EPI und Verstopfungstyp
Verfasst: 20. Dezember 2022, 15:22
Hallo zusammen
Kurz zu mir: 25, weiblich, aus der Schweiz
Ich versuche mich kurz zu halten, aber vermutlich wird das nicht funktionieren.
Sehr gerne würde ich euch meine Geschichte kurz erzählen und meine Gedanken mit euch teilen.
Vielleicht gibt es ja jemanden der/dem es ähnlich geht.
Wie bei vielen, ging es eine Weile, bis man auf den Verdacht kam, dass es EPI sein könnte.
Als alles anfing Oktober 2017, versuchte ich zuerst selbst die Ursache zu finden, in der Ernährung, aber ohne Erfolg. Ich hatte immer wieder Schübe und vom Januar 2018 – Januar 2019 war ich fast Symptomfrei.
Kurz vorweg, ich bin mir nicht sehr sicher, aber ich habe das Gefühl, dass ich früher als Kind/Jugendlicher, EPI damals schon hatte oder irgendetwas, dass mit der Zeit zur EPI geführt hat und dass der negative Stress, den ich 3 Jahre lang hatte, wie eine Art die letzte Sicherung rausgehauen hat. Ich war damals 2017 mitten in der Ausbildung und es war die Hölle dort.
Damals im Oktober 2017 waren die Symptome auf eine Art anders, als sie jetzt auftreten. Auch die Häufigkeit, aber ich nehme an, es liegt an den Medikamenten und der «Ernährungsumstellung».
Früher hatte ich oft aus dem Nichts Übelkeit und Unwohlsein, gefolgt von Stuhldrang. Kein Erbrechen und kein Durchfall. Mir viel auf, also auch jetzt, wenn sich meine Verdauung spürbar macht, muss ich in naher Zukunft aufs Klo und das oft dann mehrmals am Tag, sicher 3x
Früher litt ich auch noch Stunden nach der Erleichterung, doch heute ist es nicht mehr so extrem.
Ich war dann 2,3-mal beim HA und es gab einen Ultraschall etc. Der HA verwies mich am Ende zum Gastro. Dort kam raus das ich SIBO hatte, nahm darauf spezialisierte Antibiotika und dann kam er auf die Idee mit der BSD. Er stellte auch die Diagnose das ich EPI habe ohne körperliche Ursache.
Die genauen Werte, die bisher gemessen wurden, weiss ich nicht mehr auswendig, aber beim aller ersten Mal war es ca. 185, dann ein paar Monate später knapp über 200 und dann im Frühling 2022 sogar 145… werde den Elastasewert ende Dezember nochmals testen lassen.
Ich hatte früher Magenkrämpfe, Übelkeit, Unwohlsein…und meiner Meinung nach habe ich sogar eine Art Angst vor dem Erbrechen entwickelt…
Heute weiss ich, sobald mir das Essen auf dem Magen liegt, ich aufstossen muss (eher selten), nicht mehr Hunger habe wie sonst, Blähungen… = Dann habe ich eine Art Verstopfung.
Ich nehme Medikamente zur Verdauungsförderung, sollte regelmässig essen (kein Ausschlafen Sonntagmorgen), abends nicht später als 19.00h, Rohkost höchstens als Beilage, wenn möglich immer Warme Mahlzeiten… und alles was Verstopfung verursacht ist grosse Vorsicht geboten.
Ich frage mich wie einschränkend es für die Diabetiker sein muss. Ich fühle mich teils sehr eingeschränkt… aber auch was die damit verbundene «Lebensfreude» betrifft. Ausflüge, Restaurantbesuche etc.
Wenn ihr jemandem zum ersten Mal davon erzählt, sagt ihr dann ihr hättet eine Krankheit oder eine Einschränkung? Bisher habe ich immer gesagt ich hätte Probleme mit der Verdauung und das ich Medikamente deswegen nehmen muss und ebenso auf die Ernährung achten muss.
Meint ihr, dass wir bis zum Tod mit dem Leben müssen? Ich bin noch nicht in der Phase der Akzeptanz angekommen…
Leben wir wirklich weniger lang wegen der Krankheit?
und ist eine von den Damen mit EPI schwanger geworden bzw. hat mit EPI ein Kind geboren?
Gibt es evtl. eine Whatsapp Gruppe o.ä. wo man sich austauschen kann? Wenn man z.B. Kurz eine Meinung braucht zu einem Lebensmittel etc.
Ach ja und wie seht ihr das mit Fondue und Raclette? Mir wurde empfohlen die Finger von Fondue zu lassen (zu fettig und wegen dem Alkohol). Wie ist es mit Raclette? Hat kein Alkohol aber viel mehr Fett als die Feritgfondues. Aber man kann ja das Raclette abwägen, da sie meistens ja in Scheiben geschnitten sind.
So das war genug für heute… Danke euch für eure Zeit… es tat gut dies niederzuschreiben…
Ich wünsche allen eine gute Zeit, so gut es eben geht.
Liebe Grüsse Violet
Kurz zu mir: 25, weiblich, aus der Schweiz
Ich versuche mich kurz zu halten, aber vermutlich wird das nicht funktionieren.
Sehr gerne würde ich euch meine Geschichte kurz erzählen und meine Gedanken mit euch teilen.
Vielleicht gibt es ja jemanden der/dem es ähnlich geht.
Wie bei vielen, ging es eine Weile, bis man auf den Verdacht kam, dass es EPI sein könnte.
Als alles anfing Oktober 2017, versuchte ich zuerst selbst die Ursache zu finden, in der Ernährung, aber ohne Erfolg. Ich hatte immer wieder Schübe und vom Januar 2018 – Januar 2019 war ich fast Symptomfrei.
Kurz vorweg, ich bin mir nicht sehr sicher, aber ich habe das Gefühl, dass ich früher als Kind/Jugendlicher, EPI damals schon hatte oder irgendetwas, dass mit der Zeit zur EPI geführt hat und dass der negative Stress, den ich 3 Jahre lang hatte, wie eine Art die letzte Sicherung rausgehauen hat. Ich war damals 2017 mitten in der Ausbildung und es war die Hölle dort.
Damals im Oktober 2017 waren die Symptome auf eine Art anders, als sie jetzt auftreten. Auch die Häufigkeit, aber ich nehme an, es liegt an den Medikamenten und der «Ernährungsumstellung».
Früher hatte ich oft aus dem Nichts Übelkeit und Unwohlsein, gefolgt von Stuhldrang. Kein Erbrechen und kein Durchfall. Mir viel auf, also auch jetzt, wenn sich meine Verdauung spürbar macht, muss ich in naher Zukunft aufs Klo und das oft dann mehrmals am Tag, sicher 3x
Früher litt ich auch noch Stunden nach der Erleichterung, doch heute ist es nicht mehr so extrem.
Ich war dann 2,3-mal beim HA und es gab einen Ultraschall etc. Der HA verwies mich am Ende zum Gastro. Dort kam raus das ich SIBO hatte, nahm darauf spezialisierte Antibiotika und dann kam er auf die Idee mit der BSD. Er stellte auch die Diagnose das ich EPI habe ohne körperliche Ursache.
Die genauen Werte, die bisher gemessen wurden, weiss ich nicht mehr auswendig, aber beim aller ersten Mal war es ca. 185, dann ein paar Monate später knapp über 200 und dann im Frühling 2022 sogar 145… werde den Elastasewert ende Dezember nochmals testen lassen.
Ich hatte früher Magenkrämpfe, Übelkeit, Unwohlsein…und meiner Meinung nach habe ich sogar eine Art Angst vor dem Erbrechen entwickelt…
Heute weiss ich, sobald mir das Essen auf dem Magen liegt, ich aufstossen muss (eher selten), nicht mehr Hunger habe wie sonst, Blähungen… = Dann habe ich eine Art Verstopfung.
Ich nehme Medikamente zur Verdauungsförderung, sollte regelmässig essen (kein Ausschlafen Sonntagmorgen), abends nicht später als 19.00h, Rohkost höchstens als Beilage, wenn möglich immer Warme Mahlzeiten… und alles was Verstopfung verursacht ist grosse Vorsicht geboten.
Ich frage mich wie einschränkend es für die Diabetiker sein muss. Ich fühle mich teils sehr eingeschränkt… aber auch was die damit verbundene «Lebensfreude» betrifft. Ausflüge, Restaurantbesuche etc.
Wenn ihr jemandem zum ersten Mal davon erzählt, sagt ihr dann ihr hättet eine Krankheit oder eine Einschränkung? Bisher habe ich immer gesagt ich hätte Probleme mit der Verdauung und das ich Medikamente deswegen nehmen muss und ebenso auf die Ernährung achten muss.
Meint ihr, dass wir bis zum Tod mit dem Leben müssen? Ich bin noch nicht in der Phase der Akzeptanz angekommen…
Leben wir wirklich weniger lang wegen der Krankheit?
und ist eine von den Damen mit EPI schwanger geworden bzw. hat mit EPI ein Kind geboren?
Gibt es evtl. eine Whatsapp Gruppe o.ä. wo man sich austauschen kann? Wenn man z.B. Kurz eine Meinung braucht zu einem Lebensmittel etc.
Ach ja und wie seht ihr das mit Fondue und Raclette? Mir wurde empfohlen die Finger von Fondue zu lassen (zu fettig und wegen dem Alkohol). Wie ist es mit Raclette? Hat kein Alkohol aber viel mehr Fett als die Feritgfondues. Aber man kann ja das Raclette abwägen, da sie meistens ja in Scheiben geschnitten sind.
So das war genug für heute… Danke euch für eure Zeit… es tat gut dies niederzuschreiben…
Ich wünsche allen eine gute Zeit, so gut es eben geht.
Liebe Grüsse Violet