Große Angst vor Krebs, Pankreas Elastase 38
Verfasst: 5. Juli 2024, 12:06
Hallo Zusammen,
bin weiblich, 40 Jahre alt geworden und habe seit einigen Monaten immer wieder plötzliche Durchfälle (zuvor jahrelang eher breiig). Seit einigen Wochen Fettstuhl und Schmerzen/Stechen im Oberbauch mittig bis links. Wahnsinnig aufgebläht, das allerdings schon ewig.
Es wurde ein Blutbild gemacht und Stuhltest auf Entzündungen. Da war alles in Ordnung. Der Arzt vermutete eine Magenschleimhautentzündung und verordnete mir Pantoprazol. Die Schmerzen wurden tatsächlich etwas besser. Und auch die plötzlichen Durchfälle verringerten sich ein wenig. Trotzdem hielt der Fettstuhl an.
Daraufhin wurde ein Ultraschall gemacht, welcher soweit unauffällig war. Allerdings konzentrierte sich mein Arzt eher auf die rechte Seite - da hatten wir uns wohl falsch verstanden. Links, wo ich eigentlich die Beschwerden habe wurde nur kurz drüber geschaut.
Erklären konnte er sich meine Symptome nicht wirklich - es könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein - ich solle Tagebuch führen.
Auf mein Nachfragen, was man an Tests noch durchführen könnte, hatte er die Idee, die Pankreas Elastase im Stuhl zu testen.
Nun bekam ich vor ein paar Tagen den Anruf, recht unaufgeregt, dass der Wert erniedrigt sei. Ich solle Pangrol einnehmen. Eine morgens eine abends. Mehr nicht. Und solle man mal schauen obs hilft.
Rezept habe ich am Empfang abgeholt und mir gleichzeitig den Befund aushändigen lassen. Ein Wert von 38. Das ist schon recht niedrig.
So, damit steh ich nun da und habe einige Fragen und zunehmends Angst.
Mir ist vermehrt übel, Essen ekelt mich an. Am liebsten würde ich nur trockene Brezeln oder so essen, wenn überhaupt. Das kenne ich so nicht von mir. Könnte das vom Pangrol sein? Allerdings nehme ich ja nicht viel ein. Oder wird einfach die ganze Thematik schlimmer?
Das Pangrol festigt meinen Stuhl ein bisschen, das merke ich morgens. Aber nur teilweise. An Konsistenzen ist alles dabei. Trotzdem hatte ich jetzt wieder anfallsweise Durchfall, nach Salat. Und das dann öfter.
Auf meine Initiative habe ich nun einen Termin für kommende Woche in der Hausarztpraxis, sowie bei einem Gastroenterologen bekommen.
Auch wenn ich schon in ein paar Tagen dorthin kann, habe ich einfach zunehmends Angst.
Ich habe gelesen dass die BSD für das Insulin zuständig ist und habe seit 11 Jahren starke Unterzuckerungssymptome wenn ich nicht regelmäßig alle ca. 4 h esse. Ich muss auch essen wenn ich absolut keinen Hunger habe. Sonst fühlt sich das teilweise lebensbedrohlich an. Extremes Zittern, Muskelschwäche, Panik, Atembeschwerden etc. Trotzdem war mein Nüchternzucker und Insulin in der Vergangenheit im Normalbereich. Auch vereinzelte Blutzuckermessungen am Finger waren soweit in Ordnung bzw keine enormen Ausschläge.
Keiner konnte sich das erklären und es wurde nie spezieller untersucht, da dort keine Auffälligkeiten waren. Irgendwann habe ich aufgegeben und damit gelebt, und eben regelmäßig "blutzuckerfreundlich" gegessen.
Laut Internet dauert es ja 10 bis 15 Jahre bis sich Symptome, dieser Art wie ich sie jetzt habe, zeigen.
Nun frage ich mich ob ich diese Unterzuckerungen von der BSD kommen weil sie vielleicht seit Jahren nicht richtig arbeitet, und nun soweit reduziert ist, dass ich eben diese Fettstühle etc habe.
Ebenfalls seit Jahren, bin ich enorm aufgebläht. Hatte lange Zeit schwerwiegende, athmaähnliche Atembeschwerden nach dem Essen (durch 1/2 Jahr basenüberschüssige Ernährung einigermaßen in dem Griff bekommen). Ich vermutete einen stillen Reflux, habe aber keine Diagnose schwarz auf weiß. Außerdem habe ich im Oberbauch/Brust oft enorme Unruhe, starkes Herzklopfen nach dem Essen. Als ob alles auf die oberen Organe drückt und irgendwas komplett überfordert ist bei der Nahrungsverarbeitung.
Gewichtsabnahme hatte ich bisher nicht...allerdings wird es nun wahrscheinlich in die Richtung gehen, aufgrund der Übelkeit, des Ekelns und nur kleinen Portionen - sollte das anhalten.
Im Rücken habe ich keine Schmerzen.
Ist denn ein einmaliger so niedriger Wert der Elastase ein sicheres Zeichen für eine Pankreasinsuffizienz? Könnte das Krebs sein?
Gäbe es nicht auch andere weniger schwerwiegendere Möglichkeiten weshalb die Elastase so niedrig ist? Vielleicht einfach eine Unverträglichkeit? Oder eben einen Magenschleimhautentzündung? Oder Reflux?
Speiseröhrenentzündungen, refluxinduziert, hatte ich auch schon.
Vielleicht hat der ein oder andere hier eine Idee....Irgendwie brauche ich etwas Zuspruch. Fühle mich alleingelassen damit.
P.s. oft leidet in dieser Situation ja auch das Allgemeinbefinden, Abgeschlagenheit, Müdigkeit etc.
Ich bin leider berentet aufgrund ME/CFS und einer Muskelerkrankung, weshalb ich nicht sagen kann ob die Schwäche die ich seit Jahren im Alltag habe, nur darauf zurückzuführen ist, oder u.U. auch auf die Bauchspeicheldrüse.
Ich danke Euch im Voraus und wünsche auch euch alles Gute 🤞
bin weiblich, 40 Jahre alt geworden und habe seit einigen Monaten immer wieder plötzliche Durchfälle (zuvor jahrelang eher breiig). Seit einigen Wochen Fettstuhl und Schmerzen/Stechen im Oberbauch mittig bis links. Wahnsinnig aufgebläht, das allerdings schon ewig.
Es wurde ein Blutbild gemacht und Stuhltest auf Entzündungen. Da war alles in Ordnung. Der Arzt vermutete eine Magenschleimhautentzündung und verordnete mir Pantoprazol. Die Schmerzen wurden tatsächlich etwas besser. Und auch die plötzlichen Durchfälle verringerten sich ein wenig. Trotzdem hielt der Fettstuhl an.
Daraufhin wurde ein Ultraschall gemacht, welcher soweit unauffällig war. Allerdings konzentrierte sich mein Arzt eher auf die rechte Seite - da hatten wir uns wohl falsch verstanden. Links, wo ich eigentlich die Beschwerden habe wurde nur kurz drüber geschaut.
Erklären konnte er sich meine Symptome nicht wirklich - es könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein - ich solle Tagebuch führen.
Auf mein Nachfragen, was man an Tests noch durchführen könnte, hatte er die Idee, die Pankreas Elastase im Stuhl zu testen.
Nun bekam ich vor ein paar Tagen den Anruf, recht unaufgeregt, dass der Wert erniedrigt sei. Ich solle Pangrol einnehmen. Eine morgens eine abends. Mehr nicht. Und solle man mal schauen obs hilft.
Rezept habe ich am Empfang abgeholt und mir gleichzeitig den Befund aushändigen lassen. Ein Wert von 38. Das ist schon recht niedrig.
So, damit steh ich nun da und habe einige Fragen und zunehmends Angst.
Mir ist vermehrt übel, Essen ekelt mich an. Am liebsten würde ich nur trockene Brezeln oder so essen, wenn überhaupt. Das kenne ich so nicht von mir. Könnte das vom Pangrol sein? Allerdings nehme ich ja nicht viel ein. Oder wird einfach die ganze Thematik schlimmer?
Das Pangrol festigt meinen Stuhl ein bisschen, das merke ich morgens. Aber nur teilweise. An Konsistenzen ist alles dabei. Trotzdem hatte ich jetzt wieder anfallsweise Durchfall, nach Salat. Und das dann öfter.
Auf meine Initiative habe ich nun einen Termin für kommende Woche in der Hausarztpraxis, sowie bei einem Gastroenterologen bekommen.
Auch wenn ich schon in ein paar Tagen dorthin kann, habe ich einfach zunehmends Angst.
Ich habe gelesen dass die BSD für das Insulin zuständig ist und habe seit 11 Jahren starke Unterzuckerungssymptome wenn ich nicht regelmäßig alle ca. 4 h esse. Ich muss auch essen wenn ich absolut keinen Hunger habe. Sonst fühlt sich das teilweise lebensbedrohlich an. Extremes Zittern, Muskelschwäche, Panik, Atembeschwerden etc. Trotzdem war mein Nüchternzucker und Insulin in der Vergangenheit im Normalbereich. Auch vereinzelte Blutzuckermessungen am Finger waren soweit in Ordnung bzw keine enormen Ausschläge.
Keiner konnte sich das erklären und es wurde nie spezieller untersucht, da dort keine Auffälligkeiten waren. Irgendwann habe ich aufgegeben und damit gelebt, und eben regelmäßig "blutzuckerfreundlich" gegessen.
Laut Internet dauert es ja 10 bis 15 Jahre bis sich Symptome, dieser Art wie ich sie jetzt habe, zeigen.
Nun frage ich mich ob ich diese Unterzuckerungen von der BSD kommen weil sie vielleicht seit Jahren nicht richtig arbeitet, und nun soweit reduziert ist, dass ich eben diese Fettstühle etc habe.
Ebenfalls seit Jahren, bin ich enorm aufgebläht. Hatte lange Zeit schwerwiegende, athmaähnliche Atembeschwerden nach dem Essen (durch 1/2 Jahr basenüberschüssige Ernährung einigermaßen in dem Griff bekommen). Ich vermutete einen stillen Reflux, habe aber keine Diagnose schwarz auf weiß. Außerdem habe ich im Oberbauch/Brust oft enorme Unruhe, starkes Herzklopfen nach dem Essen. Als ob alles auf die oberen Organe drückt und irgendwas komplett überfordert ist bei der Nahrungsverarbeitung.
Gewichtsabnahme hatte ich bisher nicht...allerdings wird es nun wahrscheinlich in die Richtung gehen, aufgrund der Übelkeit, des Ekelns und nur kleinen Portionen - sollte das anhalten.
Im Rücken habe ich keine Schmerzen.
Ist denn ein einmaliger so niedriger Wert der Elastase ein sicheres Zeichen für eine Pankreasinsuffizienz? Könnte das Krebs sein?
Gäbe es nicht auch andere weniger schwerwiegendere Möglichkeiten weshalb die Elastase so niedrig ist? Vielleicht einfach eine Unverträglichkeit? Oder eben einen Magenschleimhautentzündung? Oder Reflux?
Speiseröhrenentzündungen, refluxinduziert, hatte ich auch schon.
Vielleicht hat der ein oder andere hier eine Idee....Irgendwie brauche ich etwas Zuspruch. Fühle mich alleingelassen damit.
P.s. oft leidet in dieser Situation ja auch das Allgemeinbefinden, Abgeschlagenheit, Müdigkeit etc.
Ich bin leider berentet aufgrund ME/CFS und einer Muskelerkrankung, weshalb ich nicht sagen kann ob die Schwäche die ich seit Jahren im Alltag habe, nur darauf zurückzuführen ist, oder u.U. auch auf die Bauchspeicheldrüse.
Ich danke Euch im Voraus und wünsche auch euch alles Gute 🤞