochdruck (sehr wahrscheinlich durch die Ängste) und eine Depression.
Die Ärzte wissen nicht weiter, sie finden keine Ursache und verstehen nicht, warum ich trotz Pangrol (ca. 5x 40.000) noch abnehme, Fettstuhl und Schmerzen habe.
Mein HA findet ein Pankreaszentrum übertrieben, er sagt, daß ist für Krebspatienten.
Deswegen wurde beim letzten KH-Aufenthalt letzte Woche auf mein Drängen ein Sono, MRCP, Endosono und sämtliche Blutwerte geprüft.
Alles ohne Befund.
Ursache der EPI unklar.
Ich habe auch Hashimoto und könnte mir vorstellen, dass dies zusammenhängt oder die lange Einnahme von Pantoprazol oder der extreme Dauerstress.
Letztendlich ist es vermutlich egal, wo sie herkommt, ich muss mit der EPI leben lernen.
Mein Problem ist, dass die Enzyme nicht wirken (seit 2 Wochen, vorher konnte ich mein Gewicht halten) und ich abnehme und an Kraft verliere.
Die dadurch entstandene Angst zu sterben lähmt mich.
Kann sich das noch einpendeln oder gibt es Fälle, die einfach sterben, weil die Enzyme nicht wirken?
Könnte der Stress, bzw. meine seelische Verfassung die Aufnahme der Enzyme erschweren?
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet.
Ich danke euch schon jetzt.
Liebe Grüße
Sabrina