OP Termin rückt näher
Verfasst: 21. September 2022, 09:51
Liebe Leute,
plötzlich sind es nur noch 5 Tage, bis ich mich auf den Weg nach Bochum mache. In den vergangenen 2 Monaten bin ich durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen - von der Erleichterung, dass ich endliche eine klare Aussage zur Notwenigkeit einer Operation bekommen habe (von Prof. Uhl), über Zweifel, weil es mir so gut geht, dann andere Verunsicherung, weil ich trotz gutem Appetit und reichlicher Futtermenge kaum mein Gewicht halte (am Ende doch Krebs????), neue Zweifel, weil der Internist hier in Hamburg nicht ganz sicher schien ob meiner Entscheidung pro OP und dann noch in Bochum, so weit weg - "wie geht das mit der Nachsorge? Das müssen die dort machen!" ... dann wieder kurzfristige Bauchkrämpfe ohne erkennbare Ursache und die Gewissheit: es muss etwas unternommen werden.
Jedenfalls: ab Montag den 26. 9. werde ich in Bochum noch mal untersuchungsmäßig auf links gezogen und dann - wenn nichts dagegen spricht - Mittwoch oder Donnerstag operierte. Angedacht ist eine Segmentresektion mit 'Abfluss', um die Steine aus dem Pankreasgang zu befreien und neuen gleich den Weg zu weisen.
Ich stelle mich auf 3 bis 4 Wochen ein.
Mein lieberer Mann wird mich kaum besuchen können, weil wir Tiere zu versorgen haben - derzeit fast meine größte Sorge: Was wird aus meinem sehr pflegeintensiven, chronisch kranken Pferd, wenn ich das nicht mehr machen kann??
Und dann sind da noch so viele Sachen zu erledigen: Patientenverfügung schreiben, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen, Vollmachten erteilen, Rechnungen begleichen, Software Updates machen, nicht dass man im Krankenhaus ohne Verbindung zur Außenwelt vergammelt ... Angst niederringen, Optimismus ausstrahlen, Pyjamas kaufen, langes Ladekabel fürs Handy besorgen, Pflege fürs Pferd organisieren - und auf gar keinen Fall jetzt mit Corona infizieren!!!
Insgeheim hege ich ja noch die Hoffnung, dass im UKE die CT Bilder vertauscht worden sind und das gar nicht meine Pankreas ist, die da vergrößert, kalzifiziert und von Steinen bevölkert auf den Bildern zu sehen ist. Man wird ja wohl noch träumen dürfen ;)
plötzlich sind es nur noch 5 Tage, bis ich mich auf den Weg nach Bochum mache. In den vergangenen 2 Monaten bin ich durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen - von der Erleichterung, dass ich endliche eine klare Aussage zur Notwenigkeit einer Operation bekommen habe (von Prof. Uhl), über Zweifel, weil es mir so gut geht, dann andere Verunsicherung, weil ich trotz gutem Appetit und reichlicher Futtermenge kaum mein Gewicht halte (am Ende doch Krebs????), neue Zweifel, weil der Internist hier in Hamburg nicht ganz sicher schien ob meiner Entscheidung pro OP und dann noch in Bochum, so weit weg - "wie geht das mit der Nachsorge? Das müssen die dort machen!" ... dann wieder kurzfristige Bauchkrämpfe ohne erkennbare Ursache und die Gewissheit: es muss etwas unternommen werden.
Jedenfalls: ab Montag den 26. 9. werde ich in Bochum noch mal untersuchungsmäßig auf links gezogen und dann - wenn nichts dagegen spricht - Mittwoch oder Donnerstag operierte. Angedacht ist eine Segmentresektion mit 'Abfluss', um die Steine aus dem Pankreasgang zu befreien und neuen gleich den Weg zu weisen.
Ich stelle mich auf 3 bis 4 Wochen ein.
Mein lieberer Mann wird mich kaum besuchen können, weil wir Tiere zu versorgen haben - derzeit fast meine größte Sorge: Was wird aus meinem sehr pflegeintensiven, chronisch kranken Pferd, wenn ich das nicht mehr machen kann??
Und dann sind da noch so viele Sachen zu erledigen: Patientenverfügung schreiben, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen, Vollmachten erteilen, Rechnungen begleichen, Software Updates machen, nicht dass man im Krankenhaus ohne Verbindung zur Außenwelt vergammelt ... Angst niederringen, Optimismus ausstrahlen, Pyjamas kaufen, langes Ladekabel fürs Handy besorgen, Pflege fürs Pferd organisieren - und auf gar keinen Fall jetzt mit Corona infizieren!!!
Insgeheim hege ich ja noch die Hoffnung, dass im UKE die CT Bilder vertauscht worden sind und das gar nicht meine Pankreas ist, die da vergrößert, kalzifiziert und von Steinen bevölkert auf den Bildern zu sehen ist. Man wird ja wohl noch träumen dürfen ;)