Whipple oder DEPKR - mit da Vinci ?
Verfasst: 5. September 2023, 23:59
Hallo zusammen,
ich habe eine chronische Pankreatitis mit multiplen Verkalkungen. Eine papillennahe Kalzifikation innerhalb des erweiterten Ganges (bis 1,3 cm) staut diesen auf, bei weitestgehender Athropie des Pankreas. Dies wurde, nachdem ich seit ca. 1 a Schmerzen im linken Unterbauch habe, beim CT im März festgestellt und durch ein MRCP kürzlich bestätigt. Bin seit ca. 20 a insulinpflichtiger Diabetiker und weiß jetzt auch, woher das kommt. Vom Hausarzt wurde damals eine chr. Gastritis diagnostiziert und mit Pantoprazol behandelt, bis heute. Mittlerweile nehme ich auch Pankreatan, wodurch die Schmerzproblematik etwas besser wurde, aber zeitnah muß operiert werden.
Ich komme aus Dortmund und habe mich zuerst bei Prof. Uhl in BO vorgestellt, der eine Whipple-OP alternativlos vorschlug. Bei der Einholung von Zweitmeinungen präferierten Prof. Wolters in DO und Prof. Knoefel in D (u. a.) eine dodenumerhaltende Resektion (DEPKR), die völlig ausreichend sei. Obwohl Prof. Wolters andere OP's mit Da-Vinci Robotern durchführt, wäre der 60 cm - Schnitt besser ("Ertasten des Organs nötig"). Meine Gastroenterologin kommt vom UKE in HH und hat den Kontakt zu Prof. Hackert hergestellt, der mir dort eine OP mit Da-Vinci Roboter (nur 4 x 0,5 cm Schnitte statt 60 cm Schnitt) vorschlug. Natürlich wäre mir eine OP in der Nähe (BO, DO oder D) lieber, aber wg. der Vorteile bei der Roboter-OP würde ich natürlich (falls normal verlaufend) 7-10 d nach HH gehen.
Mir wurde eine zeitnahe OP (1/4 a) nahegelegt, um den Pankreasschwanz durch den Stau nicht weiter zu schädigen.
Ich bin aufgrund der verschiedenen Vorschläge verunsichert und möchte hier fragen, ob Erfahrungen mit dieser Problematik (Whipple <-> DEPKR) bzw. (da Vinci <-> konventioneller Schnitt) vorliegen. Und es stellen sich mir folgende Fragen: Wieso ist wohl für Prof. Uhl (anerkannte Koryphäe) der Whipple alternativlos (das war meine erste Konsultation, noch völlig unwissend)? Wie groß ist die Gefahr von Komplikationen nach einer DEPKR, was für mich ggf. einen längeren Aufenthalt in HH erforderlich macht? Oder hat jemand vielleicht eine robotergestützte DEPKR in meiner Nähe durchführen lassen? Kann eigentlich die komplette Nachversorgung über den Gastroenterologen vor Ort erfolgen?
Vielen Dank im Voraus für die Antworten und viele Grüße in das Forum,
Henning
ich habe eine chronische Pankreatitis mit multiplen Verkalkungen. Eine papillennahe Kalzifikation innerhalb des erweiterten Ganges (bis 1,3 cm) staut diesen auf, bei weitestgehender Athropie des Pankreas. Dies wurde, nachdem ich seit ca. 1 a Schmerzen im linken Unterbauch habe, beim CT im März festgestellt und durch ein MRCP kürzlich bestätigt. Bin seit ca. 20 a insulinpflichtiger Diabetiker und weiß jetzt auch, woher das kommt. Vom Hausarzt wurde damals eine chr. Gastritis diagnostiziert und mit Pantoprazol behandelt, bis heute. Mittlerweile nehme ich auch Pankreatan, wodurch die Schmerzproblematik etwas besser wurde, aber zeitnah muß operiert werden.
Ich komme aus Dortmund und habe mich zuerst bei Prof. Uhl in BO vorgestellt, der eine Whipple-OP alternativlos vorschlug. Bei der Einholung von Zweitmeinungen präferierten Prof. Wolters in DO und Prof. Knoefel in D (u. a.) eine dodenumerhaltende Resektion (DEPKR), die völlig ausreichend sei. Obwohl Prof. Wolters andere OP's mit Da-Vinci Robotern durchführt, wäre der 60 cm - Schnitt besser ("Ertasten des Organs nötig"). Meine Gastroenterologin kommt vom UKE in HH und hat den Kontakt zu Prof. Hackert hergestellt, der mir dort eine OP mit Da-Vinci Roboter (nur 4 x 0,5 cm Schnitte statt 60 cm Schnitt) vorschlug. Natürlich wäre mir eine OP in der Nähe (BO, DO oder D) lieber, aber wg. der Vorteile bei der Roboter-OP würde ich natürlich (falls normal verlaufend) 7-10 d nach HH gehen.
Mir wurde eine zeitnahe OP (1/4 a) nahegelegt, um den Pankreasschwanz durch den Stau nicht weiter zu schädigen.
Ich bin aufgrund der verschiedenen Vorschläge verunsichert und möchte hier fragen, ob Erfahrungen mit dieser Problematik (Whipple <-> DEPKR) bzw. (da Vinci <-> konventioneller Schnitt) vorliegen. Und es stellen sich mir folgende Fragen: Wieso ist wohl für Prof. Uhl (anerkannte Koryphäe) der Whipple alternativlos (das war meine erste Konsultation, noch völlig unwissend)? Wie groß ist die Gefahr von Komplikationen nach einer DEPKR, was für mich ggf. einen längeren Aufenthalt in HH erforderlich macht? Oder hat jemand vielleicht eine robotergestützte DEPKR in meiner Nähe durchführen lassen? Kann eigentlich die komplette Nachversorgung über den Gastroenterologen vor Ort erfolgen?
Vielen Dank im Voraus für die Antworten und viele Grüße in das Forum,
Henning