Elastase bei 145 getestet
Verfasst: 26. Dezember 2022, 10:57
Guten Morgen zusammen,
Ich bin durch Zufall auf das Forum gestoßen und hab schon die ein oder anderen Beiträge gelesen.
Kurz zu mir:
-34 Jahre, männlich, derzeit 78kg (Normalgewicht bei 85 ca)
- letzte Woche Elastase bei 145 bei breiigen Stuhl
Ich klage seit 6 Monaten über Probleme im Bauchbereich. Habe ein Druckgefühl rechtsseitig neben dem Bauchnabel, der mal mehr, mal weniger spürbar ist. Zudem verliere ich Gewicht, bin körperlich echt platt und hab auch Probleme mit dem Kreislauf. Zudem habe ich breiigen Stuhl, der sich seit Beginn kaum
/selten änderte.
Bei mir wurden dieses Jahr zwei Magenspiegelungen und eine Darmspiegelung durchgeführt. Bei der ersten Magenspiegelung hat man eine leichte Magenschleimhautentzündung und eine Papillenschwellung festgestellt. In der zweiten Magenspiegelung(ERCP) wurde die Papille untersucht, jedoch ohne Auffälligkeit. Hier wurde nur festgestellt, dass die Gallenflüssigkeit abfließt, mehr nicht. Pantoprazol nahm ich einige Wochen ein, aber es trat keine Besserung ein, sodass ich diese auch wieder absetzen sollte.
Bei der Darmspiegelung verlief ebenfalls ohne Befund. In den Biopsien hat man erkannt, dass eine Entzündung vorliegt, ohne es weiter zu konkretisieren. Chronische Darmerkrankung konnte nicht festgestellt werden und ansonsten war nichts wirklich auffällig bisher.
Da die Schmerzen weiterhin anhielten, schickte mich mein Hausarzt ins CT Abdomen. Hier wurde eine Dünndarmverdickung am Übergang Dickdarm/Dünndarm festgestellt. Ansonsten CT ohne Auffälligkeiten.
Daraufhin überwies mich mein Hausarzt zu einem Gastroenterologen. Dieser hat nun letzte Woche in einer Stuhlprobe festgestellt, dass die Elastase bei 145 liegt, woraufhin ich eine weitere Stuhlprobe abgeben musste. Das Ergebnis erhalte ich morgen.
Kann es sein, dass durch Papillenschwellung ggf nicht genug Enzyme in den Dünndarm kommen und man es schlicht „verschlammt“ hat da weiter zu untersuchen? Hatte nämlich das Gefühl, dass alles schnell gehen musste und man nicht wirklich Lust auf die Untersuchung hatte.
Die Papillenschwellung wurde nicht weiter behandelt und man hat bisher nichts unternommen, um die Ursache festzustellen, soweit ich das als Laie beurteilen kann.
Wie kann es sein, dass meine Bauchspeicheldrüse so „defekt“ ist, obwohl ich weder Alkohol trinke, noch rauche und auch alle Blutwerte bisher unauffällig waren? Zudem war ich recht sportlich gewesen. Einzige Manko war/ist die Ernährung, da habe ich nicht immer drauf geachtet.
Vielen Dank fürs Lesen und einen schönen zweiten Weihnachtstag!
Lieben Gruß,
Chris
Ich bin durch Zufall auf das Forum gestoßen und hab schon die ein oder anderen Beiträge gelesen.
Kurz zu mir:
-34 Jahre, männlich, derzeit 78kg (Normalgewicht bei 85 ca)
- letzte Woche Elastase bei 145 bei breiigen Stuhl
Ich klage seit 6 Monaten über Probleme im Bauchbereich. Habe ein Druckgefühl rechtsseitig neben dem Bauchnabel, der mal mehr, mal weniger spürbar ist. Zudem verliere ich Gewicht, bin körperlich echt platt und hab auch Probleme mit dem Kreislauf. Zudem habe ich breiigen Stuhl, der sich seit Beginn kaum
/selten änderte.
Bei mir wurden dieses Jahr zwei Magenspiegelungen und eine Darmspiegelung durchgeführt. Bei der ersten Magenspiegelung hat man eine leichte Magenschleimhautentzündung und eine Papillenschwellung festgestellt. In der zweiten Magenspiegelung(ERCP) wurde die Papille untersucht, jedoch ohne Auffälligkeit. Hier wurde nur festgestellt, dass die Gallenflüssigkeit abfließt, mehr nicht. Pantoprazol nahm ich einige Wochen ein, aber es trat keine Besserung ein, sodass ich diese auch wieder absetzen sollte.
Bei der Darmspiegelung verlief ebenfalls ohne Befund. In den Biopsien hat man erkannt, dass eine Entzündung vorliegt, ohne es weiter zu konkretisieren. Chronische Darmerkrankung konnte nicht festgestellt werden und ansonsten war nichts wirklich auffällig bisher.
Da die Schmerzen weiterhin anhielten, schickte mich mein Hausarzt ins CT Abdomen. Hier wurde eine Dünndarmverdickung am Übergang Dickdarm/Dünndarm festgestellt. Ansonsten CT ohne Auffälligkeiten.
Daraufhin überwies mich mein Hausarzt zu einem Gastroenterologen. Dieser hat nun letzte Woche in einer Stuhlprobe festgestellt, dass die Elastase bei 145 liegt, woraufhin ich eine weitere Stuhlprobe abgeben musste. Das Ergebnis erhalte ich morgen.
Kann es sein, dass durch Papillenschwellung ggf nicht genug Enzyme in den Dünndarm kommen und man es schlicht „verschlammt“ hat da weiter zu untersuchen? Hatte nämlich das Gefühl, dass alles schnell gehen musste und man nicht wirklich Lust auf die Untersuchung hatte.
Die Papillenschwellung wurde nicht weiter behandelt und man hat bisher nichts unternommen, um die Ursache festzustellen, soweit ich das als Laie beurteilen kann.
Wie kann es sein, dass meine Bauchspeicheldrüse so „defekt“ ist, obwohl ich weder Alkohol trinke, noch rauche und auch alle Blutwerte bisher unauffällig waren? Zudem war ich recht sportlich gewesen. Einzige Manko war/ist die Ernährung, da habe ich nicht immer drauf geachtet.
Vielen Dank fürs Lesen und einen schönen zweiten Weihnachtstag!
Lieben Gruß,
Chris