Begründete Angst oder eher Hypochonder?
Verfasst: 21. Februar 2023, 20:15
Guten Abend liebe Forum-Mitgliedern,
ich bin dankbar, dieses Forum gefunden zu haben und hoffe, von euren Erfahrungen und eurer Einschätzung etwas mehr Klarheit und hoffentlich Ruhe und Frieden in meinem Kopf zu erhalten.
Zu meinen Beschwerden:
Vor etwas über 4 Wochen fingen meine Magen-Darm-Probleme an. Extreme Blähungen direkt nach dem Essen, wie Schwanger. So schlimm, dass mein Zweckfell eingedrückt wurde. Daraus resultierende Angst/Panik/Herzrasen.
Kein Durchfall, Suhl eher weich, Farbe normal würde ich sagen, manchmal unverdaute Nahrungsreste zu sehen.
Wenige Tage später einen Termin beim Chefarzt der Gastroenterologie. Blut + Stuhlprobe:
Calprotectin i Stuhl 95,8 Normalwert < 50 (also erhöht)
Pankreas Elastase i. Stuhl 586 (also im Normbereich)
alkalische Phosphatase 51 (also im Normbereich)
Bilirubin 0,28 (also im Normbereich)
CPR <0,6 (also im Normbereich)
Lipase 52 (also im Normbereich)
HbA1c berechnet 29 (also im Normalbereich)
Leberwerte waren alle ok.
Die Blähungen haben nachgelassen aber 4,5 Stunden nach dem Essen (pürierte Gemüsesuppe, 2 Reibekuchen, etwas Apfelmus, Salat m. Essig/Öl ) immer noch ein Völlegefühl, Rülpsen. Manchmal fühle ich ziepende Stiche direkt in der Mitte vom Oberbauch/Ende Brustbein und es fühlt sich warm an. Darmgeräusche immer sehr hörbar.
Abgenommen habe ich in den 4 Wochen etwa 2,5 kg, aber ich esse auch wenig, aus Angst aufzublähen.
Habe Rückenschmerzen. Aber ich kann das nicht beurteilen, ob es mit den Beschwerden zu tun hat, da ich bis in den Nacken verspannt bin. Vor den Magen-Darm-Problemen hatte ich aber diese Schmerzen im oberen Rücken nicht
Vorgeschichte:
Im Dezember (also vor knapp 3 Monaten) Darm- und Magenspiegelung auch bei dem o.g. Arzt , rein aus Vorsorge, damals hatte ich keine Beschwerden). Polyp raus, Befund ok. Gastritis und Refluxösophagitis. Musste Pantoperzol 40 vier Wochen lang einnehmen.
Im Januar ebenfalls damals ohne Beschwerden wurde ein Ultraschal von der Leber, Galle, Pankreas gemacht. Da ich jedoch zu dem Zeitpunkt keine Beschwerden hatte und die Untersuchung auch vom o. g Arzt aus Vorsorge gemacht wurde. Ging diese Ultraschaluntersuchung sehr schnell ca. 5 Min würde ich sagen. Der Arzt soll sehr erfahren sein und sehr innovative Ultraschaltechnik benutzen. Das Ergebnis war: keine Gallensteine. Rest auch ok.
Zwei Wochen später fingen meine Beschwerden an und dauern bis heute an. Je mehr ich lese, desto besorgter werde ich.
Ich bin mir dessen bewusst, dass manche von euch schlimmere Beschwerden haben und meine Beschwerden hingegen lächerlich erscheinen müssen aber ich habe Angst und diese Angst beeinflusst mittlerweile meinen Alltag.
Dafür, dass die Wahrscheinlichkeit an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken sehr gering sei, habe ich allein in der letzten Wochen in meinem Bekanntenkreis von drei daran erkrankten Menschen gehört. Das macht mich so panisch.
Meine Fragen an euch:
Passen meine Symptome zu den Symptomen von Bauchspeicheldrüsenkrebs? Kann man aus den Laborwerte darauf schließen? Die Rückenschmerzen: wie unterscheiden sich die Schmerzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs von anders bedingten Rückenschmerzen (Verspannungsschmerzen).
Habe am 11. März einen Termin bei dem Arzt. Muss ich ihn um weitere Untersuchungen bitten?
Ich danke euch vom Herzen für das Lesen und würde mich sehr auf eure Einschätzungen und Meinungen freuen.
Herzlichts
Mira
ich bin dankbar, dieses Forum gefunden zu haben und hoffe, von euren Erfahrungen und eurer Einschätzung etwas mehr Klarheit und hoffentlich Ruhe und Frieden in meinem Kopf zu erhalten.
Zu meinen Beschwerden:
Vor etwas über 4 Wochen fingen meine Magen-Darm-Probleme an. Extreme Blähungen direkt nach dem Essen, wie Schwanger. So schlimm, dass mein Zweckfell eingedrückt wurde. Daraus resultierende Angst/Panik/Herzrasen.
Kein Durchfall, Suhl eher weich, Farbe normal würde ich sagen, manchmal unverdaute Nahrungsreste zu sehen.
Wenige Tage später einen Termin beim Chefarzt der Gastroenterologie. Blut + Stuhlprobe:
Calprotectin i Stuhl 95,8 Normalwert < 50 (also erhöht)
Pankreas Elastase i. Stuhl 586 (also im Normbereich)
alkalische Phosphatase 51 (also im Normbereich)
Bilirubin 0,28 (also im Normbereich)
CPR <0,6 (also im Normbereich)
Lipase 52 (also im Normbereich)
HbA1c berechnet 29 (also im Normalbereich)
Leberwerte waren alle ok.
Die Blähungen haben nachgelassen aber 4,5 Stunden nach dem Essen (pürierte Gemüsesuppe, 2 Reibekuchen, etwas Apfelmus, Salat m. Essig/Öl ) immer noch ein Völlegefühl, Rülpsen. Manchmal fühle ich ziepende Stiche direkt in der Mitte vom Oberbauch/Ende Brustbein und es fühlt sich warm an. Darmgeräusche immer sehr hörbar.
Abgenommen habe ich in den 4 Wochen etwa 2,5 kg, aber ich esse auch wenig, aus Angst aufzublähen.
Habe Rückenschmerzen. Aber ich kann das nicht beurteilen, ob es mit den Beschwerden zu tun hat, da ich bis in den Nacken verspannt bin. Vor den Magen-Darm-Problemen hatte ich aber diese Schmerzen im oberen Rücken nicht
Vorgeschichte:
Im Dezember (also vor knapp 3 Monaten) Darm- und Magenspiegelung auch bei dem o.g. Arzt , rein aus Vorsorge, damals hatte ich keine Beschwerden). Polyp raus, Befund ok. Gastritis und Refluxösophagitis. Musste Pantoperzol 40 vier Wochen lang einnehmen.
Im Januar ebenfalls damals ohne Beschwerden wurde ein Ultraschal von der Leber, Galle, Pankreas gemacht. Da ich jedoch zu dem Zeitpunkt keine Beschwerden hatte und die Untersuchung auch vom o. g Arzt aus Vorsorge gemacht wurde. Ging diese Ultraschaluntersuchung sehr schnell ca. 5 Min würde ich sagen. Der Arzt soll sehr erfahren sein und sehr innovative Ultraschaltechnik benutzen. Das Ergebnis war: keine Gallensteine. Rest auch ok.
Zwei Wochen später fingen meine Beschwerden an und dauern bis heute an. Je mehr ich lese, desto besorgter werde ich.
Ich bin mir dessen bewusst, dass manche von euch schlimmere Beschwerden haben und meine Beschwerden hingegen lächerlich erscheinen müssen aber ich habe Angst und diese Angst beeinflusst mittlerweile meinen Alltag.
Dafür, dass die Wahrscheinlichkeit an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken sehr gering sei, habe ich allein in der letzten Wochen in meinem Bekanntenkreis von drei daran erkrankten Menschen gehört. Das macht mich so panisch.
Meine Fragen an euch:
Passen meine Symptome zu den Symptomen von Bauchspeicheldrüsenkrebs? Kann man aus den Laborwerte darauf schließen? Die Rückenschmerzen: wie unterscheiden sich die Schmerzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs von anders bedingten Rückenschmerzen (Verspannungsschmerzen).
Habe am 11. März einen Termin bei dem Arzt. Muss ich ihn um weitere Untersuchungen bitten?
Ich danke euch vom Herzen für das Lesen und würde mich sehr auf eure Einschätzungen und Meinungen freuen.
Herzlichts
Mira