GdB Beantragen? Überzogen oder Präventiv sinnvoll?
Verfasst: 29. April 2023, 14:58
Hey ihr Lieben,
ich habe mittlerweile hier viel gelesen und mich nun entschieden doch hier einmal zu schreiben um mal eure Meinungen zu hören.
Mir fällt das ganze extrem schwer da ich einfach ein Typ Mensch bin der sich gerne Probleme anderer annimmt aber selber ja nichts haben "darf"
Ich neige oft dazu extrem auszuholen und dann auszuschweifen, ich gebe alles mich sehr kurz und knapp zu halten :)
Mittlerweile bin ich 34J und verheiratet. Ich bin Exam. Gesundheits und Krankenpfleger und habe 7 Jahre auf der Interdisz. ITS gearbeitet. Nebenbei dann noch einen Ergänzungslehrgang gemacht zum Rettungsassi.....
Seid 2015 bin ich bei einem großen Arbeitgeber im Gesundheitswesen angestellt und arbeite in 3 Schichten.
Ich Arbeite sehr sehr gerne und möchte auf keinen Fall daran etwas ändern,.
Meine Frau und ich Planen auch in Zukunft nachwuchs.
Privat haben wir ziemlich viel zu tun da wird einen kleinen Hof haben mit Zuchtstuten und Dressurpferden.... Hauptsächlich Hobby meiner Frau.
Ich bin eher für das Handwerkliche da und kümmere mich um den kompletten Hausausbau und den Aufbau der Stallungen etc....
Beide sind voll Berufstätig und daher ist unser Tagesplan meistens immer ziemlich voll.
Alles unter dem Strich erfüllt uns sehr und ich empfinde meinen Alltag nicht als Belastung sondern eher als Erholung vom Arbeitsalltag :)
Vor 2,5 Jahren hatte ich den ersten Schub meiner BSD. Hier waren wir Feiern und ich schiebe es einfach auf den damals erhöhten Alk Konsum obwohl ich nie regelmäßig oder viel getrunken habe.
Daraufhin folgten immer mal wieder Schübe die einen KH Aufenthalt beinhaltet haben. Auf ALK habe ich dann natürlich gänzlich verzichtet und sogar das Rauchen eingestellt, was mir extrem schwer gefallen ist nach 15 Jahren :).
Nie konnte man festmachen woran es lag... beim letzten Schub hatte ich extremen Stress aufgrund einiger Privaten Probleme....zum Glück aber eine sehr starke Frau an meiner Seite die mich aufgefangen hat.
Im U-Schall sind leichte Kalzifizierungen zu sehen, also habe ich eine Chron. Pankreati.
Teilweise stand ein Divisum im Raum, das wurde jedoch im U-Schall ausgeschlossen obwohl der Verdacht im MRT da war.
Behandeln lassen habe ich mich übrigens in Magdeburg an der Uni Klinik. Extrem nettes Personal und wirkt mehr als kompetent
Zwischendurch habe ich immer wieder Schmerz Schübe.... Laborchemisch hier aber relativ unaufällig.,
Dann nehme ich meisten Oxcycod. 20mg ein um ein normales Leben durch den Tag zu haben.
Da mir aber auch durch meinen Beruf bewusst ist, wie extrem schnell das Abhängig machen kann, habe ich immer versucht dieses Medi. sofort abzusetzten bzw nur b.B. zu nehmen.
Ich hatte nie Entzugserscheinungen o.ä.-
In den letzten Monaten war es aber zunehmend mehr....immer wieder schmerzen....medi genommen....besserung....abgesetzt....gearbeitet....dann wieder von vorne das ganze....
Zum Glück habe ich einen sehr tollen HA die ich noch aus meiner Klinik Zeit kenne und mich hier total unterstützen.
Schlussendlich habe ich dann auch gesagt es mir nun reicht und ich mich Schmerzmäßig einstellen lassen möchte um endlich wieder ein normales Leben zu führen.
Häufiges Krank kann natürlich auch irgendwann zu Problemen beim Arbeitgeber führen.
Zuletzt haben wir Hydromorphon ausprobiert... als Akut für den Peak und Retard für die Dauerhafte Einnahme....
Vertragen habe ich es nicht... ich bekam Übelkeit und den totalen Libidoverlust was für mich mitunter das schlimmste war.
Jetzt sind wir bei 150mg tapentadol 1-0-1 und max 2 x 50mg b.B.
Seid nun 10 Tagen bin ich endlich wirklich Schmerzfrei. Mein Stuhlgang normalisiert sich, ich habe Kraft den ganzen Tag wieder Aktiv zu sein und selbst meine Frau sagt ich bin wieder der Mann den sie geheiratet hat. Ich tu mich sehr schwer Med. Regelmäßig zu nehmen aber ich hatte einfach keine Lebensquali. mehr.
Mittlerweile stelle ich mir jedoch auch die Frage ob es Sinn macht einen Gdb Antrag zu stellen. Mein HA hat dies sofort bejaht allein schon wegen Kündigungsschutz.
Ich bin auf keinen fall jemand der sich irgend welche Recht " erschleichen möchte" oder sich auf die Faule Haut legen will..... Ich bin nämlich genau das gegenteil.
Aber man denkt ja auch weiter ..wer weiß was in 10 oder 20 Jahren ist und wenn man zeitig schon einen gewissen GDB hat...stellt es vill nur ein paar Vorteile?
Auf Tipp eines Kollegen habe ich mich beim SOVD angemeldet...erst einmal sollen diese Kollegen ja gut Rechte vertreten können und haben viel Ahnung und als Verein finde ich es gut solche Institutionen zu unterstützten...
Wie steht ihr zu diesem Thema?
Bisher arbeitet meine BSD wohl "noch" normal.... Kreon soll ich nicht nehmen da alle Werte unauffällig sind und auch von einem Diabetes bin ich weit entfernt.
Paradox ist es zwischendurch doch das ich Schmerzmittel nehmen muss.....im U-Schall ist manchmal ein kleiner Saum um die BSD zu sehen aber sonst ist alles ok.
Mit Novalgin o.ä. brauche ich übrigens gar nicht erst anfangen :(
ich habe mittlerweile hier viel gelesen und mich nun entschieden doch hier einmal zu schreiben um mal eure Meinungen zu hören.
Mir fällt das ganze extrem schwer da ich einfach ein Typ Mensch bin der sich gerne Probleme anderer annimmt aber selber ja nichts haben "darf"
Ich neige oft dazu extrem auszuholen und dann auszuschweifen, ich gebe alles mich sehr kurz und knapp zu halten :)
Mittlerweile bin ich 34J und verheiratet. Ich bin Exam. Gesundheits und Krankenpfleger und habe 7 Jahre auf der Interdisz. ITS gearbeitet. Nebenbei dann noch einen Ergänzungslehrgang gemacht zum Rettungsassi.....
Seid 2015 bin ich bei einem großen Arbeitgeber im Gesundheitswesen angestellt und arbeite in 3 Schichten.
Ich Arbeite sehr sehr gerne und möchte auf keinen Fall daran etwas ändern,.
Meine Frau und ich Planen auch in Zukunft nachwuchs.
Privat haben wir ziemlich viel zu tun da wird einen kleinen Hof haben mit Zuchtstuten und Dressurpferden.... Hauptsächlich Hobby meiner Frau.
Ich bin eher für das Handwerkliche da und kümmere mich um den kompletten Hausausbau und den Aufbau der Stallungen etc....
Beide sind voll Berufstätig und daher ist unser Tagesplan meistens immer ziemlich voll.
Alles unter dem Strich erfüllt uns sehr und ich empfinde meinen Alltag nicht als Belastung sondern eher als Erholung vom Arbeitsalltag :)
Vor 2,5 Jahren hatte ich den ersten Schub meiner BSD. Hier waren wir Feiern und ich schiebe es einfach auf den damals erhöhten Alk Konsum obwohl ich nie regelmäßig oder viel getrunken habe.
Daraufhin folgten immer mal wieder Schübe die einen KH Aufenthalt beinhaltet haben. Auf ALK habe ich dann natürlich gänzlich verzichtet und sogar das Rauchen eingestellt, was mir extrem schwer gefallen ist nach 15 Jahren :).
Nie konnte man festmachen woran es lag... beim letzten Schub hatte ich extremen Stress aufgrund einiger Privaten Probleme....zum Glück aber eine sehr starke Frau an meiner Seite die mich aufgefangen hat.
Im U-Schall sind leichte Kalzifizierungen zu sehen, also habe ich eine Chron. Pankreati.
Teilweise stand ein Divisum im Raum, das wurde jedoch im U-Schall ausgeschlossen obwohl der Verdacht im MRT da war.
Behandeln lassen habe ich mich übrigens in Magdeburg an der Uni Klinik. Extrem nettes Personal und wirkt mehr als kompetent
Zwischendurch habe ich immer wieder Schmerz Schübe.... Laborchemisch hier aber relativ unaufällig.,
Dann nehme ich meisten Oxcycod. 20mg ein um ein normales Leben durch den Tag zu haben.
Da mir aber auch durch meinen Beruf bewusst ist, wie extrem schnell das Abhängig machen kann, habe ich immer versucht dieses Medi. sofort abzusetzten bzw nur b.B. zu nehmen.
Ich hatte nie Entzugserscheinungen o.ä.-
In den letzten Monaten war es aber zunehmend mehr....immer wieder schmerzen....medi genommen....besserung....abgesetzt....gearbeitet....dann wieder von vorne das ganze....
Zum Glück habe ich einen sehr tollen HA die ich noch aus meiner Klinik Zeit kenne und mich hier total unterstützen.
Schlussendlich habe ich dann auch gesagt es mir nun reicht und ich mich Schmerzmäßig einstellen lassen möchte um endlich wieder ein normales Leben zu führen.
Häufiges Krank kann natürlich auch irgendwann zu Problemen beim Arbeitgeber führen.
Zuletzt haben wir Hydromorphon ausprobiert... als Akut für den Peak und Retard für die Dauerhafte Einnahme....
Vertragen habe ich es nicht... ich bekam Übelkeit und den totalen Libidoverlust was für mich mitunter das schlimmste war.
Jetzt sind wir bei 150mg tapentadol 1-0-1 und max 2 x 50mg b.B.
Seid nun 10 Tagen bin ich endlich wirklich Schmerzfrei. Mein Stuhlgang normalisiert sich, ich habe Kraft den ganzen Tag wieder Aktiv zu sein und selbst meine Frau sagt ich bin wieder der Mann den sie geheiratet hat. Ich tu mich sehr schwer Med. Regelmäßig zu nehmen aber ich hatte einfach keine Lebensquali. mehr.
Mittlerweile stelle ich mir jedoch auch die Frage ob es Sinn macht einen Gdb Antrag zu stellen. Mein HA hat dies sofort bejaht allein schon wegen Kündigungsschutz.
Ich bin auf keinen fall jemand der sich irgend welche Recht " erschleichen möchte" oder sich auf die Faule Haut legen will..... Ich bin nämlich genau das gegenteil.
Aber man denkt ja auch weiter ..wer weiß was in 10 oder 20 Jahren ist und wenn man zeitig schon einen gewissen GDB hat...stellt es vill nur ein paar Vorteile?
Auf Tipp eines Kollegen habe ich mich beim SOVD angemeldet...erst einmal sollen diese Kollegen ja gut Rechte vertreten können und haben viel Ahnung und als Verein finde ich es gut solche Institutionen zu unterstützten...
Wie steht ihr zu diesem Thema?
Bisher arbeitet meine BSD wohl "noch" normal.... Kreon soll ich nicht nehmen da alle Werte unauffällig sind und auch von einem Diabetes bin ich weit entfernt.
Paradox ist es zwischendurch doch das ich Schmerzmittel nehmen muss.....im U-Schall ist manchmal ein kleiner Saum um die BSD zu sehen aber sonst ist alles ok.
Mit Novalgin o.ä. brauche ich übrigens gar nicht erst anfangen :(