Pankreas Divisum und plötzliche EPI
Verfasst: 9. November 2023, 19:15
Hallo liebes Forum,
nun habe ich mich auch entschieden hier einen Beitrag zu erstellen weil ich momentan keine weiteren Wege mehr sehe und eure wertvollen Tipps mir evtl. weiterhelfen könnten :)
Ich (44, männlich) habe auch eine Arztodyssee hinter mir und bin jetzt bei meiner Hausärztin in der Ernährungsfindungsecke gelandet.
ich habe seit 2 1/2 Monaten deutliche Probleme mit der Verdauung und nehme momentan Enzyme (Nortase) da Creon nicht wirklich wirkt.
In der Zeit Juni - September (vor den Enzymen) hatte ich starke neurologische Probleme und Benommenheitsschwindel (wahrscheinlich Vitamin Mangel) welche 2x zu Notaufnahme führten.
Auch entwickelte sich ein Tinnitus da wahrscheinlich die Belüftung im Ohr durch Fettabbau gestört war (klaffende Tube - erstes Symptom überhaupt).
(Letztes Jahr Oktober hatte ich einen mittleschweren Coronaverlauf).
Im Frühjahr habe ich bereits Gewicht verloren, jedoch nicht bemerkt, da ich mich nie gewogen habe. Erst im Juli/August ist mir aufgefallen, das ich seit Monaten evtl. Gewicht verliere. Mit Nortase klappt es inzwischen ganz gut wieder leicht zuzunehmen und das Gewicht zu halten. Auch sind die Beschwerden wie Blähbauch, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit etc. wesentlich besser. (Ich bin inzwischen eh der Überzeugung das das alles mit der zu vielen Luft im Darm zu tun hat)
Leider brachten bisherige Untersuchungen (CT Thorax, Sono, MRT (Selbstzahnler), EndoSono) keine eindeutigen Befunde (immer Pankreas unauffällig).
Die EndoSono Überweisung war leider in einem kleineren Krankenhaus hier und der Oberarzt war nicht sehr motiviert: "Auf Elastasewerte geben wir hier nix und messen die auch nicht, aber dann machen wir die Diagnostik halt auch noch..." Auf meine Hinweise zum Pankreas Divisum: "Glückwunsch". Nun muss ich dem Ergebnis wohl vertrauen...
Bisherige Diagnosen:
3x Elastase in zeitlichen Abständen: 452 (19.09.2023), 288, 84 (16.10.2023)
MRT: Pankreas divisum: "Regelrecht lobulierte und homogen signalgebende Darstellung des Pankreas mit insgesamt unauffälliger Darstellung des Parenchyms. Der schlanke Pankreashauptgang überkreuzt den DHC und mündet in der Minorpapille. Der ventrale Gang ist fraglich schemenhaft erkennbar ohne erkennbare Fusion.".
Nun habe ich mich inzwischen was dieses (verrückte) Organ betrifft ganz gut informiert, aber mein Fall ist doch sehr speziell?!
Meine Fragen an euch:
* Kann es sein das der ventrale Gang einfach so verkümmert? Auch in dieser kurzen Zeitspanne?
* Hat jemand Erfahrungen?
* Wie kann ich weitermachen? Leider ist mein Hausarzt nicht willens mich an ein Pankreaszentrum zur Sprechstunde zu überweisen, da für sie die Diagnostik abgeschlossen ist (Reizdarm oder so) und bei Gastroenterologen ist die Wartezeit 4-5 Monate zur Sprechstunde. Und dann muss man auch Glück haben einen Guten zu erwischen...
Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar...
nun habe ich mich auch entschieden hier einen Beitrag zu erstellen weil ich momentan keine weiteren Wege mehr sehe und eure wertvollen Tipps mir evtl. weiterhelfen könnten :)
Ich (44, männlich) habe auch eine Arztodyssee hinter mir und bin jetzt bei meiner Hausärztin in der Ernährungsfindungsecke gelandet.
ich habe seit 2 1/2 Monaten deutliche Probleme mit der Verdauung und nehme momentan Enzyme (Nortase) da Creon nicht wirklich wirkt.
In der Zeit Juni - September (vor den Enzymen) hatte ich starke neurologische Probleme und Benommenheitsschwindel (wahrscheinlich Vitamin Mangel) welche 2x zu Notaufnahme führten.
Auch entwickelte sich ein Tinnitus da wahrscheinlich die Belüftung im Ohr durch Fettabbau gestört war (klaffende Tube - erstes Symptom überhaupt).
(Letztes Jahr Oktober hatte ich einen mittleschweren Coronaverlauf).
Im Frühjahr habe ich bereits Gewicht verloren, jedoch nicht bemerkt, da ich mich nie gewogen habe. Erst im Juli/August ist mir aufgefallen, das ich seit Monaten evtl. Gewicht verliere. Mit Nortase klappt es inzwischen ganz gut wieder leicht zuzunehmen und das Gewicht zu halten. Auch sind die Beschwerden wie Blähbauch, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit etc. wesentlich besser. (Ich bin inzwischen eh der Überzeugung das das alles mit der zu vielen Luft im Darm zu tun hat)
Leider brachten bisherige Untersuchungen (CT Thorax, Sono, MRT (Selbstzahnler), EndoSono) keine eindeutigen Befunde (immer Pankreas unauffällig).
Die EndoSono Überweisung war leider in einem kleineren Krankenhaus hier und der Oberarzt war nicht sehr motiviert: "Auf Elastasewerte geben wir hier nix und messen die auch nicht, aber dann machen wir die Diagnostik halt auch noch..." Auf meine Hinweise zum Pankreas Divisum: "Glückwunsch". Nun muss ich dem Ergebnis wohl vertrauen...
Bisherige Diagnosen:
3x Elastase in zeitlichen Abständen: 452 (19.09.2023), 288, 84 (16.10.2023)
MRT: Pankreas divisum: "Regelrecht lobulierte und homogen signalgebende Darstellung des Pankreas mit insgesamt unauffälliger Darstellung des Parenchyms. Der schlanke Pankreashauptgang überkreuzt den DHC und mündet in der Minorpapille. Der ventrale Gang ist fraglich schemenhaft erkennbar ohne erkennbare Fusion.".
Nun habe ich mich inzwischen was dieses (verrückte) Organ betrifft ganz gut informiert, aber mein Fall ist doch sehr speziell?!
Meine Fragen an euch:
* Kann es sein das der ventrale Gang einfach so verkümmert? Auch in dieser kurzen Zeitspanne?
* Hat jemand Erfahrungen?
* Wie kann ich weitermachen? Leider ist mein Hausarzt nicht willens mich an ein Pankreaszentrum zur Sprechstunde zu überweisen, da für sie die Diagnostik abgeschlossen ist (Reizdarm oder so) und bei Gastroenterologen ist die Wartezeit 4-5 Monate zur Sprechstunde. Und dann muss man auch Glück haben einen Guten zu erwischen...
Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar...