Pankreaskopf/-korpus atrophiert
Verfasst: 2. November 2024, 19:54
Moinmoin! Und ein Hallo in die Runde!
Nachdem ich nun eine Woche gebraucht habe, um den am Freitag, dem 22.11.2024, verfassten Notfallbericht der Uni-Klinik Frankfurt wegzustecken und hier jetzt ein wenig "mitgelesen" zu haben . . . Doch dazu unten mehr!
Zunächst ein Paar Informationen zu meiner Person, zu den momentanen Hintergründen meiner jetzigen Situation, die bei mir viele Fragen offenlässt.
Ich werde bald 75, habe eine respiratorische Insuffizienz bei COPD GOLD IV E und am 08.10.2024 sechs Ventile des Spiraton-Systems in den rechten Lungenlappen implantiert bekommen. Der FEV1-Wert hat sich wieder verbessert auf 36 % des Normalvolumens - unter Belastung benötige ich Sauerstoff 2 L.
Bei den vorbereitenden Untersuchungen zur Tauglichkeitsprüfung für eine Ventilimplantation wurde am 19.09.2024 eine CT des Thorax nativ durchgeführt bezüglich des vorhandenen Lungenemphysems. Die Lungenbefunde signalisierten eine Tauglichkeit für die Ventileimplantation usw. Auch: "Zystische Hypodensitäten der Nieren beidseits. Erweiterter Ductus Wirsungianus. Anteilig mitabgebildete Oberbauchorgane orientierend unauffällig."
Mit dem auch mir zugestellten Arztbrief bin ich zur Test-Besprechung mit der Hausärztin, die die CT-Beurteilung des Briefes noch nicht gelesen hatte: "Erweiterter Ductus Wirsungianus DD IPMN - MRT zur weiteren Abklärung indiziert." Nach kurzer Diskussion schrieb sie mir am 24.09.2024 eine Überweisung zur Radiologie für eine MRT Oberbauch. Am gleichen Tag noch bekam ich einen Termin für eine MRT am 07.02.2025 - also viereinhalb Monate später.
Am 11.10.2024 hatte ich bei der Entlassung drei Tage nach der Ventilimplantation sehr heftige Oberbauchschmerzen usw. Vermutet wurden eben Nachwirkungen der langen Sedierung usw. Nach zwischenzeilichem Abklingen kamen im Laufe der 43. Kalenderwoche die Oberbauchschmerzen wieder, sogar stärker und umfangreicher und strahlten in den Nieren- und Rückenbereich, so dass ich am Freitag, dem 25. Oktober, von der Hausärztin eine Überweisung erhielt in die Notfallambulanz der Uni-Klinik Frankfurt. Bei der Sonografie in der Praxis konnte nichts Auffäliges diagnostiziert werden.
Infolge meiner aktuellen Krankenaktenentwicklung habe ich aktuelle Belege und Berichte vorrätig - insbesondere bei Über- und Einweisungen. Somit hatte ich auch den vorläufigen Arztbrief von der Uni-Klinik Frankfurt vom 19.05.2023 vorrätig. Am 16.05.2023 nach Notarzteinweisung durchgeführte Prozeduren: Cholezystektomie, einfach, ohne laparoskopische Revision der Gallengänge. Ich hatte seinerzeit fast die gleichen Symptome geschildert. Laut radiologischem Befund seinerzeit: Pankreas: Bei Luftüberlagerung ist das Pankreas nur schlecht einsehbar. Gallenblasenhydrops, Murphy-Zeichen positiv. Akute erosive und teils hämorrhagische Cholecystitis mit phlegmonöser Entzündungszellausbreitung und teils florider Pericholecystitis.
In den Monaten danach hatte ich ab und an Probleme mit der Verdauung und habe es auf die fehlende Gallenblase "geschoben" und das Verhalten geändert bzw. verzichtet.
So - und dann jetzt am 25.10.2024 in der Notaufnahme der Uni-Klink Fankfurt: Nachdem ich mich von 9.00 Uhr morgens zur Hausärztin bis zum Besprechungstermin um zirka 16.00 Uhr geduldet hatte - mir wurde ein Tropf mit Flüssigkeit und einer mit Schmerzmittel gegeben -, waren die Schmerzen "verzogen" auf die rechte Seite. Meine Schilderungen der Nachtsymptome mit Fieber und Schwitzen ließen den Arzt einen "abgegangenen Gallenstein" vermuten. Die Blutwerte seien normal
Nach meinen weiteren Hinweis und der Kopie vom Entlassungsbericht des Rotkreuz-Krankenhauses für den Aufenhalt vom 16.09. bis 19.09.2024 mit der Beurteilung "Erweiterter Ductus Wirsungianus DD IPMN - MRT usw." wurde eine genauere und intensive Sonographie durchgeführt. Leber, Nieren, Milz, Harnblase normal, Abdomen unauffälig.
Und dann das:
Pankreas in Kopf und Korpus vollständig atrophiert bei deutlicher Dilatation des Ductus Wirsungianus auf bis zu 1,1 cm. Im Schwanzbereich Gangweite leicht abnehmend mit noch wenig Restpankreasgewebe. Spitze des Kopfes wegen Luftüberlagerung auch in Linksseitenlage und im Sitzen nicht darstellbar. Laborchemisch kein wegweisender Befund.
Es sei wohl schon eine längere chronische Pankreatitis vorhanden, bei der sich die Bauchspeicheldrüse umbaue und selbst verdaue . . .
Ich wurde über eine dringende Endosonographie aufgeklärt, es wurde vereinbart, mich anzurufen für einen Termin . . . Plötzlich sollte es wohl sehr schnell gehen: Am Dienstag wurde ich um 12.00 angerufen, dass ich meinen vorgesehenen Termin morgens um 8.30 Uhr verpasst hätte . . . Ein neuer wurde vereinbart für den 07.11.2024 . . .
Ehrlich gesagt: Ich habe jetzt so viele Fragen, dass ich nicht weiß, mit welcher ich anfangen soll . . .
Ich trinke seit dem 11.11.1989 keinen Tropfen Alkohol und rauche seit dem 12.12.2012 keine einzige Zigarette mehr . . .
Was soll eine MRT in vier Monaten noch bezwecken . . .
Vielleicht sollte ich bald mehr an die "Löffelliste" denken!
Walter
Nachdem ich nun eine Woche gebraucht habe, um den am Freitag, dem 22.11.2024, verfassten Notfallbericht der Uni-Klinik Frankfurt wegzustecken und hier jetzt ein wenig "mitgelesen" zu haben . . . Doch dazu unten mehr!
Zunächst ein Paar Informationen zu meiner Person, zu den momentanen Hintergründen meiner jetzigen Situation, die bei mir viele Fragen offenlässt.
Ich werde bald 75, habe eine respiratorische Insuffizienz bei COPD GOLD IV E und am 08.10.2024 sechs Ventile des Spiraton-Systems in den rechten Lungenlappen implantiert bekommen. Der FEV1-Wert hat sich wieder verbessert auf 36 % des Normalvolumens - unter Belastung benötige ich Sauerstoff 2 L.
Bei den vorbereitenden Untersuchungen zur Tauglichkeitsprüfung für eine Ventilimplantation wurde am 19.09.2024 eine CT des Thorax nativ durchgeführt bezüglich des vorhandenen Lungenemphysems. Die Lungenbefunde signalisierten eine Tauglichkeit für die Ventileimplantation usw. Auch: "Zystische Hypodensitäten der Nieren beidseits. Erweiterter Ductus Wirsungianus. Anteilig mitabgebildete Oberbauchorgane orientierend unauffällig."
Mit dem auch mir zugestellten Arztbrief bin ich zur Test-Besprechung mit der Hausärztin, die die CT-Beurteilung des Briefes noch nicht gelesen hatte: "Erweiterter Ductus Wirsungianus DD IPMN - MRT zur weiteren Abklärung indiziert." Nach kurzer Diskussion schrieb sie mir am 24.09.2024 eine Überweisung zur Radiologie für eine MRT Oberbauch. Am gleichen Tag noch bekam ich einen Termin für eine MRT am 07.02.2025 - also viereinhalb Monate später.
Am 11.10.2024 hatte ich bei der Entlassung drei Tage nach der Ventilimplantation sehr heftige Oberbauchschmerzen usw. Vermutet wurden eben Nachwirkungen der langen Sedierung usw. Nach zwischenzeilichem Abklingen kamen im Laufe der 43. Kalenderwoche die Oberbauchschmerzen wieder, sogar stärker und umfangreicher und strahlten in den Nieren- und Rückenbereich, so dass ich am Freitag, dem 25. Oktober, von der Hausärztin eine Überweisung erhielt in die Notfallambulanz der Uni-Klinik Frankfurt. Bei der Sonografie in der Praxis konnte nichts Auffäliges diagnostiziert werden.
Infolge meiner aktuellen Krankenaktenentwicklung habe ich aktuelle Belege und Berichte vorrätig - insbesondere bei Über- und Einweisungen. Somit hatte ich auch den vorläufigen Arztbrief von der Uni-Klinik Frankfurt vom 19.05.2023 vorrätig. Am 16.05.2023 nach Notarzteinweisung durchgeführte Prozeduren: Cholezystektomie, einfach, ohne laparoskopische Revision der Gallengänge. Ich hatte seinerzeit fast die gleichen Symptome geschildert. Laut radiologischem Befund seinerzeit: Pankreas: Bei Luftüberlagerung ist das Pankreas nur schlecht einsehbar. Gallenblasenhydrops, Murphy-Zeichen positiv. Akute erosive und teils hämorrhagische Cholecystitis mit phlegmonöser Entzündungszellausbreitung und teils florider Pericholecystitis.
In den Monaten danach hatte ich ab und an Probleme mit der Verdauung und habe es auf die fehlende Gallenblase "geschoben" und das Verhalten geändert bzw. verzichtet.
So - und dann jetzt am 25.10.2024 in der Notaufnahme der Uni-Klink Fankfurt: Nachdem ich mich von 9.00 Uhr morgens zur Hausärztin bis zum Besprechungstermin um zirka 16.00 Uhr geduldet hatte - mir wurde ein Tropf mit Flüssigkeit und einer mit Schmerzmittel gegeben -, waren die Schmerzen "verzogen" auf die rechte Seite. Meine Schilderungen der Nachtsymptome mit Fieber und Schwitzen ließen den Arzt einen "abgegangenen Gallenstein" vermuten. Die Blutwerte seien normal
Nach meinen weiteren Hinweis und der Kopie vom Entlassungsbericht des Rotkreuz-Krankenhauses für den Aufenhalt vom 16.09. bis 19.09.2024 mit der Beurteilung "Erweiterter Ductus Wirsungianus DD IPMN - MRT usw." wurde eine genauere und intensive Sonographie durchgeführt. Leber, Nieren, Milz, Harnblase normal, Abdomen unauffälig.
Und dann das:
Pankreas in Kopf und Korpus vollständig atrophiert bei deutlicher Dilatation des Ductus Wirsungianus auf bis zu 1,1 cm. Im Schwanzbereich Gangweite leicht abnehmend mit noch wenig Restpankreasgewebe. Spitze des Kopfes wegen Luftüberlagerung auch in Linksseitenlage und im Sitzen nicht darstellbar. Laborchemisch kein wegweisender Befund.
Es sei wohl schon eine längere chronische Pankreatitis vorhanden, bei der sich die Bauchspeicheldrüse umbaue und selbst verdaue . . .
Ich wurde über eine dringende Endosonographie aufgeklärt, es wurde vereinbart, mich anzurufen für einen Termin . . . Plötzlich sollte es wohl sehr schnell gehen: Am Dienstag wurde ich um 12.00 angerufen, dass ich meinen vorgesehenen Termin morgens um 8.30 Uhr verpasst hätte . . . Ein neuer wurde vereinbart für den 07.11.2024 . . .
Ehrlich gesagt: Ich habe jetzt so viele Fragen, dass ich nicht weiß, mit welcher ich anfangen soll . . .
Ich trinke seit dem 11.11.1989 keinen Tropfen Alkohol und rauche seit dem 12.12.2012 keine einzige Zigarette mehr . . .
Was soll eine MRT in vier Monaten noch bezwecken . . .
Vielleicht sollte ich bald mehr an die "Löffelliste" denken!
Walter