Verunsichert: soll ich einfach abwarten?
Verfasst: 16. Januar 2023, 22:40
Hallo erstmal, ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben!
Es geht um Folgendes (versuche mich kurz zu fassen):
Seit ca. 4 Monaten hat es angefangen mit großer Erschöpfung und stechenden Schmerzen unter dem Brustbein und rechter Rippenbogen. Mir war das fremd. Hatte sowas noch nie. Das trat dann immer häufiger und auffallend ca. eine halbe Std. nach dem Essen auf. Seit Anf. Dez. kam dann ein deutliches Druckgefühl im o. g. Bereich,Übelkeit und oft wechselnde Stuhlgänge dazu. Da ich zu dieser Zeit 2 mal hintereinander einen Harnwegsinfekt hatte und auch Schmerzen in der Nierengegend besuchte ich einen Urologen. Dieser stellte beim US fest,dass mein Gallengang erweitert ist. Sofort Termin beim Gastroenterologen,eine Woche später EUS (bin privat versichert 🙈). Diagnose:grenzwertig erweiterter Pankreashauptgang (3,8 mm)DD:beginnendes IPMN, Nachkontrolle in 8 Wochen. Da es mir zu dieser Zeit echt schlecht ging (konnte nichts behalten, hatte schon 3 kg abgenommen) und ich nach der Untersuchung Blut erbrach,wurde ich Stat. aufgenommen. Dort am 2. Tag: Corona positiv. Ich wurde entlassen,Covid kann man auch zuhause auskurieren.
Am 29.12.22 wurde eine MRCP gemacht. Diagnose: analog zum US und PET-CT auf 9 mm erweiterter DHC mit Abbruch im Übergang Pankreaskopf/Korpus, nach Kontrastmittelgabe Verfolgbarkeit des dilatierten Pankreasgang bis in den DHC ohne sicheren Tumornachweis.
Der Radiologe sagte mir das müsse dringend weiter abgeklärt werden und schlug mir gleich den nächsten Tag zur Stat. Aufnahme vor. Das machte mir schon ein wenig Angst.
Am nächsten Tag dann HydroCT. Befund: Bestätigung des Gangabbruchs und der dilatierten Gänge aber zusätzlich im Bereich des Abbruchs: ca. 8 mm hypodens gegenüber des Pankreasparenchyms Raumforderung.
Ich war insgesamt 7 Tage über Silvester im KH. Passiert ist eigentlich nichts weiter, die Uneinigkeit zwischen Radiologen und Gastros war nicht zu übersehen. Man einigte sich dann auf Nachkontrolle in 8 Wochen und nahm das so in Endbefund auf. Die eigentlichen Befunde von Radiologen hatte ich erst wieder daheim im BK. Von der Raumforderung war im Entlassbrief keine Rede!
Am 10.1.23 rief mich der Gastro wie vereinbart an und nannte mir den Termin zur Nachkontrolle. Der ist jetzt nicht in 8 Wochen sondern schon in 4. Hat sich da jetzt der Radiologe durchgesetzt?
Mir geht es nach wie vor nicht gut. Bin jetzt schon bei 4 kg weniger (bin eh schon recht schlank), laufe auf grad mal 50 Prozent und habe jetzt auch noch sehr oft diese Schmerzen im Rücken/Flanke von denen ich dachte es kommt von den Nieren.
Ein weiteres großes Problem ist,dass ich keinen Hausarzt mehr habe,da meiner in Rente ist und man hier in Plauen/Vogtland überall abgewiesen wird!
Soll ich jetzt wirklich abwarten oder mich,wegen meiner anhaltenden Beschwerden an ein Pankreaszentrum wenden? Wenn ja,wohin?
Sorry,dass es doch so viel geworden ist und ihr bis hierhin überhaupt gelesen habt!
Lg Biggi
Es geht um Folgendes (versuche mich kurz zu fassen):
Seit ca. 4 Monaten hat es angefangen mit großer Erschöpfung und stechenden Schmerzen unter dem Brustbein und rechter Rippenbogen. Mir war das fremd. Hatte sowas noch nie. Das trat dann immer häufiger und auffallend ca. eine halbe Std. nach dem Essen auf. Seit Anf. Dez. kam dann ein deutliches Druckgefühl im o. g. Bereich,Übelkeit und oft wechselnde Stuhlgänge dazu. Da ich zu dieser Zeit 2 mal hintereinander einen Harnwegsinfekt hatte und auch Schmerzen in der Nierengegend besuchte ich einen Urologen. Dieser stellte beim US fest,dass mein Gallengang erweitert ist. Sofort Termin beim Gastroenterologen,eine Woche später EUS (bin privat versichert 🙈). Diagnose:grenzwertig erweiterter Pankreashauptgang (3,8 mm)DD:beginnendes IPMN, Nachkontrolle in 8 Wochen. Da es mir zu dieser Zeit echt schlecht ging (konnte nichts behalten, hatte schon 3 kg abgenommen) und ich nach der Untersuchung Blut erbrach,wurde ich Stat. aufgenommen. Dort am 2. Tag: Corona positiv. Ich wurde entlassen,Covid kann man auch zuhause auskurieren.
Am 29.12.22 wurde eine MRCP gemacht. Diagnose: analog zum US und PET-CT auf 9 mm erweiterter DHC mit Abbruch im Übergang Pankreaskopf/Korpus, nach Kontrastmittelgabe Verfolgbarkeit des dilatierten Pankreasgang bis in den DHC ohne sicheren Tumornachweis.
Der Radiologe sagte mir das müsse dringend weiter abgeklärt werden und schlug mir gleich den nächsten Tag zur Stat. Aufnahme vor. Das machte mir schon ein wenig Angst.
Am nächsten Tag dann HydroCT. Befund: Bestätigung des Gangabbruchs und der dilatierten Gänge aber zusätzlich im Bereich des Abbruchs: ca. 8 mm hypodens gegenüber des Pankreasparenchyms Raumforderung.
Ich war insgesamt 7 Tage über Silvester im KH. Passiert ist eigentlich nichts weiter, die Uneinigkeit zwischen Radiologen und Gastros war nicht zu übersehen. Man einigte sich dann auf Nachkontrolle in 8 Wochen und nahm das so in Endbefund auf. Die eigentlichen Befunde von Radiologen hatte ich erst wieder daheim im BK. Von der Raumforderung war im Entlassbrief keine Rede!
Am 10.1.23 rief mich der Gastro wie vereinbart an und nannte mir den Termin zur Nachkontrolle. Der ist jetzt nicht in 8 Wochen sondern schon in 4. Hat sich da jetzt der Radiologe durchgesetzt?
Mir geht es nach wie vor nicht gut. Bin jetzt schon bei 4 kg weniger (bin eh schon recht schlank), laufe auf grad mal 50 Prozent und habe jetzt auch noch sehr oft diese Schmerzen im Rücken/Flanke von denen ich dachte es kommt von den Nieren.
Ein weiteres großes Problem ist,dass ich keinen Hausarzt mehr habe,da meiner in Rente ist und man hier in Plauen/Vogtland überall abgewiesen wird!
Soll ich jetzt wirklich abwarten oder mich,wegen meiner anhaltenden Beschwerden an ein Pankreaszentrum wenden? Wenn ja,wohin?
Sorry,dass es doch so viel geworden ist und ihr bis hierhin überhaupt gelesen habt!
Lg Biggi