Jahrelange Chemotherapie?
Verfasst: 23. Januar 2025, 16:26
Ich habe hier vor einem halben Jahr von meiner sehr erfolgreichen parenteralen Ernährung nach Whipple-OP berichtet (nachdem ich 7 kg zugenommen hatte, komme ich jetzt schon 5 Monate ohne sie aus, bei etwa gleichbleibendem Gewicht) und habe jetzt ein neues "schönes" Problem:
Ich habe von April bis September 23 eine palliative Chemo gemacht (Gemcitabine plus Abraxane); nach 6 Monaten Pause wurden im März 24 wieder Lebermetastasen festgestellt, weshalb ich dieselbe Chemo noch einmal bekommen habe – diesmal aber ohne ein Ende der Behandlung festzulegen. Ich bekomme jetzt seit 10 Monaten wieder diese Kombi. Weil die Blutwerte schlechter wurden und weil es mir nach der 3. Gabe im Monat nicht gut ging, bekomme ich "nur noch" 2 Gaben pro Monat. Die Ergebnisse der MRTs sind dennoch bestens: keine Metastasen mehr, kein Rezidiv, keine freie Flüssigkeit im Bauchraum. Ich frage mich jetzt allerdings, wie lange ich die Chemo weiterführen soll, schließlich tut sie ja nicht nur Gutes, sondern schädigt den ganzen "restlichen" Körper. Bisher habe ich von zwei Personen gehört, die ihre Diagnose mehr als 10 Jahre überlebt haben, kann sie beide aber nicht mehr fragen, wie lange sie Chemos gemacht haben. Vielleicht kann mir jemand in diesem Forum etwas dazu schreiben? Gibt es Patienten, die "einfach ohne Chemo" weiterleben?
Micus
Ich habe von April bis September 23 eine palliative Chemo gemacht (Gemcitabine plus Abraxane); nach 6 Monaten Pause wurden im März 24 wieder Lebermetastasen festgestellt, weshalb ich dieselbe Chemo noch einmal bekommen habe – diesmal aber ohne ein Ende der Behandlung festzulegen. Ich bekomme jetzt seit 10 Monaten wieder diese Kombi. Weil die Blutwerte schlechter wurden und weil es mir nach der 3. Gabe im Monat nicht gut ging, bekomme ich "nur noch" 2 Gaben pro Monat. Die Ergebnisse der MRTs sind dennoch bestens: keine Metastasen mehr, kein Rezidiv, keine freie Flüssigkeit im Bauchraum. Ich frage mich jetzt allerdings, wie lange ich die Chemo weiterführen soll, schließlich tut sie ja nicht nur Gutes, sondern schädigt den ganzen "restlichen" Körper. Bisher habe ich von zwei Personen gehört, die ihre Diagnose mehr als 10 Jahre überlebt haben, kann sie beide aber nicht mehr fragen, wie lange sie Chemos gemacht haben. Vielleicht kann mir jemand in diesem Forum etwas dazu schreiben? Gibt es Patienten, die "einfach ohne Chemo" weiterleben?
Micus