Verdacht auf BSDK :-(
Verfasst: 30. Juni 2011, 23:06
Hallo,
ihr habt wohl einige Erfahrung, vielleicht könnt ihr mir helfen :
Mein Mann (34), (gemäßigter Raucher und "normaler" Alkoholkonsum) hatte vor 4 Wochen starke Bauchschmerzen. Ein Besuch beim Hausarzt ergab erhöhte Leberwerte und erhöhte Lipase-Werte, Antibiotika wurde verschrieben, die Anzeichen wurden schlimmer. Er ging dann zur besseren Diagnostik in ein kleines KH und nach einer Leberbiopsie kam das Ergebnis: Pfeiffersches Drüsenfieber
Zuhause waren die Bauchschmerzen größtenteils weg, aber er hat in den letzten 4 Wochen 8 kg abgenommen und war einfach "schlecht drauf" und ziemlich energielos.
Vor 10 Tagen wurden seine Augen gelb und ich schleifte ihn wieder ins KH, dort wurde mit einem Schlauch durch den Hals nach Gallensteinen gesucht- negativ, aber man stellte fest dass der Gallengang "eingedrückt" ist. Daraufhin wurde ein CT gemacht und der Ca19-9 bestimmt: 120. Beim CT stellte man fest dass der BSD-kopf "schwammig" vergrößert ist und überwies in an die Uniklinik Giessen.
Nach sehr guter Beratung anhand des Berichts des anderen KH wurde bereits die Whipple geplant, am selben Abend bekamen wir aber nochmal einen Anruf: In der nachmittäglichen Konferenz habe man beschlossen, die Whipple zunächst nicht zu planen, da der Verdacht aufgekommen sein, es könne sich um eine "Autoimmune Pankratitis" handeln. Es wird jetzt nach dem IGG-4 im Blut gesucht, das Ergebnis kommt nächste Woche. Zu dieser Erkenntnis ist man gekommen, da die Bauchspeicheldrüse im gesamten vergrößert aussieht und keinerlei auffällige Stellen entdeckt werden können- außerdem sind Leber und Lymphknoten unauffällig. Erhöhte Entzündungswerte hatte er in den letzten 4 Wochen nie. Aber seit einer Woche sind die Bauchschmerzen unerträglich und nur unter permantentem Medikamenteneinfluß zu ertragen, seit dem hat er auch nach jedem Essen starke Durchfälle.
Soweit die Fakten.
Wir sind natürlich fix und fertig, wir haben 2 kleine Kinder und sehen uns mit dieser tödlichen Krankheit konfrontiert. Momentan liegen all unsere Hoffnungen auf dem IGG4, aber ich kann mir kaum vorstellen dass das die Lösung unseres Poblems sein soll. Auch diese Autoimmun-Krankheit ist sicher kein Kinderspiel, aber im Vergleich zu BSDK doch eindeutig vorzuziehen.
Sollte der Wert negativ sein, wird wohl Whipple geplant. Ich hab fürchterliche Angst vor diesem Anruf
Fällt Euch denn irgendwas ein was es noch sein könnte ? Nur Krebs ? Oder habt ihr noch andere Ideen was man überprüfen könnte.
Wir fahren jetzt erst mal 3 Tage weg - wer weiß ob wir nochmal einen Familienurlaub machen können ...
Ich danke Euch vorab für Eure Hilfe
Clueless
ihr habt wohl einige Erfahrung, vielleicht könnt ihr mir helfen :
Mein Mann (34), (gemäßigter Raucher und "normaler" Alkoholkonsum) hatte vor 4 Wochen starke Bauchschmerzen. Ein Besuch beim Hausarzt ergab erhöhte Leberwerte und erhöhte Lipase-Werte, Antibiotika wurde verschrieben, die Anzeichen wurden schlimmer. Er ging dann zur besseren Diagnostik in ein kleines KH und nach einer Leberbiopsie kam das Ergebnis: Pfeiffersches Drüsenfieber
Zuhause waren die Bauchschmerzen größtenteils weg, aber er hat in den letzten 4 Wochen 8 kg abgenommen und war einfach "schlecht drauf" und ziemlich energielos.
Vor 10 Tagen wurden seine Augen gelb und ich schleifte ihn wieder ins KH, dort wurde mit einem Schlauch durch den Hals nach Gallensteinen gesucht- negativ, aber man stellte fest dass der Gallengang "eingedrückt" ist. Daraufhin wurde ein CT gemacht und der Ca19-9 bestimmt: 120. Beim CT stellte man fest dass der BSD-kopf "schwammig" vergrößert ist und überwies in an die Uniklinik Giessen.
Nach sehr guter Beratung anhand des Berichts des anderen KH wurde bereits die Whipple geplant, am selben Abend bekamen wir aber nochmal einen Anruf: In der nachmittäglichen Konferenz habe man beschlossen, die Whipple zunächst nicht zu planen, da der Verdacht aufgekommen sein, es könne sich um eine "Autoimmune Pankratitis" handeln. Es wird jetzt nach dem IGG-4 im Blut gesucht, das Ergebnis kommt nächste Woche. Zu dieser Erkenntnis ist man gekommen, da die Bauchspeicheldrüse im gesamten vergrößert aussieht und keinerlei auffällige Stellen entdeckt werden können- außerdem sind Leber und Lymphknoten unauffällig. Erhöhte Entzündungswerte hatte er in den letzten 4 Wochen nie. Aber seit einer Woche sind die Bauchschmerzen unerträglich und nur unter permantentem Medikamenteneinfluß zu ertragen, seit dem hat er auch nach jedem Essen starke Durchfälle.
Soweit die Fakten.
Wir sind natürlich fix und fertig, wir haben 2 kleine Kinder und sehen uns mit dieser tödlichen Krankheit konfrontiert. Momentan liegen all unsere Hoffnungen auf dem IGG4, aber ich kann mir kaum vorstellen dass das die Lösung unseres Poblems sein soll. Auch diese Autoimmun-Krankheit ist sicher kein Kinderspiel, aber im Vergleich zu BSDK doch eindeutig vorzuziehen.
Sollte der Wert negativ sein, wird wohl Whipple geplant. Ich hab fürchterliche Angst vor diesem Anruf
Fällt Euch denn irgendwas ein was es noch sein könnte ? Nur Krebs ? Oder habt ihr noch andere Ideen was man überprüfen könnte.
Wir fahren jetzt erst mal 3 Tage weg - wer weiß ob wir nochmal einen Familienurlaub machen können ...
Ich danke Euch vorab für Eure Hilfe
Clueless