Akute Pankreatitis - Ernährung und co.
Verfasst: 25. August 2011, 13:21
Hallo,
mein Name ist Steffen und bin 25 Jahre alt. Leider musste ich vor etwas 3 Wochen mit Oberbauchschmerzen in die Rettungsstelle. Dort wurden erhöhte Entzündungswerte der Bauchspeicheldrüse festgestellt. Ich wurde also stationär aufgenommen. Nach etwa 5 Tagen Nulldiät am Tropf, konnte ich wieder mit leichter Vollkost anfangen. Am 15 Tage, nach zwei Sonographien, zwei Endosonographien und einem MRT wurde ich wieder entlassen. Es sollte auch noch ein ERCP durchgeführt werden, welche auf den 13.09. verschoben wurde, da der Entzündungswert immer noch etwas erhöht gewesen ist.
Leider bin ich etwas mit der leichten Vollkost überfordert, sodass ich immer Angst habe etwas falsches zu essen und dann lieber gar nichts zu mir nehme. Seit der Einlieferung ins Krankhaus habe ich etwa 8-9 Kilo abgenommen und wiege im Moment etwa 73 Kg bei 1,85 m. Es scheint, dass bei mir die Bauchsspeicheldrüse nicht richtig verwachsen ist und sich nicht richtig gedreht hat.
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Entwicklung [Bearbeiten]
Bauchspeicheldrüse eines 5 Wochen alten menschlichen Embryos
Beim Embryo entwickelt sich die Bauchspeicheldrüse aus dem inneren Keimblatt (Entoderm). Es entstehen zunächst zwei Epithelknospen im Bereich des Zwölffingerdarms, wobei sich die vordere in der bauchseitigen Darmaufhängung des Zwölffingerdarms (Mesoduodenum ventrale) nahe dem Gallengang, die hintere im rückenseitigen Mesenterium (Mesoduodenum dorsale) bildet. Die Hauptsprosse dieser Knospen werden durch Bildung eines Hohlraums (Kanalisierung) zu den Ausführungsgängen, ihre Verzweigungen zum eigentlichen Drüsengewebe.
Die rückenseitige (dorsale) Pankreasanlage ist die größere und bildet den Hauptteil der späteren Bauchspeicheldrüse. Ihr Ausführungsgang ist der zusätzliche Bauchspeicheldrüsengang (Ductus pancreaticus accessorius). Die kleinere bauchseitige (ventrale) Pankreasanlage ist zunächst paarig. Bei Säugetieren vereinigen sich während der Embryonalentwicklung beide Hauptsprosse und bilden den Bauchspeicheldrüsengang (Ductus pancreaticus). Bei Vögeln bleiben beide Hauptsprosse der ventralen Anlage zeitlebens getrennt. Aus der ventralen Pankreasanlage entsteht der Processus uncinatus („Hakenfortsatz“).
Mit der embryonalen Drehung des Magens um seine Längsachse gelangt die ventrale Anlage über rechts in eine rückenseitige Position. Der ursprüngliche Bauchfellüberzug verschmilzt mit dem der linken Leibeswand. Damit gelangt das zunächst innerhalb der Leibeshöhle gelegene Pankreas sekundär in eine Lage außerhalb des Bauchfells – in den sogenannten Retroperitonealraum. Mit dieser Drehung kommt es auch zur Vereinigung der beiden Hohlraumsysteme und damit beider Anlagen. Die zweite Magendrehung bringt das Pankreas in die Querlage.
Die ursprünglich zwei Hauptausführungsgänge beider Anlagen bleiben nur bei einigen Säugetieren (z. B. Pferde, Hunde) erhalten. Beim Menschen sowie Schafen und Katzen verschließt sich (obliteriert) der direkt in das Darmrohr mündende (proximale) Abschnitt des Ausführungsgangs der dorsalen Anlage, so dass der Ductus pancreaticus zum gemeinsamen Ausführungsgang beider Anlagen wird. Bei Schweinen und Rindern bleibt dagegen nur der Ductus pancreaticus accessorius – also der der rückenseitigen Anlage – erhalten.
Die Langerhans-Inseln – also der endokrine Anteil der Bauchspeicheldrüse – entstehen ebenfalls aus Epithelzapfen, die von den Sprossen des exokrinen Anteils ausgehen. Diese „Inselzapfen“ verlieren aber die Verbindung zum Gangsystem und werden von gefäßreichem Bindegewebe vom exokrinen Anteil abgegrenzt. Für den ersten Schritt der Differenzierung der Progenitorzellen für die späteren Inselzellen (Typen α, β, γ) ist eine Aktivierung des Transkriptionsfaktors RFX6 notwendig. Bei Ausfall des RFX6-Proteins entsteht ein autosomal rezessiver neonataler Diabetes mellitus bei vollständigem Fehlen endokriner Pankreas-Zellen [6].
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Bauchspeicheldr%C3%BCse
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Ich habe oft überlegt, ob ich vielleicht noch zu einer Heilpraktiker/in gehen soll, aber eigentlich glaube ich nicht an den Hokuspokus. Mein Schwiegervater ist in diesem Fall voll davon überzeugt und liegt mit täglich in den Ohren. Er sagt auch immer, dass ich raus gehen soll und mich bewegen, zum Beispiel Fahrrad fahren. Leider bin ich auch noch vom Heuschnupfen geklagt, was es mir schwierig mach bei solchen Tagen raus zu gehen.
Ist Bewegung wirklich gut für mich in diesem Fall?
Habt Ihr irgendwelche Pläne für die Ernährung?
Gruß Steffen
mein Name ist Steffen und bin 25 Jahre alt. Leider musste ich vor etwas 3 Wochen mit Oberbauchschmerzen in die Rettungsstelle. Dort wurden erhöhte Entzündungswerte der Bauchspeicheldrüse festgestellt. Ich wurde also stationär aufgenommen. Nach etwa 5 Tagen Nulldiät am Tropf, konnte ich wieder mit leichter Vollkost anfangen. Am 15 Tage, nach zwei Sonographien, zwei Endosonographien und einem MRT wurde ich wieder entlassen. Es sollte auch noch ein ERCP durchgeführt werden, welche auf den 13.09. verschoben wurde, da der Entzündungswert immer noch etwas erhöht gewesen ist.
Leider bin ich etwas mit der leichten Vollkost überfordert, sodass ich immer Angst habe etwas falsches zu essen und dann lieber gar nichts zu mir nehme. Seit der Einlieferung ins Krankhaus habe ich etwa 8-9 Kilo abgenommen und wiege im Moment etwa 73 Kg bei 1,85 m. Es scheint, dass bei mir die Bauchsspeicheldrüse nicht richtig verwachsen ist und sich nicht richtig gedreht hat.
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Entwicklung [Bearbeiten]
Bauchspeicheldrüse eines 5 Wochen alten menschlichen Embryos
Beim Embryo entwickelt sich die Bauchspeicheldrüse aus dem inneren Keimblatt (Entoderm). Es entstehen zunächst zwei Epithelknospen im Bereich des Zwölffingerdarms, wobei sich die vordere in der bauchseitigen Darmaufhängung des Zwölffingerdarms (Mesoduodenum ventrale) nahe dem Gallengang, die hintere im rückenseitigen Mesenterium (Mesoduodenum dorsale) bildet. Die Hauptsprosse dieser Knospen werden durch Bildung eines Hohlraums (Kanalisierung) zu den Ausführungsgängen, ihre Verzweigungen zum eigentlichen Drüsengewebe.
Die rückenseitige (dorsale) Pankreasanlage ist die größere und bildet den Hauptteil der späteren Bauchspeicheldrüse. Ihr Ausführungsgang ist der zusätzliche Bauchspeicheldrüsengang (Ductus pancreaticus accessorius). Die kleinere bauchseitige (ventrale) Pankreasanlage ist zunächst paarig. Bei Säugetieren vereinigen sich während der Embryonalentwicklung beide Hauptsprosse und bilden den Bauchspeicheldrüsengang (Ductus pancreaticus). Bei Vögeln bleiben beide Hauptsprosse der ventralen Anlage zeitlebens getrennt. Aus der ventralen Pankreasanlage entsteht der Processus uncinatus („Hakenfortsatz“).
Mit der embryonalen Drehung des Magens um seine Längsachse gelangt die ventrale Anlage über rechts in eine rückenseitige Position. Der ursprüngliche Bauchfellüberzug verschmilzt mit dem der linken Leibeswand. Damit gelangt das zunächst innerhalb der Leibeshöhle gelegene Pankreas sekundär in eine Lage außerhalb des Bauchfells – in den sogenannten Retroperitonealraum. Mit dieser Drehung kommt es auch zur Vereinigung der beiden Hohlraumsysteme und damit beider Anlagen. Die zweite Magendrehung bringt das Pankreas in die Querlage.
Die ursprünglich zwei Hauptausführungsgänge beider Anlagen bleiben nur bei einigen Säugetieren (z. B. Pferde, Hunde) erhalten. Beim Menschen sowie Schafen und Katzen verschließt sich (obliteriert) der direkt in das Darmrohr mündende (proximale) Abschnitt des Ausführungsgangs der dorsalen Anlage, so dass der Ductus pancreaticus zum gemeinsamen Ausführungsgang beider Anlagen wird. Bei Schweinen und Rindern bleibt dagegen nur der Ductus pancreaticus accessorius – also der der rückenseitigen Anlage – erhalten.
Die Langerhans-Inseln – also der endokrine Anteil der Bauchspeicheldrüse – entstehen ebenfalls aus Epithelzapfen, die von den Sprossen des exokrinen Anteils ausgehen. Diese „Inselzapfen“ verlieren aber die Verbindung zum Gangsystem und werden von gefäßreichem Bindegewebe vom exokrinen Anteil abgegrenzt. Für den ersten Schritt der Differenzierung der Progenitorzellen für die späteren Inselzellen (Typen α, β, γ) ist eine Aktivierung des Transkriptionsfaktors RFX6 notwendig. Bei Ausfall des RFX6-Proteins entsteht ein autosomal rezessiver neonataler Diabetes mellitus bei vollständigem Fehlen endokriner Pankreas-Zellen [6].
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Bauchspeicheldr%C3%BCse
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Ich habe oft überlegt, ob ich vielleicht noch zu einer Heilpraktiker/in gehen soll, aber eigentlich glaube ich nicht an den Hokuspokus. Mein Schwiegervater ist in diesem Fall voll davon überzeugt und liegt mit täglich in den Ohren. Er sagt auch immer, dass ich raus gehen soll und mich bewegen, zum Beispiel Fahrrad fahren. Leider bin ich auch noch vom Heuschnupfen geklagt, was es mir schwierig mach bei solchen Tagen raus zu gehen.
Ist Bewegung wirklich gut für mich in diesem Fall?
Habt Ihr irgendwelche Pläne für die Ernährung?
Gruß Steffen