Problem Bauchspeicheldrüse?
Verfasst: 29. Oktober 2010, 16:51
Hallo,
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, schildere aber möglichst kurz mein Problem, in der Hoffnung, dass jemand eine Idee hat.
Seit mehreren Jahren habe ich Probleme mit starken Blähungen, Bauchkrämpfen und breiigen Stuhlgängen.
Magen- und Darmspiegelung brachten außer einer chronischen Gastritis kein Ergebnis.
Ich habe schon mehrere Monate ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt, es scheint aber keinen Zusammenhang zu einem bestimmten Nahrungsmittel zu geben. Laktose- und Fruktose-Intoleranz wurden ausgeschlossen, ebenso eine Zöliakie. Mittlerweile vertrage ich fast nichts mehr, isb. reagiere ich auf Ballaststoffe, Fett, aber auch Stärkereiche Nahrungsmittel wie Kartoffeln mit starken Bauchkrämpfen, Blähungen und am nächsten Morgen breiigen Stuhlgängen. Wenn ich mich von Reis und Hühnchen ernähre geht es einigermaßen, aber das geht auf Dauer ja auch nicht.
Mittlerweile habe ich von 55 kg auf 44 kg abgenommen (bin 1,70 m groß).
Stuhlanalysen ergaben meist erhöhte Fett- und/oder Stärke-Rückstände, die Pankreas-Elastase war aber normal. Damit ist für die Ärzte eine Pankreas-Insuffizienz ausgeschlossen.
Vor 3 Jahren wurde im Ultraschall ein verplumpter Pankreasschwanz entdeckt und mir daraufhin ein CT/MRT empfohlen. Dieses bestätigte eine unklare Verplumpung des Pankreasschwanzes, es waren keine Entzündungen, Verkalkungen, etc. erkennbar.
Der Tumormarker CA 19-9 wurde bestimmt, war aber normal.
Trotz allem fällt auf, dass seit ich diese Probleme habe, meine Lipase und Amylase-Werte erhöht sind. Die letzten 2 Jahre schwankte die Lipase zwischen 60 und 80 (Norm < 59), ist aber jetzt bei 106 angelangt. Ich sehe deutlich einen Zusammenhang zwischen der Stärke meiner Beschwerden und der Höhe der Lipase-Werte.
Auch ist mein Blutzuckerspiegel unerklärlich angestiegen.
Eine zuletzt durchgeführte Endosonographie war auch ohne Befund. Also doch alles Zufall?
Mein Hausarzt machte aufgrund meiner immer stärker werdenden Oberbauchschmerzen ein Ultraschall und sagte, die Bauchspeicheldrüse wäre völlig in Ordnung. Aber was ist mit dem MRT und den erhöhten Lipasewerten?
Was mir noch auffällt, ist, dass die "Schübe", in denen es mir schlechter geht, oft von Alkohol ausgelöst werden (ich trinke wirklich fast keinen Alkohol, aber es reicht schon ein halbes Glas Rotwein, um die Beschwerden für mehrere Tage zu verschlechtern).
Sorry, jetzt ist es doch etwas länger geworden...
Viele Grüße
Christiane
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, schildere aber möglichst kurz mein Problem, in der Hoffnung, dass jemand eine Idee hat.
Seit mehreren Jahren habe ich Probleme mit starken Blähungen, Bauchkrämpfen und breiigen Stuhlgängen.
Magen- und Darmspiegelung brachten außer einer chronischen Gastritis kein Ergebnis.
Ich habe schon mehrere Monate ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt, es scheint aber keinen Zusammenhang zu einem bestimmten Nahrungsmittel zu geben. Laktose- und Fruktose-Intoleranz wurden ausgeschlossen, ebenso eine Zöliakie. Mittlerweile vertrage ich fast nichts mehr, isb. reagiere ich auf Ballaststoffe, Fett, aber auch Stärkereiche Nahrungsmittel wie Kartoffeln mit starken Bauchkrämpfen, Blähungen und am nächsten Morgen breiigen Stuhlgängen. Wenn ich mich von Reis und Hühnchen ernähre geht es einigermaßen, aber das geht auf Dauer ja auch nicht.
Mittlerweile habe ich von 55 kg auf 44 kg abgenommen (bin 1,70 m groß).
Stuhlanalysen ergaben meist erhöhte Fett- und/oder Stärke-Rückstände, die Pankreas-Elastase war aber normal. Damit ist für die Ärzte eine Pankreas-Insuffizienz ausgeschlossen.
Vor 3 Jahren wurde im Ultraschall ein verplumpter Pankreasschwanz entdeckt und mir daraufhin ein CT/MRT empfohlen. Dieses bestätigte eine unklare Verplumpung des Pankreasschwanzes, es waren keine Entzündungen, Verkalkungen, etc. erkennbar.
Der Tumormarker CA 19-9 wurde bestimmt, war aber normal.
Trotz allem fällt auf, dass seit ich diese Probleme habe, meine Lipase und Amylase-Werte erhöht sind. Die letzten 2 Jahre schwankte die Lipase zwischen 60 und 80 (Norm < 59), ist aber jetzt bei 106 angelangt. Ich sehe deutlich einen Zusammenhang zwischen der Stärke meiner Beschwerden und der Höhe der Lipase-Werte.
Auch ist mein Blutzuckerspiegel unerklärlich angestiegen.
Eine zuletzt durchgeführte Endosonographie war auch ohne Befund. Also doch alles Zufall?
Mein Hausarzt machte aufgrund meiner immer stärker werdenden Oberbauchschmerzen ein Ultraschall und sagte, die Bauchspeicheldrüse wäre völlig in Ordnung. Aber was ist mit dem MRT und den erhöhten Lipasewerten?
Was mir noch auffällt, ist, dass die "Schübe", in denen es mir schlechter geht, oft von Alkohol ausgelöst werden (ich trinke wirklich fast keinen Alkohol, aber es reicht schon ein halbes Glas Rotwein, um die Beschwerden für mehrere Tage zu verschlechtern).
Sorry, jetzt ist es doch etwas länger geworden...
Viele Grüße
Christiane