Gewagte und intime Frage!

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

Hier haben Sie als Betroffene(r) und/oder ratsuchende(r) Besucher(in) dieser Plattform die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder Hilfestellung zu geben.
Benutzeravatar
yasmin75
Beiträge: 1020
Registriert: 23. April 2008, 03:36
Wohnort: Heidelberg-Mannheim
Kontaktdaten:

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von yasmin75 »

genau das dürfte bei mir sein,ich mach mir über Gase,die an manchen Tagen heftig sind keine Gedanken,im Gegenteil ich bin froh das ich diesen Tumor los bin,bis jetzt kein Rezidiv habe,ich die OP überlebt habe und auch jetzt noch meine Rheuma Erkrankung akzeptieren muss und ich mir Gott weis über meine Gase die ich ablase keine Sorgen machen muss und ich von meinem Partner sicher weis,das dieses auch für ihn kein Problem darstellt.
Da musst du einen Weg finden deine Psyche bzw. dein Selbstwertgefühl zu stärken andern falls machst du dich damit kaputt und natürlich leidet deine Beziehung darunter.


LG
Yasemin
Sternschnuppchen
Beiträge: 232
Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Sternschnuppchen »

Reinhard hat geschrieben:
Sternschnuppchen hat geschrieben:

Hallo Reinhard,
ich glaube, ICH bin wohl das "eigentliche" Problem, weil ich mich mit diesen Düften so schlecht akzeptieren kann. Das hängt mit meinem Selbstwertgefühl zusammen, das ziemlich unterentwickelt ist, an dem ich aber am arbeiten bin mit Hilfe eines Psychotherapeuten. Glaubte immer, pflegeleicht und passend für mein Umfeld sein zu müssen.

Sternschnuppchen
Das kann ich voll verstehen. Ich bin mit meiner Mutter allein groß geworden und musste daher immer der liebe Junge sein, um nicht aufzufallen. (Das war in den 60 und 70ger Jahren)
Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, trotz der von Dir genannten Behandlungen. Es immer allen Recht zu machen, geht nicht. Da fällt man auf die Nase.
LG
Reinhard
Hallo Reinhard,
das Gefühl, dass man mich nicht so akzeptiert, wie ich bin, ist so stark mit meiner Kindheit verwurzelt, dass ich bis heute damit Probleme habe.
Das mag auch der Grund sein, warum ich immer die "Gebende" bin. Zeitweise gelingt es mir, das unglückliche Kind in mir aufzubauen und ihm zu versichern, dass es geliebt wird und etwas Besonders ist, aber danach drängen sich die alten Verletzungen wieder an die Oberfläche und..... Ja. vielleicht habe ich deshalb so eine kräftige Nase. Aber ich stehe immer wieder auf.

Lb. Gruß
Sternschnuppchen
Sternschnuppchen
Beiträge: 232
Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Sternschnuppchen »

yasmin75 hat geschrieben:genau das dürfte bei mir sein,ich mach mir über Gase,die an manchen Tagen heftig sind keine Gedanken,im Gegenteil ich bin froh das ich diesen Tumor los bin,bis jetzt kein Rezidiv habe,ich die OP überlebt habe und auch jetzt noch meine Rheuma Erkrankung akzeptieren muss und ich mir Gott weis über meine Gase die ich ablase keine Sorgen machen muss und ich von meinem Partner sicher weis,das dieses auch für ihn kein Problem darstellt.
Da musst du einen Weg finden deine Psyche bzw. dein Selbstwertgefühl zu stärken andern falls machst du dich damit kaputt und natürlich leidet deine Beziehung darunter.


LG
Yasemin

Nun, dann scheint ja diesbezüglich alles in Ordnung für dich zu sein. Wie schön für dich.

Gruß
Sternschnuppchen
Margareta
Beiträge: 10
Registriert: 11. Februar 2010, 10:40

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Margareta »

;)
Zuletzt geändert von Margareta am 10. Mai 2010, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
Sternschnuppchen
Beiträge: 232
Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Sternschnuppchen »

Margareta hat geschrieben:Dieser Thread ist interessant, weil alle so wunderschön an einander vorbeireden. Die Einen sind sich einig, das es ihre angeknackste Psyche ist, da sie so unter den Blähungen leiden, die Andere ist sich einig, das das überhaupt nicht stört und auch für den Partner keine Belastung ist, wenn Blähungen auftreten.
Ich sag mal so, wenn meine Mutter ihre Blähphasen hat, gehe ich in Deckung, das riecht wirklich nicht angenehm. Ich liebe meine Mutter, aber nicht nach dem Grundsatz " es ist noch niemand erstunken, aber erfroren". Das das zur Krankheit dazu gehört ist uns allen klar, aber es hat verdammt auch noch mal, was damit zu tun, was unsere alte Dame gegessen hat. Und bei Zuckerhaltigem Essen könnten wir unsere Ahnin aussprerren.
Und zur eigenen Gerucksbelästigung. Der Hund einer Freundi verläßt den Raum, wenn er einen hat "fliegen" lassen, der eindeutig stinkt. Ich glaube das ist eine ganz natürliche Reaktion. Man sollte nicht für alles und Jedes die Psychoecke hervorkramen, sondern sich dem stellen was man ist: ein Mensch mit Macken und Fehlern, aber offensichtlich für einige Menschen sehr liebenswert. Und wenn man das für sich selber nicht hinbekommt...... dann soll es so sein, ist aber auch nicht mehr zu ändern. Alles andere ist Psycho-Geschwätz.

Hallo Margareta,
Wieso reden wir aneinander vorbei? Jeder berichtet aus seiner Sicht und seinen Erfahrungen, wie er mit den "Düften" umgeht und wie stark oder auch nicht sie ihn oder sein Umfeld belasten.
Natürlich hat der Geruch der Blähungen auch etwas damit zu tun, was man gegessen hat. Deswegen versucht man ja (ich achte sehr darauf) diese unverträglichen Nahrungsmittel zu meiden, so weit das möglich ist.
Woher willst du wissen, dass eine lädierte Psyche sich nicht wieder mit professioneller Hilfe erholen kann? Es sei denn, du hast diese Erfahrung schon selbst gemacht? Ich finde, jeder darf und soll für sich in Anspruch nehmen, was ihm gut tut und weiterhilft.
Die Bezeichnung "Psycho-Geschwätz" finde ich unangemessen.

Gruß
Sternschnuppchen
Margareta
Beiträge: 10
Registriert: 11. Februar 2010, 10:40

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Margareta »

;)
Zuletzt geändert von Margareta am 10. Mai 2010, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
yasmin75
Beiträge: 1020
Registriert: 23. April 2008, 03:36
Wohnort: Heidelberg-Mannheim
Kontaktdaten:

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von yasmin75 »

Margereta,


ja ich brauche diese Therapie und ich kann mich nicht erinnern irgendwo geschrieben zu haben warum ich diese brauche,vielleicht geht es bei mir nicht um meine Krankheit???
Schon mal in die Richtung überlegt?Wohl kaum!
Also wenn sie nicht wissen warum ich seit 6 Jahren in Therapie bin,halte ich es Sinnvoller wenn sie über mich nichts schreiben,ich denke mal das ich mich ihnen gegenüber klar und deutlich ausgedrückt habe und sie sich um ihr eigenes Leben kümmern und schön für sie das ihr Leben so glatt verlaufen ist das sie keinen Therapeuten brauchen.
Margareta
Beiträge: 10
Registriert: 11. Februar 2010, 10:40

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Margareta »

;)
Zuletzt geändert von Margareta am 10. Mai 2010, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
yasmin75
Beiträge: 1020
Registriert: 23. April 2008, 03:36
Wohnort: Heidelberg-Mannheim
Kontaktdaten:

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von yasmin75 »

Sie haben ja wohl meinen Namen in ihrem Posting erwähnt und danach weiter geschrieben das solchige eine Last bzw verschwendung für das Gesundheitssystem darstellen,dann sollten sie auf ihre Formulierungen besser acht geben.Ich tuhe das ganze in erster Linie wegen meiner Tochter und wenn ich seit 6 Jahren in Therapie bin sind diese nicht am Stück,Gesetzliche 2 Jahrespausen sind auch darin enthalten und die Stunde findet nicht wöchentlich statt alle 2 oder 4 Wochen,manchmal einmal im Monat oder sogar alle 2 Monate einmal,je nach meinem Bedarf.Also wenn sie versuchen das ganze grob zu berechnen hab ich gar nicht sooooo viele Sitzungen und ich bin durchaus Therapierbar.
Wie gesagt wenn sie keine brauchen,toll,freue mich für sie.
Nur haben einige ihrer Postings immer so einen komischen Hieb,was einigen nicht nur mir aufgefallen ist.
Einen schönen Tag wünsche ich ihnen noch.
Sternschnuppchen
Beiträge: 232
Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Gewagte und intime Frage!

Beitrag von Sternschnuppchen »

Margareta hat geschrieben:Also die ursprüngliche Frage war ja wohl, inwieweit sich die Geruchsexplosionen auf eine Partnerschaft und das Intimleben ausüben.
Aber inzwischen ist man bei der Psychotherapie, irgendwo ist zu lesen, das Yasemin das schon seit 6 Jahren betreibt und einige Andere wohl auch. Psychogeschwätz bezieht sich darauf, das wenn absehbar keine Besserung beim Klienten eintritt . ZB. das akzeptieren von Geruchsexplosionen, das dann die ganze Therapie offensichtlich für "die Katz" ist. Selbstwertgefühl wird man sicherlich nicht beim Therapeuten lernen, das hängt mit der Arbeit des Gehirns (Erfahrungen verarbeiten und Bewerten, läuft überwiegend im Unterbewusstsein ab) zusammen und das Unterbewusstsein (Limbisches-System) zu überlisten ist nahezu unmöglich, auch wenn Leute wie Birkenbihl, Lauster, Carnegie, Coleman oder Murphy etwas anderes behaupten. Übrigens alles Leute die mit den Unpässlichkeiten Anderer reich geworden sind.
Und was kostet so eine Therapeutenstunde?? Zwischen 70 und 130 Euro für 45 Minuten, reden wir von Kostenexplosion im Gesundheitswesen?? 6 Jahre Psychotherapie.............................
Ist es nicht mal überlegenswert warum andere Kulturen, die doch wesentlich unzivilisierter sind als wir, keine Psychotherapien brauchen, sondern das mit sich selber bzw. Freunden und Verwandten abmachen ? Das die mit Krankheiten wesentlich fatalistischer, aber "gesünder" umgehen?? Problematisieren wir Zivilisierten vielleicht alles ein bisschen zu sehr, weil wir keine anderen Probleme haben??
Ich glaube hier auf der Seite sind genügend Menschen, die ernsthafte Probleme mit ihrem Überleben haben, damit das sie mit kranker oder fehlender Bauchspeicheldrüse klar kommen müssen. Die einfach begreifen müssen das Geruchsexplosionen mit dazu gehören, genauso wie andere Unpässlichkeiten, bei denen auch die Umwelt betroffen ist. Und wenn ein Therapeut nicht klarmachen kann, das das nicht zu ändern ist, muss man den Therapeuten wechseln - oder es einfach akzeptieren das es so ist, wie es ist.
Und was die lädierte Psyche angeht, Kollegen von mir bezeichnen sich selber untereinander als " gut bezahlte Freunde", was die Erfolgszahlen angeht - man kann alles im Leben schön reden.

Sehr geehrte Frau Psychologin oder Psychotherapeutin,
eigentlich sollten Sie sich doch darüber freuen, dass wir als zivilisierte Menschen so "ungesund" mit unseren Problemen umgehen. Damit steuern wir doch zu ihrem Gehalt bei. Also reden Sie sich doch Ihr Geschäft nicht kaputt.
Ich werde auch weiterhin meinen Psychotherapeuten aufsuchen, um an meinem Selbstwertgefühl zu arbeiten, auch wenn Sie der Ansicht sind, dass man das Limbische System nicht überlisten kann. Sie scheinen ja eine besonders Schlaue zu sein, wenn Sie Ihr Wissen über das von Birkenbihl, Lauster & Co stellen. Mein Respekt!

In diesem Sinne noch einen schönen Abend
Sternschnuppchen
Antworten