Unklare Symptomatik - EPI?
Verfasst: 9. Dezember 2024, 15:12
Hallo ihr Lieben,
ich hatte bereits einen Beitrag hier im Forum verfasst, möchte aber nochmal ein neues Thema erstellen und bitte um eine Einschätzung von betroffenen.
M, 26, Raucher, angststörung seit Kindesalter, die sich eher auf exzessives Grübeln beschränkt, als auf regelmäßige Arzt- und Krankenhausbesuche.
Ich versuche die wichtigsten Ereignisse kurz aufzulisten, in der Hoffnung, dass hier und da ein Zusammenhang besteht.
2017 nach einem workout muskelzucken am ganzen Körper und extremes Zittern im Rumpf bei Dingen wie, im liegen aufsetzen, Leiter steigen. Muskel Zucken mit Angst vor ALS hielt knapp 1 Jahr an. 2018 dann starke darmkrämpfe und Durchfall nach Kakao, anschließend Verzicht auf Laktose mit Besserung. 2019 starke Übelkeit mit Völlegefühl links, leicht fiebrig gefühlt und 3 Tage Schonkost. In der Zeit zunehmend das Gefühl, fettige Speisen und Fertiggerichte nicht mehr zu vertragen. Job und wieder mal kurze Schübe ( 1 Tag Durchfall) und Gastritis-ähnliche Symptome: Luft aufstoßen, Blähungen zu der Zeit ohnehin (30-40 am Tag) und saurer Geschmack im Mund. Von da an begann mein Stuhl auch zunehmen weniger zu werden, mit leicht säuerlichem Geruch, sobald der After sich öffnet. Jedoch nie so, dass danach jemand gedacht hätte, dass jemand Stuhlgang hatte. Über die Jahre immer mehr Lebensmittel gemieden, 2022/23 stark runtergehungert und psychisch im Eimer. Mittlerweile in Therapie, um mental besser mit diesen und generell Grübelei umgehen zu können. Große Blutbilder zu der Zeit immer unauffällig, bis auf einen entzündungswert im Darm bei einem Homöopathen, der ebenso Leaky gut diagnostizierte. Daraufhin Weizen gemieden und myrrhinil-intest genommen, mit mäßiger Besserung der Beschwerden. Anfangs gab es noch Phasen wo ich beschwerdefrei war, dies ist seit 1-2 Jahren eher durchgängig.
Nun die aktuelle Lage: mich plagt derzeit immer noch Blähbauch nach bestimmten Speisen, Brot meide ich derzeit, dadurch deutlich weniger aufgebläht. Gefühl von feststeckender Luft beim Schlucken, löst sich meistens nur durch räuspern. Bei auftreten der Symptome auch psychisch extrem reizbar, lethargisch. Dies bereits bevor ich anfange zu grübeln. Stuhlgang größtenteils breiig am Morgen, meistens direkt Drang nach dem erwachen und der Stuhl kommt schnell. Anfangs geformt, Rest weich und stückchenhaft. Appetit und Hunger kenne ich schon lange nicht mehr, esse aber so, dass ich mein Gewicht halte.
Vor 2 Wochen nach Rindergulasch mit Klößen, weicher Stuhl, massives Luft aufstoßen und schmerzen im linken Unterbauch, gefolgt von 1-malig schleimigen Stuhl. Bis heute hatte ich weder enorme Bauchschmerzen, noch schmerzen durch die Blähungen. Mein Problem ist eher, dass sich durch die Luft im linken Unterbauch, das Zwerchfell verspannt und ich dann schmerzen im linken Schulterblatt habe. Ein Besuch beim Osteopathen brachte für 3 Tage Besserung ein: keine gangunsucherheit mehr, kein Völlegefühl/schluckbeschwerden beim Essen, geformter Stuhl am Morgen ohne anschließendes Gefühl der unvollständigen Entleerung.
In der Vergangenheit hatte ich wenn auch selten, nach bestimmten Speisen (Buffet auf einem Geburtstag vom Restaurant mit Bratkartoffeln und Schnitzeln), explosionsartigen Durchfall. Manchmal ist der Stuhl trotz ganzer Konsistenz, beim abwischen sehr feucht und am Papier gelb. Elastase vor 5 Monaten ergab einen Wert von 800.
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich werde morgen Vater und kann trotzdem nur an meine Beschwerden denken. Ich könnte mittlerweile mit einer CED leben, aber der Respekt vor der EPI ist groß. Mich wundert immer, dass vor allem osteopathie und Yoga meine Beschwerden mindern. Aber eben nicht nachhaltig, sodass ich die Ursache im Darm oder der Drüse vermute.
Im Februar habe ich eine Magenspiegelung und im November (ja, wirklich) eine darmspiegelung.
Nächste Woche möchte ich zum Hausarzt um nochmal amylase und Lipide bestimmen zu lassen. In der Vergangenheit waren alle organischen Werte super.
Bei einer EPi müsste ich doch mehrfach am Tag Stuhlgang, vor allem nach fett haben oder nicht? Esse ich morgens Haferflocken mit Milch, ist alles okay. Auch hatte ich mal nach einem Besuch beim Griechen morgens festen Stuhlgang. Mit scheinen gefühlt eher Kohlenhydrate Probleme zu machen. Zöliakie wurde bis jetzt nur per Antikörper als negativ befundet. Mein Zwerchfell krampft häufig links, im Bereich des Völlegefühls und des würgereizes (nach zu viel essen). Aber eine rein durch haltungsschäden verursachte Problematik, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht hat jemand in dem ganzen Wirrwarr eine Idee. SIBO und co möchte ich testen, dies kann ich beim Gastro frühestens zur Spiegelung ansprechen.
Ich bin verzweifelt.
ich hatte bereits einen Beitrag hier im Forum verfasst, möchte aber nochmal ein neues Thema erstellen und bitte um eine Einschätzung von betroffenen.
M, 26, Raucher, angststörung seit Kindesalter, die sich eher auf exzessives Grübeln beschränkt, als auf regelmäßige Arzt- und Krankenhausbesuche.
Ich versuche die wichtigsten Ereignisse kurz aufzulisten, in der Hoffnung, dass hier und da ein Zusammenhang besteht.
2017 nach einem workout muskelzucken am ganzen Körper und extremes Zittern im Rumpf bei Dingen wie, im liegen aufsetzen, Leiter steigen. Muskel Zucken mit Angst vor ALS hielt knapp 1 Jahr an. 2018 dann starke darmkrämpfe und Durchfall nach Kakao, anschließend Verzicht auf Laktose mit Besserung. 2019 starke Übelkeit mit Völlegefühl links, leicht fiebrig gefühlt und 3 Tage Schonkost. In der Zeit zunehmend das Gefühl, fettige Speisen und Fertiggerichte nicht mehr zu vertragen. Job und wieder mal kurze Schübe ( 1 Tag Durchfall) und Gastritis-ähnliche Symptome: Luft aufstoßen, Blähungen zu der Zeit ohnehin (30-40 am Tag) und saurer Geschmack im Mund. Von da an begann mein Stuhl auch zunehmen weniger zu werden, mit leicht säuerlichem Geruch, sobald der After sich öffnet. Jedoch nie so, dass danach jemand gedacht hätte, dass jemand Stuhlgang hatte. Über die Jahre immer mehr Lebensmittel gemieden, 2022/23 stark runtergehungert und psychisch im Eimer. Mittlerweile in Therapie, um mental besser mit diesen und generell Grübelei umgehen zu können. Große Blutbilder zu der Zeit immer unauffällig, bis auf einen entzündungswert im Darm bei einem Homöopathen, der ebenso Leaky gut diagnostizierte. Daraufhin Weizen gemieden und myrrhinil-intest genommen, mit mäßiger Besserung der Beschwerden. Anfangs gab es noch Phasen wo ich beschwerdefrei war, dies ist seit 1-2 Jahren eher durchgängig.
Nun die aktuelle Lage: mich plagt derzeit immer noch Blähbauch nach bestimmten Speisen, Brot meide ich derzeit, dadurch deutlich weniger aufgebläht. Gefühl von feststeckender Luft beim Schlucken, löst sich meistens nur durch räuspern. Bei auftreten der Symptome auch psychisch extrem reizbar, lethargisch. Dies bereits bevor ich anfange zu grübeln. Stuhlgang größtenteils breiig am Morgen, meistens direkt Drang nach dem erwachen und der Stuhl kommt schnell. Anfangs geformt, Rest weich und stückchenhaft. Appetit und Hunger kenne ich schon lange nicht mehr, esse aber so, dass ich mein Gewicht halte.
Vor 2 Wochen nach Rindergulasch mit Klößen, weicher Stuhl, massives Luft aufstoßen und schmerzen im linken Unterbauch, gefolgt von 1-malig schleimigen Stuhl. Bis heute hatte ich weder enorme Bauchschmerzen, noch schmerzen durch die Blähungen. Mein Problem ist eher, dass sich durch die Luft im linken Unterbauch, das Zwerchfell verspannt und ich dann schmerzen im linken Schulterblatt habe. Ein Besuch beim Osteopathen brachte für 3 Tage Besserung ein: keine gangunsucherheit mehr, kein Völlegefühl/schluckbeschwerden beim Essen, geformter Stuhl am Morgen ohne anschließendes Gefühl der unvollständigen Entleerung.
In der Vergangenheit hatte ich wenn auch selten, nach bestimmten Speisen (Buffet auf einem Geburtstag vom Restaurant mit Bratkartoffeln und Schnitzeln), explosionsartigen Durchfall. Manchmal ist der Stuhl trotz ganzer Konsistenz, beim abwischen sehr feucht und am Papier gelb. Elastase vor 5 Monaten ergab einen Wert von 800.
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich werde morgen Vater und kann trotzdem nur an meine Beschwerden denken. Ich könnte mittlerweile mit einer CED leben, aber der Respekt vor der EPI ist groß. Mich wundert immer, dass vor allem osteopathie und Yoga meine Beschwerden mindern. Aber eben nicht nachhaltig, sodass ich die Ursache im Darm oder der Drüse vermute.
Im Februar habe ich eine Magenspiegelung und im November (ja, wirklich) eine darmspiegelung.
Nächste Woche möchte ich zum Hausarzt um nochmal amylase und Lipide bestimmen zu lassen. In der Vergangenheit waren alle organischen Werte super.
Bei einer EPi müsste ich doch mehrfach am Tag Stuhlgang, vor allem nach fett haben oder nicht? Esse ich morgens Haferflocken mit Milch, ist alles okay. Auch hatte ich mal nach einem Besuch beim Griechen morgens festen Stuhlgang. Mit scheinen gefühlt eher Kohlenhydrate Probleme zu machen. Zöliakie wurde bis jetzt nur per Antikörper als negativ befundet. Mein Zwerchfell krampft häufig links, im Bereich des Völlegefühls und des würgereizes (nach zu viel essen). Aber eine rein durch haltungsschäden verursachte Problematik, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht hat jemand in dem ganzen Wirrwarr eine Idee. SIBO und co möchte ich testen, dies kann ich beim Gastro frühestens zur Spiegelung ansprechen.
Ich bin verzweifelt.