Am Anfang einer neuen akuten Pankreas Karriere...
Verfasst: 22. Februar 2011, 16:50
vorweg: dies ist hier mein erster Thread, bin 44Jahre/m/64kg wohnhaft in München. Ursprünglich in der Werbung als Grafiker tätig (sehr stressiger Job) bereits gekündigt worden ( noch privat versichert). Kaum Alkohol getrunken.25-30 Zigarreten/ Tag.
Nun zu meinem neuen leiden, im Mai 2010 nach einem 6 tägigen Krankenhausaufenthalt (Rechts der Isar, München) wurde eine akute Pankreas Zyste mit unklarer genese festgestellt Größe damals 1,5 cm. Seid Juli 2010 bin ich, bis heute wg. Burnout Krankgeschrieben. Die Beschwerden bzgl. meiner Pankreas Zyste sind extreme Blähungen die inzwischen durch eine neue Laktose Unverträglichkeit zur Hälfte reduziert werden konnte. Starke Schwächlichkeit und Müdigkeits Gefühl. Depressionen und Burnout-Syndrom. Im Herbst ist dann die Zyste auf 0,5cm kleiner geworden. Jetzt vor zwei Wochen allerdings auf 1,6cm wieder angewachsen. Neuerdings, sehr gelegentlich das Gefühl das ein Chirurg sein Messer im Bauch verloren hat (Starker Stich gen Bauchwand). Nun inzwischen bin ich wieder in der Klinik Rechts der Isar Ambulant und man will nun die genaue Größe mittels MRT feststellen (in 10 Tagen). Mein Prof. meinte wir müssten den Verlauf genau beobachten und ab 2cm eine Komplizierte große OP machen. Nun, seid dem geht es mir psychisch nicht besser, Sinnfragen usw. Zusätzlich hatte ich bereits ein Gutachtertermin von der KK im November und morgen einen erneuten, wo mir bereits angedroht wird mich gen Erwerbsunfähigkeit Rente auszusteuern. Nur was die KK will, will ja evtl. die Rentenkasse nicht (und zwar mich einfach so aufnehmen). Ich hatte eigentlich was anderes vor in meinem Leben wie mich um Krankheiten/Gutachter und Kassen zu kümmern. Allerdings sehe ich inzwischen ein, das ich wohl diesen Schritt gehen muss. Nur wie?
Nun, zu meinen drei umfangreichen Fragen.
1. Kann ich meinem Prof. trauen und muss ich wirklich ab 2cm unters Messer und alle weiteren mir inzwischen bekannten Nachteile (wie Insulin, ständige Einnahme von Kreon, Schwäche, langer Krankenhausaufenthalt usw.) in Kauf nehmen oder gibt es da noch andere Möglichkeiten? Evtl. Auch andere bessere Klinik?
2. Kann ich irgendwas an meinem Lebensstil ändern oder dieser Bauchspeicheldrüse irgendwas gutes tun?
3. Kann die KK mich wirklich schon nach ca. 30 Wochen Aussteuern? Was muss ich bei den Gutachter beachten, welche Fallstricke gibt es da? Macht ein Rentenberater Sinn? sind ja nicht ganz so günstig.
Ich würde mich über Eure ansonsten auch so guten Antworten freuen! Leider ist halt jeder Fall anders und ich konnte in den anderen Thread's eben gute Antworten finden aber irgendwie waren meine fragen halt nicht wirklich beantwortet.
Lieben Gruß Andreas