Diagnose EPI mit Elastase von 184
Verfasst: 30. September 2022, 09:04
Hallo zusammen,
seit einigen Monaten hatte ich immer wieder vor allem am Morgen nach bestimmen Mahlzeiten mit starken Unterbauchschmerzen, übel riechendem Stuhl, Blähungen und Durchfall zu kämpfen. Meißtens nach fettigerem Essen aber teilweise auch sehr unspezifisch. So kann ich z.B. eine große Portion Vanilleeis unproblematisch essen, hatte aber nach einer Maronensuppe extreme Bauchkrämpfe am nächsten Morgen. Ebenso wirkt sich eine Pizza überhaupt nicht negativ auf meinen Magen aus, dafür aber Bandnudeln mit Lachs.
Meine Ärztin hatte nach diversen Stuhltesten die alle unauffällig waren ebenfalls den Elastasewert überprüft und es kamen bei 2 Proben ein Wert von ca 180 raus.
Die Blutprobe war ebenfalls völlig unauffällig und ende Oktober möchte Sie zusätzlich noch einen Ultraschall von meiner BSD machen.
Meine Ärztin rief mich Abends an und war wie immer sehr kurz angebunden. Auf Fragen ging Sie kaum ein und ich hatte das Gefühl, dass sie schnellstmöglich Ihre Telefonliste abarbeiten möchte.
Sie erklärte mir, dass ich eine Insuffizienz der BSD habe und ab jetzt zu jedem Essen Pankreatan 25000 nehmen muss. Zumindest bis wir uns in einem Monat sehen und dann würden wir weiterschauen.
Mein Problem ist nun, dass ich aufgrund ihrer fehlenden Aufklärung überhaupt nicht weiß was diese Diagnose jetzt für mich bedeutet. Sie wirkte völlig entspannt und meinte dass ich halt einfach Enzyme nehmen muss.
Ist es wirklich nur das? So wie sie darüber sprach wirkte es fast als hätte ich einfach eine Laktoseintolleranz. Erst übers Internet habe ich mich jetzt ein wenig einlesen können und wie ihr sicherlich wisst ist es keine gute Idee irgendwelche Krankheiten zu googlen.
Ich trinken keinen bis sehr wenig Alkohol, rauche wenn es hoch kommt 2 Zigaretten am Tag, mache sehr viel Sport und ernähre mich auch überwiegend gesund. Wir kochen nur frisch und auch weitesgehend fettarm, weshalb ich überhaupt nicht verstehe wie eine EPI bei mir ausgelöst werden konnte.
Hat diese Krankheit irgendeine Auswirkung auf meine Lebenserwartung, bin ich jetzt mit 33 Jahren gefährdet ein Karzinom an der BSD zu bekommen und sollte ich mich regelmäßig dahingehend untersuchen lassen?
Stimmt es, dass die Werte sich nicht mehr nach oben korrigieren lassen können? Heißt, meine BSD kann jetzt nicht mehr genügend Enzyme produzieren oder kann es auch sein, dass sich diese Werte irgendwann wieder normalisieren?
Ich hätte meine Ärztin das gerne alles selber gefragt aber dazu kam es bei ihrer Hektik nicht wirklich. Vielleicht kann mir jemand hier meine Fragen beantworten dafür wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Mattus
seit einigen Monaten hatte ich immer wieder vor allem am Morgen nach bestimmen Mahlzeiten mit starken Unterbauchschmerzen, übel riechendem Stuhl, Blähungen und Durchfall zu kämpfen. Meißtens nach fettigerem Essen aber teilweise auch sehr unspezifisch. So kann ich z.B. eine große Portion Vanilleeis unproblematisch essen, hatte aber nach einer Maronensuppe extreme Bauchkrämpfe am nächsten Morgen. Ebenso wirkt sich eine Pizza überhaupt nicht negativ auf meinen Magen aus, dafür aber Bandnudeln mit Lachs.
Meine Ärztin hatte nach diversen Stuhltesten die alle unauffällig waren ebenfalls den Elastasewert überprüft und es kamen bei 2 Proben ein Wert von ca 180 raus.
Die Blutprobe war ebenfalls völlig unauffällig und ende Oktober möchte Sie zusätzlich noch einen Ultraschall von meiner BSD machen.
Meine Ärztin rief mich Abends an und war wie immer sehr kurz angebunden. Auf Fragen ging Sie kaum ein und ich hatte das Gefühl, dass sie schnellstmöglich Ihre Telefonliste abarbeiten möchte.
Sie erklärte mir, dass ich eine Insuffizienz der BSD habe und ab jetzt zu jedem Essen Pankreatan 25000 nehmen muss. Zumindest bis wir uns in einem Monat sehen und dann würden wir weiterschauen.
Mein Problem ist nun, dass ich aufgrund ihrer fehlenden Aufklärung überhaupt nicht weiß was diese Diagnose jetzt für mich bedeutet. Sie wirkte völlig entspannt und meinte dass ich halt einfach Enzyme nehmen muss.
Ist es wirklich nur das? So wie sie darüber sprach wirkte es fast als hätte ich einfach eine Laktoseintolleranz. Erst übers Internet habe ich mich jetzt ein wenig einlesen können und wie ihr sicherlich wisst ist es keine gute Idee irgendwelche Krankheiten zu googlen.
Ich trinken keinen bis sehr wenig Alkohol, rauche wenn es hoch kommt 2 Zigaretten am Tag, mache sehr viel Sport und ernähre mich auch überwiegend gesund. Wir kochen nur frisch und auch weitesgehend fettarm, weshalb ich überhaupt nicht verstehe wie eine EPI bei mir ausgelöst werden konnte.
Hat diese Krankheit irgendeine Auswirkung auf meine Lebenserwartung, bin ich jetzt mit 33 Jahren gefährdet ein Karzinom an der BSD zu bekommen und sollte ich mich regelmäßig dahingehend untersuchen lassen?
Stimmt es, dass die Werte sich nicht mehr nach oben korrigieren lassen können? Heißt, meine BSD kann jetzt nicht mehr genügend Enzyme produzieren oder kann es auch sein, dass sich diese Werte irgendwann wieder normalisieren?
Ich hätte meine Ärztin das gerne alles selber gefragt aber dazu kam es bei ihrer Hektik nicht wirklich. Vielleicht kann mir jemand hier meine Fragen beantworten dafür wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Mattus