Seit Monaten Fettstuhl und schmerzen mit 23
Verfasst: 13. März 2022, 14:35
Hallo,
Ich dachte nie das ich in meinen jungen Jahren mal verzweifelt in so einem Forum lande.
Aber ich hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann einen Rat was ich machen sollte.
Eine kurzfassung meiner Symptome und Ergebnisse am ende für alle die das ganze nicht lesen wollen :)
Das ganze fing eigentlich schon im August letzten Jahres an ich hatte ca. 1x wöchentlich beim Schlafengehen ein brennen / stechen im Bereich das Herzens so stark das ich kaum atmen konnte. Ende September hatte ich dann dauerhaft ein Krankheitsgefühl mit Halsschmerzen und komplett seltsamer schlafgewohnheit nach 3 Wochen ließ ich mich dann mal Krankschreiben damit ich mich auskurieren kann was auch half.
Wieder in der Arbeit 2 Wochen später fing es an in meinen linken Hoden zu ziehen stetig schlimmer werdend so das ich teilweise nach der arbeit Pause machen musste als ich zu meinem Auto ging. Das ganze manifestierte sich dann zwischen Leiste und Bauchnabel teilweise auch um den Bauchnabel rum. Ich dachte zuerst an einen Leistenbruch und ging eine Woche später zum Hausarzt dieser sagte mir nur das es kein Leistenbruch ist mal noch eine Woche abwarten und dann Ultraschall.
Eine Woche später nichts hat sich geändert hatte ich die Ultraschall untersuchung mit dem Ergebnis das ich viel Luft im Darm habe ich solle noch eine Woche warten da es eventuell ein Infekt ist.
Während dieser Zeit hab ich dann 7 kg abgenommen und mein Stuhl wechselte zwischen Verstopfung / Durchfall.
Bin dann wieder zu meiner Hausarztpraxis nun aber bei einer anderen Ärztin diese machte mir einen Termin zur Darmspiegelung, hat mir Blut abgenommen und Überweisung zum Urologen.
Beim Urologen Ultraschall von Hoden und Niere und einen Termin für ein Natives CT Verdacht auf Nierensteine ohne Ergebnis.
Bei der Blutuntersuchung außer ein bisschen zu dickes Blut nichts auffälliges bis Weihnachten besuchte ich meine Hausärztin noch 2 mal da ich wegen des Schmerzes auch psychisch ziemlich verängstigt war dort machte sie noch einen Test auf Blut im Stuhl - negativ.
Über Weihnachten wurde es dann ein bisschen besser dafür fing in der Neujahrswoche ein leichter Druckschmerz direkt unterhalb der Rippen links an woraufhin ich bei dem Gastroenterologie anrief und fragte ob es auch möglich ist noch eine Magenspiegelung mit der Darmspiegelung zu machen was auch kein Problem darstellte brauchte nur die korrigierte Überweisung.
Mitte Januar hatte ich dann meine Spiegelung mit dem ergebnis leichtgradige Gastritis Typ C am unteren ende es Magens und eine leichte Darmentzündung in Dünn und Dickdarm. Lt. Arzt kann dies nicht ursächlich für meine Schmerzen sein da zu wenig ausgeprägt. Biopsie sonst unauffällig.
Beim Termin mit meiner Hausärztin meinte sie dann nachden ich ihr von den neu aufgetretenen Rückenschmerzen erzählte das sie auf dem CT Bild noch eine leichte Skoliose entdeckt hat und wir nun 2 Möglichkeiten haben die ich mir überlegen soll entweder Physio oder Psychotherapie mit antidepressiva.
Ich sagte ich muss mir das überlegen aber mein entschluss stand schon fest das ich mir das ganze definitiv nicht einbilde sondern meine im Dezember depressive verstimmung durch die Angst und Schmerzen verursacht wurde. Wüsste auch bis heute keinen Auslöser dafür da ich mein Leben wirklich gerne mag und keine Probleme hatte.
Beim Nachfolgetermin sagte ich ihr dann meine aktuellen Beschwerden und das ich keine Psychotherapie machen möchte - Rückenschmerzen, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Fettig übelriechender Stuhl teilweise hellgelb und dauerhaft weiche/ dünnflüssige Konsistenz. Der Schmerz im Unterbauch war weitestgehend weg nurnoch zeitweise.
Sie fragte mich was ich dann machen möchte ich sagte nochmal eine Blutuntersuchung und eventuell CT oder MRT. Sie nahm mir Blut ab und eine Stuhlprobe und überwies mich an einen Internisten.
Im Blut hatte ich einen starken Vitamin D mangel und P Amylase sowie Elastase unauffällig.
Der Internist war völlig nutzlos da er sofort mit Psychotherapie anfing ich denke da er sagte meine Ärztin hat mit Ihm telefoniert das Sie ihm das gesagt hat.
Genervt machte ich mir einen Termin bei ihr und sagte ich möchte jetzt ein MRT machen mit der betonung darauf das wenn es mir körperlich nichts bringt es mir wenigstens Psychisch nutzt woraufhin sie mir widerwillig die Überweisung ausstellte. Und eine Überweisung zu einem anderen Internisten.
Ob das MRT die richtige Wahl dafür war weiß ich bis heute nicht.
Einen Monat später habe ich nun das MRT mit dem Ergebnis das nichts auffälliges ist. Meine Ärztin hat mir nochmal Blut abgenommen da ich Ihr ein Bild zeigte von einem Ausschlag an meinem Bauch wo sie denkt das es eine Histaminintoleranz sein könnte. Der Internist hat jetzt nochmal die Elastase überprüfen lassen auf das Ergebnis warte ich noch. Aber auch diesem sagte ich nicht alle Symptome da ich mittlerweile wirklich Angst davor habe das sie es als psychische Störung auffassen.
Ich weiß selbst das sich meine Symptome vorallem in meinem Alter komisch anhören.
So das war in etwa meine Geschichte bisher 100% stimmt das ganze nicht denn wenn ich alles genau erklären würde bräuchte ich mindestens nochmal so lange.
Kurzfassung meiner Symptome
Drückende manchmal auch stechende Oberbauchschmerzen direkt unter den Rippen meistens links manchmal auch rechts.
Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern die sich unter den Schulterblättern im Brustkorb nach vorne ziehen. Die Schmerzen sind fast dauerhaft und unabhängig von Bewegung manchmal denke ich nach dem Essen schlimmer aber tritt auch ohne essen auf.
Dauerhaft fettiger schleimiger Stuhl mit einer eher flüssigen Konsistenz gelblich stinkt extrem.
Übelriechende Blähungen und häufig aufstoßen.
Mittlerweile 11kg seit Nov abgenommen von 84 auf 73kg
Gefühl von Müdigkeit, Schwäche teilweise auch Schwindel.
Immer häufiger pfeifende Lunge und Gefühl nicht ausreichende Luft zu bekommen(?)
Untersuchungen
1x CT ohne Kontrastmittel Befund leichte Skoliose
2x Ultraschall ohne Befund
1x MRT mit Kontrastmittel ohne Befund (Zweitbefundung warte ich noch auf das Ergebnis)
2x großes Blutbild und Stuhluntersuchung immer unauffällig bis auf einen Vitamin D mangel P Amylase und Stuhl Elastase inordnung auch keine Keime. Von der 2. Untersuchung bekomme ich nächste Woche das Ergebnis.
1x Magen Darm Spiegelung, leichte Gastritis Typ C und leichte Darmentzündung. Zöliakie ausgeschlossen.
Nun meine Frage wie sollte ich weiter vorgehen? Meine Hausärztin hat mir schon in etwa klar gemacht das sie nichts mehr macht bzw ihr nichts mehr einfällt.
Lipase werte wurden nie bestimmt Tumormarker ebenso nicht.
Ich habe mittlerweile wirklich angst davor das es eventuell ein Tumor sein könnte der nicht entdeckt worden ist. Die Schmerzen machen mich wahnsinnig und habe irgendwie keine Kraft mehr das auszuhalten jeden Tag und dazu noch keine Aussicht mehr zu haben eine Ursache zu finden. Ich komme mit mittlerweile so blöd vor zum Arzt zu gehen... Aber ich komme mir auch wegen meines Alters oft so vor als ob ich nicht ernst genommen werde bzw. Das die Ärzte wegen meines Alters von Grund auf schwerwiegende Erkrankungen ausschließen und es deswegen auf die Psyche schieben.
Ich danke euch schonmal von ganzem Herzen für eure Zeit wenn ihr das gelesen habt.
Ich dachte nie das ich in meinen jungen Jahren mal verzweifelt in so einem Forum lande.
Aber ich hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann einen Rat was ich machen sollte.
Eine kurzfassung meiner Symptome und Ergebnisse am ende für alle die das ganze nicht lesen wollen :)
Das ganze fing eigentlich schon im August letzten Jahres an ich hatte ca. 1x wöchentlich beim Schlafengehen ein brennen / stechen im Bereich das Herzens so stark das ich kaum atmen konnte. Ende September hatte ich dann dauerhaft ein Krankheitsgefühl mit Halsschmerzen und komplett seltsamer schlafgewohnheit nach 3 Wochen ließ ich mich dann mal Krankschreiben damit ich mich auskurieren kann was auch half.
Wieder in der Arbeit 2 Wochen später fing es an in meinen linken Hoden zu ziehen stetig schlimmer werdend so das ich teilweise nach der arbeit Pause machen musste als ich zu meinem Auto ging. Das ganze manifestierte sich dann zwischen Leiste und Bauchnabel teilweise auch um den Bauchnabel rum. Ich dachte zuerst an einen Leistenbruch und ging eine Woche später zum Hausarzt dieser sagte mir nur das es kein Leistenbruch ist mal noch eine Woche abwarten und dann Ultraschall.
Eine Woche später nichts hat sich geändert hatte ich die Ultraschall untersuchung mit dem Ergebnis das ich viel Luft im Darm habe ich solle noch eine Woche warten da es eventuell ein Infekt ist.
Während dieser Zeit hab ich dann 7 kg abgenommen und mein Stuhl wechselte zwischen Verstopfung / Durchfall.
Bin dann wieder zu meiner Hausarztpraxis nun aber bei einer anderen Ärztin diese machte mir einen Termin zur Darmspiegelung, hat mir Blut abgenommen und Überweisung zum Urologen.
Beim Urologen Ultraschall von Hoden und Niere und einen Termin für ein Natives CT Verdacht auf Nierensteine ohne Ergebnis.
Bei der Blutuntersuchung außer ein bisschen zu dickes Blut nichts auffälliges bis Weihnachten besuchte ich meine Hausärztin noch 2 mal da ich wegen des Schmerzes auch psychisch ziemlich verängstigt war dort machte sie noch einen Test auf Blut im Stuhl - negativ.
Über Weihnachten wurde es dann ein bisschen besser dafür fing in der Neujahrswoche ein leichter Druckschmerz direkt unterhalb der Rippen links an woraufhin ich bei dem Gastroenterologie anrief und fragte ob es auch möglich ist noch eine Magenspiegelung mit der Darmspiegelung zu machen was auch kein Problem darstellte brauchte nur die korrigierte Überweisung.
Mitte Januar hatte ich dann meine Spiegelung mit dem ergebnis leichtgradige Gastritis Typ C am unteren ende es Magens und eine leichte Darmentzündung in Dünn und Dickdarm. Lt. Arzt kann dies nicht ursächlich für meine Schmerzen sein da zu wenig ausgeprägt. Biopsie sonst unauffällig.
Beim Termin mit meiner Hausärztin meinte sie dann nachden ich ihr von den neu aufgetretenen Rückenschmerzen erzählte das sie auf dem CT Bild noch eine leichte Skoliose entdeckt hat und wir nun 2 Möglichkeiten haben die ich mir überlegen soll entweder Physio oder Psychotherapie mit antidepressiva.
Ich sagte ich muss mir das überlegen aber mein entschluss stand schon fest das ich mir das ganze definitiv nicht einbilde sondern meine im Dezember depressive verstimmung durch die Angst und Schmerzen verursacht wurde. Wüsste auch bis heute keinen Auslöser dafür da ich mein Leben wirklich gerne mag und keine Probleme hatte.
Beim Nachfolgetermin sagte ich ihr dann meine aktuellen Beschwerden und das ich keine Psychotherapie machen möchte - Rückenschmerzen, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Fettig übelriechender Stuhl teilweise hellgelb und dauerhaft weiche/ dünnflüssige Konsistenz. Der Schmerz im Unterbauch war weitestgehend weg nurnoch zeitweise.
Sie fragte mich was ich dann machen möchte ich sagte nochmal eine Blutuntersuchung und eventuell CT oder MRT. Sie nahm mir Blut ab und eine Stuhlprobe und überwies mich an einen Internisten.
Im Blut hatte ich einen starken Vitamin D mangel und P Amylase sowie Elastase unauffällig.
Der Internist war völlig nutzlos da er sofort mit Psychotherapie anfing ich denke da er sagte meine Ärztin hat mit Ihm telefoniert das Sie ihm das gesagt hat.
Genervt machte ich mir einen Termin bei ihr und sagte ich möchte jetzt ein MRT machen mit der betonung darauf das wenn es mir körperlich nichts bringt es mir wenigstens Psychisch nutzt woraufhin sie mir widerwillig die Überweisung ausstellte. Und eine Überweisung zu einem anderen Internisten.
Ob das MRT die richtige Wahl dafür war weiß ich bis heute nicht.
Einen Monat später habe ich nun das MRT mit dem Ergebnis das nichts auffälliges ist. Meine Ärztin hat mir nochmal Blut abgenommen da ich Ihr ein Bild zeigte von einem Ausschlag an meinem Bauch wo sie denkt das es eine Histaminintoleranz sein könnte. Der Internist hat jetzt nochmal die Elastase überprüfen lassen auf das Ergebnis warte ich noch. Aber auch diesem sagte ich nicht alle Symptome da ich mittlerweile wirklich Angst davor habe das sie es als psychische Störung auffassen.
Ich weiß selbst das sich meine Symptome vorallem in meinem Alter komisch anhören.
So das war in etwa meine Geschichte bisher 100% stimmt das ganze nicht denn wenn ich alles genau erklären würde bräuchte ich mindestens nochmal so lange.
Kurzfassung meiner Symptome
Drückende manchmal auch stechende Oberbauchschmerzen direkt unter den Rippen meistens links manchmal auch rechts.
Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern die sich unter den Schulterblättern im Brustkorb nach vorne ziehen. Die Schmerzen sind fast dauerhaft und unabhängig von Bewegung manchmal denke ich nach dem Essen schlimmer aber tritt auch ohne essen auf.
Dauerhaft fettiger schleimiger Stuhl mit einer eher flüssigen Konsistenz gelblich stinkt extrem.
Übelriechende Blähungen und häufig aufstoßen.
Mittlerweile 11kg seit Nov abgenommen von 84 auf 73kg
Gefühl von Müdigkeit, Schwäche teilweise auch Schwindel.
Immer häufiger pfeifende Lunge und Gefühl nicht ausreichende Luft zu bekommen(?)
Untersuchungen
1x CT ohne Kontrastmittel Befund leichte Skoliose
2x Ultraschall ohne Befund
1x MRT mit Kontrastmittel ohne Befund (Zweitbefundung warte ich noch auf das Ergebnis)
2x großes Blutbild und Stuhluntersuchung immer unauffällig bis auf einen Vitamin D mangel P Amylase und Stuhl Elastase inordnung auch keine Keime. Von der 2. Untersuchung bekomme ich nächste Woche das Ergebnis.
1x Magen Darm Spiegelung, leichte Gastritis Typ C und leichte Darmentzündung. Zöliakie ausgeschlossen.
Nun meine Frage wie sollte ich weiter vorgehen? Meine Hausärztin hat mir schon in etwa klar gemacht das sie nichts mehr macht bzw ihr nichts mehr einfällt.
Lipase werte wurden nie bestimmt Tumormarker ebenso nicht.
Ich habe mittlerweile wirklich angst davor das es eventuell ein Tumor sein könnte der nicht entdeckt worden ist. Die Schmerzen machen mich wahnsinnig und habe irgendwie keine Kraft mehr das auszuhalten jeden Tag und dazu noch keine Aussicht mehr zu haben eine Ursache zu finden. Ich komme mit mittlerweile so blöd vor zum Arzt zu gehen... Aber ich komme mir auch wegen meines Alters oft so vor als ob ich nicht ernst genommen werde bzw. Das die Ärzte wegen meines Alters von Grund auf schwerwiegende Erkrankungen ausschließen und es deswegen auf die Psyche schieben.
Ich danke euch schonmal von ganzem Herzen für eure Zeit wenn ihr das gelesen habt.