Zwei Keime im Blut und immer wieder Schübe Schüttelfrost und Fieber
Verfasst: 4. August 2026, 10:06
Ihr Lieben,
ihr wisst ja, mein Vati ist der gewhippelte – jetzt 85 Jahre - der auch mit Fieberschüben immer zu kämpfen hat. Er ist jetzt nun innheralb von zwei Monaten zum 3. Mal im Krankenhaus mit sehr schweren Fieberschüben (40 Grad) vorher extremer Schüttelfrost. Jedes Mal Notarzt und für mich vom Gefühl her wie eine Sepsis. Er kann dann nicht mal mehr eine Tasse halten durch die Schwäche geschweige denn aufstehen. Anstehende Ohnmacht dann immer und mitunter – neu – Schleim erbrechen. Ich finde halt, es wird immer schwerwiegender.
Jetzt für mich mal nur zum verstehen her, in seinen Befunden steht immer Zustand nach Pylorus erhaltender Pankreaskopfresektion mit Cholezystektomie nach Traverso-Longmire bei Mixed-type-IPMN im Pankreaskorpus und –kopf mit Risikostigmata – jedoch sagen auch die Ärzte von Anfang an, es war eine Whipple (Magen etwas weggenommen, Pankreaskopf, dann Zwölffingerdarm weg und Gallenblase weg). Aber wieso steht dann immer auf den ganzen Klinikbefunden das mit Traverso?
Und bedeutet, der Magenpförtner blieb erhalten richtig?
Freitag wurde er entlassen und bekam bis Freitag früh noch Antibio mit Tropf und gestern Abend wieder Notarzt und ab ins Krankenhaus.
Sie schreiben jetzt immer
1. Cholangitis mit Bakteriämie mit Nachweis von E-scherichia coli und Streptococcus infantarius
Und kalkulierte intravenöse Antibiose mittels Piperacilin/Tazobactam und Cefriaxon, ERCP Versuch, jedoch biliodgestive Anastomose endoskopisch nicht erreichbar. Bedeutet ja übersetzt:
Kalkulierte Antibiose: Die Kombination aus Piperacillin/Tazobactam und Ceftriaxon deckt ein breites Spektrum an gramnegativen und anaeroben Erregern ab, wie sie bei biliären Infektionen oder Cholangitis häufig vorkommen.
Erfolgloser ERCP-Versuch: Wegen chirurgisch veränderter oder anatomisch nicht passierbarer Verhältnisse war die Anastomose endoskopisch nicht zu sondieren.
Ansonsten schreiben sie halt:
mittelgradige Aerobilie im linken Leberlappen bedeutet, dass sich in den dortigen Gallengängen eine mäßige Menge an Luft oder Gas befindet. Normalerweise sind die Gallengänge komplett luftfrei, sodass dieser Befund im Ultraschall oder CT auffällt.
Kein Hinweis auf Cholastase
Und sie schreiben halt, dass es eine stark eingeschränkte Beurteilbarkeit gibt durch die Luft wo auch immer.
Für mich als Laie scheint es doch so zu sein, dass diese zwei Keime im Blut sind.. und einer davon ist ja z. B. vom Darm.. also heißt das doch für mich, dass da irgendwo ein undichte Stelle ist? Oder wie bekommt man einen Keim im Blut, der vom Darm ist?
Und, können alle diese Dinge sich immer auch so verschlechtern, durch die viele Luft.. weil sie schreiben sehr oft.. viel Luft und sie können nix sehen wegen der Luft..
Ich weiß, Ihr selber habt ja alle Eure Baustellen, aber evtl. hat doch jemand einen Tip. Und er nimmt auch das Ursofalk.
Für mich ist es auch irgendwie komisch, dass jemand bis am letzten Tag das Antibio bekommt.. das zeigt doch, dass es noch nicht bekämft ist..
Bei denen, wo die Ärzte nicht schauen können bei der ERCP, wo das Problem ist, bleibt da nur der Schnitt von außen? Oder.. sorry, sagen sich die Ärzt, das Problem erübrigt sich aufgrund seinen Alters von 85? Aber.. was wäre, wenn er 45 wäre?
Die Nerven liegen echt blank bei uns allen.
Lieben Dank für Eure Zeit
Katja aus Erfurt
ihr wisst ja, mein Vati ist der gewhippelte – jetzt 85 Jahre - der auch mit Fieberschüben immer zu kämpfen hat. Er ist jetzt nun innheralb von zwei Monaten zum 3. Mal im Krankenhaus mit sehr schweren Fieberschüben (40 Grad) vorher extremer Schüttelfrost. Jedes Mal Notarzt und für mich vom Gefühl her wie eine Sepsis. Er kann dann nicht mal mehr eine Tasse halten durch die Schwäche geschweige denn aufstehen. Anstehende Ohnmacht dann immer und mitunter – neu – Schleim erbrechen. Ich finde halt, es wird immer schwerwiegender.
Jetzt für mich mal nur zum verstehen her, in seinen Befunden steht immer Zustand nach Pylorus erhaltender Pankreaskopfresektion mit Cholezystektomie nach Traverso-Longmire bei Mixed-type-IPMN im Pankreaskorpus und –kopf mit Risikostigmata – jedoch sagen auch die Ärzte von Anfang an, es war eine Whipple (Magen etwas weggenommen, Pankreaskopf, dann Zwölffingerdarm weg und Gallenblase weg). Aber wieso steht dann immer auf den ganzen Klinikbefunden das mit Traverso?
Und bedeutet, der Magenpförtner blieb erhalten richtig?
Freitag wurde er entlassen und bekam bis Freitag früh noch Antibio mit Tropf und gestern Abend wieder Notarzt und ab ins Krankenhaus.
Sie schreiben jetzt immer
1. Cholangitis mit Bakteriämie mit Nachweis von E-scherichia coli und Streptococcus infantarius
Und kalkulierte intravenöse Antibiose mittels Piperacilin/Tazobactam und Cefriaxon, ERCP Versuch, jedoch biliodgestive Anastomose endoskopisch nicht erreichbar. Bedeutet ja übersetzt:
Kalkulierte Antibiose: Die Kombination aus Piperacillin/Tazobactam und Ceftriaxon deckt ein breites Spektrum an gramnegativen und anaeroben Erregern ab, wie sie bei biliären Infektionen oder Cholangitis häufig vorkommen.
Erfolgloser ERCP-Versuch: Wegen chirurgisch veränderter oder anatomisch nicht passierbarer Verhältnisse war die Anastomose endoskopisch nicht zu sondieren.
Ansonsten schreiben sie halt:
mittelgradige Aerobilie im linken Leberlappen bedeutet, dass sich in den dortigen Gallengängen eine mäßige Menge an Luft oder Gas befindet. Normalerweise sind die Gallengänge komplett luftfrei, sodass dieser Befund im Ultraschall oder CT auffällt.
Kein Hinweis auf Cholastase
Und sie schreiben halt, dass es eine stark eingeschränkte Beurteilbarkeit gibt durch die Luft wo auch immer.
Für mich als Laie scheint es doch so zu sein, dass diese zwei Keime im Blut sind.. und einer davon ist ja z. B. vom Darm.. also heißt das doch für mich, dass da irgendwo ein undichte Stelle ist? Oder wie bekommt man einen Keim im Blut, der vom Darm ist?
Und, können alle diese Dinge sich immer auch so verschlechtern, durch die viele Luft.. weil sie schreiben sehr oft.. viel Luft und sie können nix sehen wegen der Luft..
Ich weiß, Ihr selber habt ja alle Eure Baustellen, aber evtl. hat doch jemand einen Tip. Und er nimmt auch das Ursofalk.
Für mich ist es auch irgendwie komisch, dass jemand bis am letzten Tag das Antibio bekommt.. das zeigt doch, dass es noch nicht bekämft ist..
Bei denen, wo die Ärzte nicht schauen können bei der ERCP, wo das Problem ist, bleibt da nur der Schnitt von außen? Oder.. sorry, sagen sich die Ärzt, das Problem erübrigt sich aufgrund seinen Alters von 85? Aber.. was wäre, wenn er 45 wäre?
Die Nerven liegen echt blank bei uns allen.
Lieben Dank für Eure Zeit
Katja aus Erfurt