Kreon hilft trotz normwertiger Elastase
Verfasst: 16. April 2022, 11:21
Hallo zusammen,
Ich bin grad einfach absolut ratlos und wollte mal nachhören, ob jemand einen ähnlichen Fall kennt wie meinen:
Zu mir:
- 39 Jahre alt, weiblich
- 174, 73 kg (6 kg Gewichtsabnahme seit 1 Jahr)
- Ernährung normal (wenig Fleisch & Milchprodukte), selten Alkohol
- Nahrungsmittel-Intoleranzen ausgeschlossen
- genetisch bedingter hoher Cholesterin-Wert (haben beide Eltern auch)
Ich habe seit ca. einem Jahr Probleme mit starken Blähungen, Bauchschmerzen, Aufstoßen. Damals wurde nach einigen Untersuchungen (Darm- und Magenspiegelung unauffällig) beim Hausarzt Reizdarm diagnostiziert.
Mir wurden Flohsamen empfohlen aber keine Verbesserung, keine weiteren Untersuchungen (Elastase-Messung wurde abgelehnt). Ich glaube, ich hatte damals auch schon voluminösen Stuhl, habe das aber auf die Flohsamen geschoben.
Neulich habe ich dann von meiner Mutter erfahren, dass sie eine Entzündung des BSD-Gangs hat. Daraufhin konnte ich dann auch meine Elastase messen lassen, der Wert lag bei 130.
Daraufhin nahm ich Kreon und hatte damit auch eine Verbesserung der Symptome.
Es wurde dann ein MRT und eine Sonografie gemacht, beides war unauffällig, also keine Ursache der BSD-Schwäche gefunden.
Der Arzt wollte dann noch mal die Elastase-Werte untersuchen und ich sollte dafür Kreon absetzen. Direkt nach dem Absetzen hatte ich wieder meine Beschwerden.
Allerdings ergaben die neuen Messungen Werte im Normbereich, bei 360, 440 und 460.
Weil meine Beschwerden aber anhielten, probierte ich noch mal Kreon aus und direkt waren meine Beschwerden wieder weg.
Wie passt das zusammen? Ich finde keine Informationen, dass es auch andere Erkrankungen gibt, bei denen Kreon helfen kann. Kann es sein, dass ich trotz eines Elastase-Normwerts eine Schwäche der BSD habe? Könnte das genetisch bedingt sein? Meine Mutter hat sogar mit einem entzündeten BSD-Gang einen Elastase-Wert bei 500.
Insgesamt bin ich sehr beunruhigt, was das alles für mein weiteres Leben bedeutet. Wenn man nach der BSD-Insuffizienz recherchiert liest man immer wieder, dass sich bei einer Schwäche die BSD mit der Zeit selbst zerstört. Ich bin erst 39 und entsprechend sehr besorgt.
Ich bin grad einfach absolut ratlos und wollte mal nachhören, ob jemand einen ähnlichen Fall kennt wie meinen:
Zu mir:
- 39 Jahre alt, weiblich
- 174, 73 kg (6 kg Gewichtsabnahme seit 1 Jahr)
- Ernährung normal (wenig Fleisch & Milchprodukte), selten Alkohol
- Nahrungsmittel-Intoleranzen ausgeschlossen
- genetisch bedingter hoher Cholesterin-Wert (haben beide Eltern auch)
Ich habe seit ca. einem Jahr Probleme mit starken Blähungen, Bauchschmerzen, Aufstoßen. Damals wurde nach einigen Untersuchungen (Darm- und Magenspiegelung unauffällig) beim Hausarzt Reizdarm diagnostiziert.
Mir wurden Flohsamen empfohlen aber keine Verbesserung, keine weiteren Untersuchungen (Elastase-Messung wurde abgelehnt). Ich glaube, ich hatte damals auch schon voluminösen Stuhl, habe das aber auf die Flohsamen geschoben.
Neulich habe ich dann von meiner Mutter erfahren, dass sie eine Entzündung des BSD-Gangs hat. Daraufhin konnte ich dann auch meine Elastase messen lassen, der Wert lag bei 130.
Daraufhin nahm ich Kreon und hatte damit auch eine Verbesserung der Symptome.
Es wurde dann ein MRT und eine Sonografie gemacht, beides war unauffällig, also keine Ursache der BSD-Schwäche gefunden.
Der Arzt wollte dann noch mal die Elastase-Werte untersuchen und ich sollte dafür Kreon absetzen. Direkt nach dem Absetzen hatte ich wieder meine Beschwerden.
Allerdings ergaben die neuen Messungen Werte im Normbereich, bei 360, 440 und 460.
Weil meine Beschwerden aber anhielten, probierte ich noch mal Kreon aus und direkt waren meine Beschwerden wieder weg.
Wie passt das zusammen? Ich finde keine Informationen, dass es auch andere Erkrankungen gibt, bei denen Kreon helfen kann. Kann es sein, dass ich trotz eines Elastase-Normwerts eine Schwäche der BSD habe? Könnte das genetisch bedingt sein? Meine Mutter hat sogar mit einem entzündeten BSD-Gang einen Elastase-Wert bei 500.
Insgesamt bin ich sehr beunruhigt, was das alles für mein weiteres Leben bedeutet. Wenn man nach der BSD-Insuffizienz recherchiert liest man immer wieder, dass sich bei einer Schwäche die BSD mit der Zeit selbst zerstört. Ich bin erst 39 und entsprechend sehr besorgt.