Depressionen und Angststörungen als Frühsymptom bei BSDK
Verfasst: 10. Juni 2026, 11:48
Ich habe durch Zufall im Netz etwas gefunden, was denke ich, für einige interessant sein sollte.
Ich, weiblich, Mitte 60, Nichtraucher, bisher sehr lebensbejahend, habe seit Mitte Januar mit Depressionen und Angststörungen und Panikattacken zu tun. Vom Hausarzt wurde ein etwas erhöhter Blutdruck 140/90 und ein sehr erhöhter Puls , permanent um die 100-120, diagnostiziert. Hinzu kamen Schlafstörungen, die soweit rechten, dass ich keinen Schlaf mehr fand. Ich bekam Betablocker und Zopiclon, was hinsichtlich meines Allgemeinzustandes nicht viel brachte. Ich habe bis Mitte Februar 15 kg abgenommen, schwitzte stark, vor allen Dingen nachts und hatte permanent das Gefühl, dass ich bald sterbe. Auf mein eindringliches Drängen beim Hausarzt wurde Mitte März ein CT mit Kontrastmittel erstellt. Ebenso ein Blutbild, allerdings ohne Tumormarker und Liptasewert. Alles war ohne Befund. Auch eine Krankenhauseinweisung Anfang April wegen Problemen bei der Urin- und Stuhlentleerung, bei der eine Magen-Darmspiegelung und ein Ultraschall gemacht wurden, war o. B.
Ich muss dazu sagen, dass ich bis dato keine Schmerzen hatte. Auch keine Gelbfärbung.
Bei der Visite wurde ich durch den Chefarzt mit den Worten begrüßt „ach Sie sind die, die sich Bauchspeicheldrüsenkrebs einredet“ Ich solle bitte noch nicht noch mehr Untersuchungen durchführen lassen, sondern vielmehr ein Psychiater aufsuchen. Dieses riet mir auch mein Hausarzt.
Wie oben schon gesagt, bin ich beim Recherchieren im Internet auf eine veröffentlichte Diplomarbeit der Uni Graz ( Verfasser Julian Alzner) gestoßen, bei der es genau um diese Thematik geht. Schon vor fast 100 Jahren wurde festgestellt, dass bereits Monate bevor körperliche Symptome des BSDK auftauchen, Patienten mit Depressionen und Angststörungen und dem Gefühl sehr krank zu sein, Ärzte aufsuchten. Hier wurden 3 Beispiele ausführlich beschrieben. Alle Patienten erhielten leider zu spät Hilfe und verstarben.
Wenn ich von meinem Beispiel ausgehe, sind wir heute, fast 100 Jahre später, keinen Schritt weiter.
Ich, weiblich, Mitte 60, Nichtraucher, bisher sehr lebensbejahend, habe seit Mitte Januar mit Depressionen und Angststörungen und Panikattacken zu tun. Vom Hausarzt wurde ein etwas erhöhter Blutdruck 140/90 und ein sehr erhöhter Puls , permanent um die 100-120, diagnostiziert. Hinzu kamen Schlafstörungen, die soweit rechten, dass ich keinen Schlaf mehr fand. Ich bekam Betablocker und Zopiclon, was hinsichtlich meines Allgemeinzustandes nicht viel brachte. Ich habe bis Mitte Februar 15 kg abgenommen, schwitzte stark, vor allen Dingen nachts und hatte permanent das Gefühl, dass ich bald sterbe. Auf mein eindringliches Drängen beim Hausarzt wurde Mitte März ein CT mit Kontrastmittel erstellt. Ebenso ein Blutbild, allerdings ohne Tumormarker und Liptasewert. Alles war ohne Befund. Auch eine Krankenhauseinweisung Anfang April wegen Problemen bei der Urin- und Stuhlentleerung, bei der eine Magen-Darmspiegelung und ein Ultraschall gemacht wurden, war o. B.
Ich muss dazu sagen, dass ich bis dato keine Schmerzen hatte. Auch keine Gelbfärbung.
Bei der Visite wurde ich durch den Chefarzt mit den Worten begrüßt „ach Sie sind die, die sich Bauchspeicheldrüsenkrebs einredet“ Ich solle bitte noch nicht noch mehr Untersuchungen durchführen lassen, sondern vielmehr ein Psychiater aufsuchen. Dieses riet mir auch mein Hausarzt.
Wie oben schon gesagt, bin ich beim Recherchieren im Internet auf eine veröffentlichte Diplomarbeit der Uni Graz ( Verfasser Julian Alzner) gestoßen, bei der es genau um diese Thematik geht. Schon vor fast 100 Jahren wurde festgestellt, dass bereits Monate bevor körperliche Symptome des BSDK auftauchen, Patienten mit Depressionen und Angststörungen und dem Gefühl sehr krank zu sein, Ärzte aufsuchten. Hier wurden 3 Beispiele ausführlich beschrieben. Alle Patienten erhielten leider zu spät Hilfe und verstarben.
Wenn ich von meinem Beispiel ausgehe, sind wir heute, fast 100 Jahre später, keinen Schritt weiter.