Diagnose Extkrotine Bauchspeicheldrüseninsuffienz
Verfasst: 11. Januar 2024, 16:49
Hallo in die Runde, ich bin neu hier und möchte mich sowohl vorstellen, als auch vielleicht einige Fragen beantwortet bekommen.
Meine Geschichte:
Ich bin 69 Jahre alt, wiege 67 kg, habe in letzter Zeit nicht abgenommen.
Seit Anfang 2018 leide ich immer wieder unter starken Durchfällen, so dass ich kaum das Haus verlassen konnte. Mein damaliger Hausarzt hat dann meinen Stuhl untersuchen lassen und eine Darmspiegelung hatte ich ebenfalls. Viel dabei rumgekommen ist nicht. Mir wurde Omni-Biotec empfohlen und es war dann halbwegs erträglich.
Erstmal habe ich es eher auf meine schwere familiäre Situation geschoben. Meine Tochter war 2013 an Brustkrebs erkrankt und 2018 bekam sie die Diagnose der Metastasen. Also habe ich gedacht, dass es wohl kein Wunder ist, wenn mein Körper so reagiert. Anfang 2021 hatte ich ebenfalls eine Krebsvorstufe in der Brust. Nach der OP ging es wieder los. Irgendwie hatte ich aber so gar keine Zeit, mich um mich selber zu kümmern. Ich habe zwei Enkekinder und musste zeitweise auch durch die Krankheit meiner Tochter, mich um die Enkel kümmern. 2021 im August verstarb meine Tochter mit 39 Jahren.
Danach hatte ich jedes Jahr Schübe von Durchfall, die mehrere Wochen dauerten. 2022 hatte ich dann noch einmal eine Darmspiegelung, die aber nichts ergeben hat. Im Sommer ging es mir immer ein wenig besser. Vielleicht isst man dann andere Sachen, keine Ahnung. Nachdem ich für eine andere Geschichte ein Breitband-Antibiotikum verschrieben bekam, war mein Durchfall merkwürdigerweise völlig verschwunden. So schlängelte ich mich durch das Jahr 2023. Allerdings kann ich seit Jahren nicht direkt nach einer Mahlzeit aus dem Hause gehen. Ich muss erst meinen Toilettengang abwarten.
Akute Situation:
Seit Mitte November leide ich sehr plötzlich unter so starkem wässrigem Durchfall und schlimmen Koliken. Anfang Dezember bin ich dann wieder zur Hausärztin, wo ich 2021 hin gewechselt habe, da sie auch Fachärztin für Innere Medizin ist. Leider ging dann in der Praxis so viel schief. Meine erste Stuhlprobe wurde verschlampt. Bei der zweiten vor Weihnachten wurde nicht das richtige untersucht. Meine Blutwerte deuten nicht darauf hin, dass ich eine Entzündung im Körper habe. Eigentlich habe ich vermutet, dass ich eine Fehlbesiedlung im Darm habe. Die dritte Probe habe ich Anfang Januar abgegeben und nun bekam ich die Diagnose „Exkrotine Bauchspeicheldrüseninsuffienz“.
Mein Mikrobiom scheint wohl okay zu sein. Allerdings nehme ich seit fast 4 Wochen Super Mikroben, sie haben auf jeden Fall etwas geholfen, so dass ich mich ab und zu aus dem Haus trauen kann. Es wurde noch ein Ultraschall von der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase gemacht, was wohl unauffällig war. Ich bekam gestern Pankreatin 20.000 verschrieben. Das soll ich nun zu jeder Mahlzeit einnehmen, damit ich wieder richtig verdauen kann. Seit gestern nehme ich es und habe heute sehr schlimme Bauchschmerzen.
Meine Laborwerte bekam ich nicht mitgeteilt, da muss ich wohl nachhaken.
Keine Nachsorge, kein Gespräch über Ernährung. Es wurde nur gefragt, ob ich früher ein Alkoholproblem hatte, was ich verneinte. Natürlich habe ich in jüngeren Jahren öfter mal gefeiert und wir trinken auch zwei bis dreimal in der Woche 2 Gläser Wein. Das werde ich jetzt wohl ziemlich einschränken, da es kontraproduktiv ist. Ich würde mich aber nicht, weder früher noch heute, als Alkoholikerin bezeichnen. Ich fühle mich etwas allein gelassen und nicht gut betreut, deshalb habe ich mich nun hier angemeldet.
Meine Frage:
Ist es richtig , mehrere Male eine Stuhlprobe abzugeben für den Elastasewert?
Sollte ich noch andere Untersuchungen machen lassen? MRT, CT oder andere Organe untersuchen lassen? Was ich hier so quer gelesen habe, wurden bei vielen von euch diverse Sachen untersucht, damit man die Ursache findet. Anscheinend ist es meiner Ärztin ziemlich egal was die Ursache ist. Es fiel ihr nur übermäßigen Alkoholgenuss ein. Beiläufig zum Abschied meinte sie, ich könne ihr ja mal mitteilen wie es mir in ein paar Wochen geht.
Ich überlege mir eine zweite Meinung zu holen und in ein Pankreaszentrum zu gehen.
Ich Danke euch, wenn ihr alles gelesen habt, für eventuelle Tipps und fürs Durchhalten meiner vielen Infos.
Meine Geschichte:
Ich bin 69 Jahre alt, wiege 67 kg, habe in letzter Zeit nicht abgenommen.
Seit Anfang 2018 leide ich immer wieder unter starken Durchfällen, so dass ich kaum das Haus verlassen konnte. Mein damaliger Hausarzt hat dann meinen Stuhl untersuchen lassen und eine Darmspiegelung hatte ich ebenfalls. Viel dabei rumgekommen ist nicht. Mir wurde Omni-Biotec empfohlen und es war dann halbwegs erträglich.
Erstmal habe ich es eher auf meine schwere familiäre Situation geschoben. Meine Tochter war 2013 an Brustkrebs erkrankt und 2018 bekam sie die Diagnose der Metastasen. Also habe ich gedacht, dass es wohl kein Wunder ist, wenn mein Körper so reagiert. Anfang 2021 hatte ich ebenfalls eine Krebsvorstufe in der Brust. Nach der OP ging es wieder los. Irgendwie hatte ich aber so gar keine Zeit, mich um mich selber zu kümmern. Ich habe zwei Enkekinder und musste zeitweise auch durch die Krankheit meiner Tochter, mich um die Enkel kümmern. 2021 im August verstarb meine Tochter mit 39 Jahren.
Danach hatte ich jedes Jahr Schübe von Durchfall, die mehrere Wochen dauerten. 2022 hatte ich dann noch einmal eine Darmspiegelung, die aber nichts ergeben hat. Im Sommer ging es mir immer ein wenig besser. Vielleicht isst man dann andere Sachen, keine Ahnung. Nachdem ich für eine andere Geschichte ein Breitband-Antibiotikum verschrieben bekam, war mein Durchfall merkwürdigerweise völlig verschwunden. So schlängelte ich mich durch das Jahr 2023. Allerdings kann ich seit Jahren nicht direkt nach einer Mahlzeit aus dem Hause gehen. Ich muss erst meinen Toilettengang abwarten.
Akute Situation:
Seit Mitte November leide ich sehr plötzlich unter so starkem wässrigem Durchfall und schlimmen Koliken. Anfang Dezember bin ich dann wieder zur Hausärztin, wo ich 2021 hin gewechselt habe, da sie auch Fachärztin für Innere Medizin ist. Leider ging dann in der Praxis so viel schief. Meine erste Stuhlprobe wurde verschlampt. Bei der zweiten vor Weihnachten wurde nicht das richtige untersucht. Meine Blutwerte deuten nicht darauf hin, dass ich eine Entzündung im Körper habe. Eigentlich habe ich vermutet, dass ich eine Fehlbesiedlung im Darm habe. Die dritte Probe habe ich Anfang Januar abgegeben und nun bekam ich die Diagnose „Exkrotine Bauchspeicheldrüseninsuffienz“.
Mein Mikrobiom scheint wohl okay zu sein. Allerdings nehme ich seit fast 4 Wochen Super Mikroben, sie haben auf jeden Fall etwas geholfen, so dass ich mich ab und zu aus dem Haus trauen kann. Es wurde noch ein Ultraschall von der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase gemacht, was wohl unauffällig war. Ich bekam gestern Pankreatin 20.000 verschrieben. Das soll ich nun zu jeder Mahlzeit einnehmen, damit ich wieder richtig verdauen kann. Seit gestern nehme ich es und habe heute sehr schlimme Bauchschmerzen.
Meine Laborwerte bekam ich nicht mitgeteilt, da muss ich wohl nachhaken.
Keine Nachsorge, kein Gespräch über Ernährung. Es wurde nur gefragt, ob ich früher ein Alkoholproblem hatte, was ich verneinte. Natürlich habe ich in jüngeren Jahren öfter mal gefeiert und wir trinken auch zwei bis dreimal in der Woche 2 Gläser Wein. Das werde ich jetzt wohl ziemlich einschränken, da es kontraproduktiv ist. Ich würde mich aber nicht, weder früher noch heute, als Alkoholikerin bezeichnen. Ich fühle mich etwas allein gelassen und nicht gut betreut, deshalb habe ich mich nun hier angemeldet.
Meine Frage:
Ist es richtig , mehrere Male eine Stuhlprobe abzugeben für den Elastasewert?
Sollte ich noch andere Untersuchungen machen lassen? MRT, CT oder andere Organe untersuchen lassen? Was ich hier so quer gelesen habe, wurden bei vielen von euch diverse Sachen untersucht, damit man die Ursache findet. Anscheinend ist es meiner Ärztin ziemlich egal was die Ursache ist. Es fiel ihr nur übermäßigen Alkoholgenuss ein. Beiläufig zum Abschied meinte sie, ich könne ihr ja mal mitteilen wie es mir in ein paar Wochen geht.
Ich überlege mir eine zweite Meinung zu holen und in ein Pankreaszentrum zu gehen.
Ich Danke euch, wenn ihr alles gelesen habt, für eventuelle Tipps und fürs Durchhalten meiner vielen Infos.