Laufe im Kreis und kriege keine Info
Verfasst: 6. August 2022, 20:34
Hallo liebe Mitleidenden,
ich habe mich nach 2 Jahren anonymen Mitlesens auch mal angemeldet und brauche mal die Erfahrung von Leuten die vielleicht mehr wissen als ich es weiß.
2019 hatte ich eine erhöhte Lipase von 900. Der Grund des Arztbesuches ist ein halbes Jahr Sodbrennen gewesen. Mein Arzt schickte mich sofort ins Krankenhaus. Dort wurde nach einer Endosonografie und einem MRCP abgewunken und gesagt, ich hätte KEINE Pankreatitis. Damals hatte ich enorme Probleme mit dem Stuhlgang.
Heute bin ich in Bochum in Behandlung. Immer wenn ich nach Bochum gehe, reden diese immer von einer Pankreaslipomatose. Nicht von einer chronischen Pankreatitis. Die Elastase der Bauchspeicheldrüse wurde anhand von einem C13-Triglyzeride Atemtest und einer Stuhlprobe immer gemessen. Stuhlprobe war bei 174 ...der Atemtest meinte nur gering erniedrigte Tätigkeit der BSD. Weder im MRCP noch in der Endosono noch in den anderen Sachen wurden Sachen gefunden. Lediglich eine Pankreaslipomatose und eine kleine Fettleber ist dort die Ansage. Der Chefarzt meinte zu mir ich solle mir keine Sorgen machen, die Erkrankung wird bei mir wohl nicht schlimmer werden und ich soll nicht so viel im Internet lesen. Die meisten die zu ihm kommen, machen sich wegen dem Internet verrückt. Viele denen es gut geht mit dieser Erkrankung melden sich halt wenig im Internet. Meist sind es die wo es wirklich sich durch Alkohol schlimm entwickelt.
So jetzt gehe ich immer mal wieder zur Blutabnahme zu meinen Internisten und bekomme dann Lipase-Werte von 500 bis 1500. Das Ding ist ich werde dann ins Krankenhaus geschickt. (Nicht Bochum sondern Bremen) Die im Krankenhaus lachen mich aus, weil ich keine Schmerzen habe. Der Stuhlgang ist nicht so pralle, aber auch da meinte der Arzt (im Krankenhaus und der Internist) Kreon sei bei so einer kleinen Einschränkung nicht nötig. Rückenschmerzen habe ich . Die Begründung aller Ärzte in Bochum ist, wenn der Schmerz durch aktive Bewegung sich verstärkt, kann das nicht die Bauchspeicheldrüse sein. So schlimm sind die Rückenschmerzen bei mir auch nicht und in Ruhe habe ich diese Schmerzen auch nicht. Das einzige womit ich Probleme habe ist manchmal der Stuhlgang und einen Vitamin D Mangel. Alle anderen Vitamine sind im Soll. Zucker ist super.
Dieses immer wieder ansteigen der Lipase, ist das ein Anzeichen für eine chronische Pankreatitis? Warum nehmen die ganzen Profs das ansteigen der Lipase nicht ernst?
Gibt es denn hier auch Leute die mit einer chronischen Pankreatitis gut leben können? Der Arzt meinte zu mir es kann auch sein, dass die Erkrankung einfach stehen bleibt. Muss ich echt große Angst haben nicht mehr arbeiten zu können oder in den nächsten 20 Jahren zu sterben?
Ich habe riesige Panik. Mein Sohn wurde vor 6 Monaten geboren und wir haben ein Haus gekauft. Ich mache mir Sorgen, dass ich mich nicht mehr so kümmern kann wie ich sollte, weil ich Alleinversorger bin.
Könnt ihr zu der Sache Stellung nehmen und eure Erfahrungen widerspiegeln? Ist das eine chronische Pankreatitis, wenn der Lipase-Wert ohne Schmerzen ansteigt? Kann es was anderes sein. Ich laufe zu zig Profs und alle nehmen das nicht ernst.
P.S. außer zu meiner Studienzeit habe ich nie getrunken. Ich habe nie in meinem Leben geraucht. Das ist die erste Frage die mir immer gestellt wird.
Vielen Dank euch.
ich habe mich nach 2 Jahren anonymen Mitlesens auch mal angemeldet und brauche mal die Erfahrung von Leuten die vielleicht mehr wissen als ich es weiß.
2019 hatte ich eine erhöhte Lipase von 900. Der Grund des Arztbesuches ist ein halbes Jahr Sodbrennen gewesen. Mein Arzt schickte mich sofort ins Krankenhaus. Dort wurde nach einer Endosonografie und einem MRCP abgewunken und gesagt, ich hätte KEINE Pankreatitis. Damals hatte ich enorme Probleme mit dem Stuhlgang.
Heute bin ich in Bochum in Behandlung. Immer wenn ich nach Bochum gehe, reden diese immer von einer Pankreaslipomatose. Nicht von einer chronischen Pankreatitis. Die Elastase der Bauchspeicheldrüse wurde anhand von einem C13-Triglyzeride Atemtest und einer Stuhlprobe immer gemessen. Stuhlprobe war bei 174 ...der Atemtest meinte nur gering erniedrigte Tätigkeit der BSD. Weder im MRCP noch in der Endosono noch in den anderen Sachen wurden Sachen gefunden. Lediglich eine Pankreaslipomatose und eine kleine Fettleber ist dort die Ansage. Der Chefarzt meinte zu mir ich solle mir keine Sorgen machen, die Erkrankung wird bei mir wohl nicht schlimmer werden und ich soll nicht so viel im Internet lesen. Die meisten die zu ihm kommen, machen sich wegen dem Internet verrückt. Viele denen es gut geht mit dieser Erkrankung melden sich halt wenig im Internet. Meist sind es die wo es wirklich sich durch Alkohol schlimm entwickelt.
So jetzt gehe ich immer mal wieder zur Blutabnahme zu meinen Internisten und bekomme dann Lipase-Werte von 500 bis 1500. Das Ding ist ich werde dann ins Krankenhaus geschickt. (Nicht Bochum sondern Bremen) Die im Krankenhaus lachen mich aus, weil ich keine Schmerzen habe. Der Stuhlgang ist nicht so pralle, aber auch da meinte der Arzt (im Krankenhaus und der Internist) Kreon sei bei so einer kleinen Einschränkung nicht nötig. Rückenschmerzen habe ich . Die Begründung aller Ärzte in Bochum ist, wenn der Schmerz durch aktive Bewegung sich verstärkt, kann das nicht die Bauchspeicheldrüse sein. So schlimm sind die Rückenschmerzen bei mir auch nicht und in Ruhe habe ich diese Schmerzen auch nicht. Das einzige womit ich Probleme habe ist manchmal der Stuhlgang und einen Vitamin D Mangel. Alle anderen Vitamine sind im Soll. Zucker ist super.
Dieses immer wieder ansteigen der Lipase, ist das ein Anzeichen für eine chronische Pankreatitis? Warum nehmen die ganzen Profs das ansteigen der Lipase nicht ernst?
Gibt es denn hier auch Leute die mit einer chronischen Pankreatitis gut leben können? Der Arzt meinte zu mir es kann auch sein, dass die Erkrankung einfach stehen bleibt. Muss ich echt große Angst haben nicht mehr arbeiten zu können oder in den nächsten 20 Jahren zu sterben?
Ich habe riesige Panik. Mein Sohn wurde vor 6 Monaten geboren und wir haben ein Haus gekauft. Ich mache mir Sorgen, dass ich mich nicht mehr so kümmern kann wie ich sollte, weil ich Alleinversorger bin.
Könnt ihr zu der Sache Stellung nehmen und eure Erfahrungen widerspiegeln? Ist das eine chronische Pankreatitis, wenn der Lipase-Wert ohne Schmerzen ansteigt? Kann es was anderes sein. Ich laufe zu zig Profs und alle nehmen das nicht ernst.
P.S. außer zu meiner Studienzeit habe ich nie getrunken. Ich habe nie in meinem Leben geraucht. Das ist die erste Frage die mir immer gestellt wird.
Vielen Dank euch.