Diagnose?
Verfasst: 15. Dezember 2021, 07:36
Guten Tag in die Runde
Ich bin neu hier und habe eine Frage. Natürlich ist mir klar dass dieses Forum keinen Arztbesuch ersetzt, aber vielleicht kann mir jemand einen Rat geben ehe ich mir umsonst Gedanken mache.
Daher kurz zur Vorgeschichte:
Jahrelang hatte ich undefinierbare Schmerzen im Oberbauch. Links im unteren Bereich der Rippen. Schubweise wurden diese sehr stark und zogen sich wie ein Ring ringsherum, sogar bis in den Rücken. Mir war unsagbar schlecht. Mein Hausarzt wusste damit nichts anzufangen. Irgendwann war die Verdauung völlig darnieder. Ich wog immer weniger (schließlich 44 Kilo bei 1,70m), hatte einen aufgeblähten Bauch, unstillbaren Durst, die Verdauung kam teilweise bis zu einer Woche zum Erliegen um sich dann explosionsartig zu entleeren. Und dann, entschuldigt, war das Produkt nicht wie zu erwarten fest, sondern schaumig vergoren und stank höllisch. Teilweise war der Stuhl auch sehr seltsam geformt. Irgendwie, zu dünn, dünner als ein Bleistift und knötchenartig aber zusammenhängend.
Irgendwann landete ich beim Internisten.
Ein Oberbauchsono ( ich sehe nichts, ist zu viel Luft im Darm) und eine Stuhluntersuchung wurden durchgeführt. Pankreaselastase 200. Ja das wäre wohl die Bauchspeicheldrüse.
Ich solle mir Pankreatin kaufen und mit 20000 pro Mahlzeit anfangen, steigern bis alles in Ordnung ist.
Mit 40000 ging soweit alles gut und ich wurde eine Woche später mit dem Rat verabschiedet ich solle mir die Tabletten eben weiter kaufen. Das war vor 8 Jahren. Zwei Jahre später waren 60000 Einheiten nötig und ich besuchte erneut den Internisten.
Ich solle mich nicht so anstellen und eben mehr Tabletten schlucken wenn die Dosis nicht mehr reicht. Die Schübe gingen weiter, wurden allerdings irgendwann nicht mehr so schmerzhaft, dafür waren die Schmerzen eher chronisch zu spüren. Der Stuhlgang hat schon lange keine Form mehr, er ist durchgehend flüssig.
Nun bin ich bei 100 000 Einheiten angekommen. Abgesehen davon dass dies langsam etwas teuer wird, finde ich den Zustand ohne richtige Diagnose irgendwie unbefriedigend. Ich bin 38 und habe ja noch ein paar Jahre vor mir.
Daher meine Frage an erfahrene Leute: Lohnt sich ein erneuter Besuch? Vielleicht ein Arztwechsel? Oder sind die Symptome völlig untypisch für die Bauchspeicheldrüse?
Ich bin einfach völlig verunsichert, und Dr. Google möchte ich nicht befragen.
Vielen Dank für das geduldige Lesen.
Viele Grüße
Ich bin neu hier und habe eine Frage. Natürlich ist mir klar dass dieses Forum keinen Arztbesuch ersetzt, aber vielleicht kann mir jemand einen Rat geben ehe ich mir umsonst Gedanken mache.
Daher kurz zur Vorgeschichte:
Jahrelang hatte ich undefinierbare Schmerzen im Oberbauch. Links im unteren Bereich der Rippen. Schubweise wurden diese sehr stark und zogen sich wie ein Ring ringsherum, sogar bis in den Rücken. Mir war unsagbar schlecht. Mein Hausarzt wusste damit nichts anzufangen. Irgendwann war die Verdauung völlig darnieder. Ich wog immer weniger (schließlich 44 Kilo bei 1,70m), hatte einen aufgeblähten Bauch, unstillbaren Durst, die Verdauung kam teilweise bis zu einer Woche zum Erliegen um sich dann explosionsartig zu entleeren. Und dann, entschuldigt, war das Produkt nicht wie zu erwarten fest, sondern schaumig vergoren und stank höllisch. Teilweise war der Stuhl auch sehr seltsam geformt. Irgendwie, zu dünn, dünner als ein Bleistift und knötchenartig aber zusammenhängend.
Irgendwann landete ich beim Internisten.
Ein Oberbauchsono ( ich sehe nichts, ist zu viel Luft im Darm) und eine Stuhluntersuchung wurden durchgeführt. Pankreaselastase 200. Ja das wäre wohl die Bauchspeicheldrüse.
Ich solle mir Pankreatin kaufen und mit 20000 pro Mahlzeit anfangen, steigern bis alles in Ordnung ist.
Mit 40000 ging soweit alles gut und ich wurde eine Woche später mit dem Rat verabschiedet ich solle mir die Tabletten eben weiter kaufen. Das war vor 8 Jahren. Zwei Jahre später waren 60000 Einheiten nötig und ich besuchte erneut den Internisten.
Ich solle mich nicht so anstellen und eben mehr Tabletten schlucken wenn die Dosis nicht mehr reicht. Die Schübe gingen weiter, wurden allerdings irgendwann nicht mehr so schmerzhaft, dafür waren die Schmerzen eher chronisch zu spüren. Der Stuhlgang hat schon lange keine Form mehr, er ist durchgehend flüssig.
Nun bin ich bei 100 000 Einheiten angekommen. Abgesehen davon dass dies langsam etwas teuer wird, finde ich den Zustand ohne richtige Diagnose irgendwie unbefriedigend. Ich bin 38 und habe ja noch ein paar Jahre vor mir.
Daher meine Frage an erfahrene Leute: Lohnt sich ein erneuter Besuch? Vielleicht ein Arztwechsel? Oder sind die Symptome völlig untypisch für die Bauchspeicheldrüse?
Ich bin einfach völlig verunsichert, und Dr. Google möchte ich nicht befragen.
Vielen Dank für das geduldige Lesen.
Viele Grüße