Könnte dies eine Pankreasbeteiligung sein?
Verfasst: 24. November 2025, 14:04
Aus Verzweiflung und nach 2 Notaufnahmen- und 2 Notfallsprechstundenbesuchen und einer heutigen Abweisung durch den Hausarzt (Ist kein Notfall, versuchen Sie Wärme) hoffe ich hier zumindest Hilfe bei der Einordnung meiner Probleme zu finden.
Epikrise:
Es begann vor einer Woche. Ich liste chronologisch auf:
I.Samstag:
Sekundenweise komischer Vernichtungsschmerz in der Wirbelsäule drin, mehrere Schübe pro Stunde. Notfallsprechstunde war ein nicht Deutsch sprechender Chirurg, der nix untersuchen wollte und meinte ich solle ja zum Kardiologen.
II. Sonntag:
Seltsames Vollegefühl, als wäre alles verstopft im Darm.
III. Montag:
Nun kommen seltsame Brennschmerzen im Rücken hinzu. Höhepunkt Nachts, Schlafen nahezu unmöglich vor Schmerz. Abklingen gegen morgens. Ich beginne Therapie mit Protonenpumpenhemmern, da ich Gastritis vermute. Schonkost nun.
III. Dienstag:
Schmerzbild intensiviert sich weiter. Nun auch tagsüber. Brutaler Brenn-/Bohrschmerz im Rücken nahe der Wirbelsäule. Ich bleibe bei Schonkost. Schlaf wieder kaum möglich.
IV. Donnerstag:
Ich stelle fest, dass seit Tagen kein Stuhl mehr kommt. Die Schmerzen sind unerträglich. Es kommen neuropathische Brennschmerzen auf Haut am Bauch, Leiste etc dazu. Ich gehe in die Notaufnahme. Ich wurde wohl auf Gallensteine und Gallenblase etc untersucht. Ultraschall wurde gemacht. Kein Befund im Labor, kein Befund in Sonographie außer, dass der Darm randvoll mit Stuhl ist. 2 Einläufe werden gespritzt. Nach Hause geschickt.
V. Freitag Samstag:
Beschwerden werden nicht besser. Ich gehe zur Notfallsprechstunde. Er nimmt bekannte Labormarker für Bauchspeicheldrüse wie CRP, Lipase, Pankreas-Amylase ALAT usw. Alle Werte im Referenzbereich. Ich kriege Novalgin für zuhause mit der Anmerkung "manchmal tut der Körper halt weh".
VI. Sonntag auf Montag:
Tagsüber scheinbar endlich das erste Mal Besserung. Viel weniger Schmerzen tagsüber. Leider nachts wieder brutale Schmerzen, Gefühl des Darmplatzens, neuropathische Schmerzen und endlose Erschöpfung, da der Schlaf die nächte seit 1 Woche ne Katastrophe ist. Wieder Notaufnahme. Internist in der Notaufnahme macht Ultraschall und fängt auffällig früh damit an, dass das ja für ihn alles keinen Sinn ergebe. Er sieht nichts im Ultraschall, Labor normal. Er hört mir nicht zu, wirklich null. Ich sage, dass ich neuropathische Schmerzen habe etc etc und er sagt 20 Sekunden später "ja Sie hatten ja gesagt, dass sie nichts Neuropathisches haben".
Ich solle nach Hause zum Hausarzt gehen und Ibuprofen nehmen. Auf meine Frage, wie ich die Nächte durchstehen soll mit den Schmerzen Schulterzucken und "gehen Sie halt zum Orthopäden, Ibuprofen ist Standard".
VI. Heute:
Anruf beim Hausarzt. Direkte Abweisung, angeblich ja voll und ich solle es einfach mit Wärme versuchen.
Befunde/Beobachtung:
1. Ich habe in einer Woche 5kg Gewicht verloren trotz hoher Kalorienzufuhrt (genau dokumentiert). Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die eingestellt ist. Trotzdem habe ich bis vor 1 Woche bei schon geringen Mengen an Essen (über 2200 kcal) bei 7x/Woche Sport trotzdem zugenommen. Jetzt verliere ich rasant bei 3000+ Kcal.
2. Die Schmerzen sind tendenziell Nachts, teils aber auch stark tagsüber.
3. Mein Stuhlgang hat in der Vergangenheit oft Probleme gemacht, da sehr viel Abwischen und Geruch trotz wirklich guter Ernährung (Leistungssportler).
4. Der Schmerz ist primär auf Höhe der Brustwirbelsäule nahe der Wirbelsäule und brennt, bohrt etc und ist immer wieder von neuropathischen Nebenschmerzen im unteren Bauch begleitet.
5. Die Laborwerte wie Lipase, Glucose, Pankreas-Amylase etc alle im Normbereich. Jedoch war der Wert bis vor 1 Jahr immer stabil bei 30, jetzt ist er bei knapp unter 60 trotz fettarmer Ernährung.
6. Pankreas-Elastase war vor 1,5 Jahren noch bei 700+. Zu dem Zeitpunkt hat der Stuhl auch schon oft ekelig gerochen. Führe das evtl. aber auch auf die Verwendung von Zuckerersatzstoffen zurück, keine Ahnung.
7. Vor 6 Monaten konnte ich mich noch problemlos ketogen ernähren, der Stuhl wurde sogar gefühlt endlich mal besser.
Ich bin 34 Jahre alt, Leistungssportler mit dementsprechender Statur. Nur Hoffmann-Syndrom und Hypothyreoditis (eingestellt) als Vorerkrankung.
Ich bitte wirklich um Hilfe, da mir niemand helfen will.
Epikrise:
Es begann vor einer Woche. Ich liste chronologisch auf:
I.Samstag:
Sekundenweise komischer Vernichtungsschmerz in der Wirbelsäule drin, mehrere Schübe pro Stunde. Notfallsprechstunde war ein nicht Deutsch sprechender Chirurg, der nix untersuchen wollte und meinte ich solle ja zum Kardiologen.
II. Sonntag:
Seltsames Vollegefühl, als wäre alles verstopft im Darm.
III. Montag:
Nun kommen seltsame Brennschmerzen im Rücken hinzu. Höhepunkt Nachts, Schlafen nahezu unmöglich vor Schmerz. Abklingen gegen morgens. Ich beginne Therapie mit Protonenpumpenhemmern, da ich Gastritis vermute. Schonkost nun.
III. Dienstag:
Schmerzbild intensiviert sich weiter. Nun auch tagsüber. Brutaler Brenn-/Bohrschmerz im Rücken nahe der Wirbelsäule. Ich bleibe bei Schonkost. Schlaf wieder kaum möglich.
IV. Donnerstag:
Ich stelle fest, dass seit Tagen kein Stuhl mehr kommt. Die Schmerzen sind unerträglich. Es kommen neuropathische Brennschmerzen auf Haut am Bauch, Leiste etc dazu. Ich gehe in die Notaufnahme. Ich wurde wohl auf Gallensteine und Gallenblase etc untersucht. Ultraschall wurde gemacht. Kein Befund im Labor, kein Befund in Sonographie außer, dass der Darm randvoll mit Stuhl ist. 2 Einläufe werden gespritzt. Nach Hause geschickt.
V. Freitag Samstag:
Beschwerden werden nicht besser. Ich gehe zur Notfallsprechstunde. Er nimmt bekannte Labormarker für Bauchspeicheldrüse wie CRP, Lipase, Pankreas-Amylase ALAT usw. Alle Werte im Referenzbereich. Ich kriege Novalgin für zuhause mit der Anmerkung "manchmal tut der Körper halt weh".
VI. Sonntag auf Montag:
Tagsüber scheinbar endlich das erste Mal Besserung. Viel weniger Schmerzen tagsüber. Leider nachts wieder brutale Schmerzen, Gefühl des Darmplatzens, neuropathische Schmerzen und endlose Erschöpfung, da der Schlaf die nächte seit 1 Woche ne Katastrophe ist. Wieder Notaufnahme. Internist in der Notaufnahme macht Ultraschall und fängt auffällig früh damit an, dass das ja für ihn alles keinen Sinn ergebe. Er sieht nichts im Ultraschall, Labor normal. Er hört mir nicht zu, wirklich null. Ich sage, dass ich neuropathische Schmerzen habe etc etc und er sagt 20 Sekunden später "ja Sie hatten ja gesagt, dass sie nichts Neuropathisches haben".
Ich solle nach Hause zum Hausarzt gehen und Ibuprofen nehmen. Auf meine Frage, wie ich die Nächte durchstehen soll mit den Schmerzen Schulterzucken und "gehen Sie halt zum Orthopäden, Ibuprofen ist Standard".
VI. Heute:
Anruf beim Hausarzt. Direkte Abweisung, angeblich ja voll und ich solle es einfach mit Wärme versuchen.
Befunde/Beobachtung:
1. Ich habe in einer Woche 5kg Gewicht verloren trotz hoher Kalorienzufuhrt (genau dokumentiert). Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die eingestellt ist. Trotzdem habe ich bis vor 1 Woche bei schon geringen Mengen an Essen (über 2200 kcal) bei 7x/Woche Sport trotzdem zugenommen. Jetzt verliere ich rasant bei 3000+ Kcal.
2. Die Schmerzen sind tendenziell Nachts, teils aber auch stark tagsüber.
3. Mein Stuhlgang hat in der Vergangenheit oft Probleme gemacht, da sehr viel Abwischen und Geruch trotz wirklich guter Ernährung (Leistungssportler).
4. Der Schmerz ist primär auf Höhe der Brustwirbelsäule nahe der Wirbelsäule und brennt, bohrt etc und ist immer wieder von neuropathischen Nebenschmerzen im unteren Bauch begleitet.
5. Die Laborwerte wie Lipase, Glucose, Pankreas-Amylase etc alle im Normbereich. Jedoch war der Wert bis vor 1 Jahr immer stabil bei 30, jetzt ist er bei knapp unter 60 trotz fettarmer Ernährung.
6. Pankreas-Elastase war vor 1,5 Jahren noch bei 700+. Zu dem Zeitpunkt hat der Stuhl auch schon oft ekelig gerochen. Führe das evtl. aber auch auf die Verwendung von Zuckerersatzstoffen zurück, keine Ahnung.
7. Vor 6 Monaten konnte ich mich noch problemlos ketogen ernähren, der Stuhl wurde sogar gefühlt endlich mal besser.
Ich bin 34 Jahre alt, Leistungssportler mit dementsprechender Statur. Nur Hoffmann-Syndrom und Hypothyreoditis (eingestellt) als Vorerkrankung.
Ich bitte wirklich um Hilfe, da mir niemand helfen will.