Hallo zusammen,
ich bin heute das erste mal hier und erzähle wohl erst mal über mich.
Ich bin 48 Jahre alt und komme aus Meerbusch bei Düsseldorf.
Nachdem ich ca. 1,5 Jahre teils heftige Oberbauchschmerzen hatte und nichts gefunden wurde, war ich Anfang Oktober 2009 bei einer Vorsorgeuntersuchung meines Arbeitgebers, wo dann eine ca. 7 cm große Zyste oder Tumor an der Bauchspeicheldrüse fand.
In Heidelberg wurde kurz darauf ein Whipple wegen einer muzinös zystischen Neoplasie durchgeführt.
Lt OP Bericht pyloruserhaltend, was ich aber mittlerweile bezweifel.
Am 1. postoperativen Tag bekam ich eine beidseitige Lungenembolie. Nach 1 Woche Intensivstation war ich übern Berg und wurde kurze Zeit später entlassen.
Wenig später bekam ich heftige Bauchkrämpfe mit starkem Erbrechen, wo mir aber niemand (auch nicht Heidelberg) weiterhelfen konnte. Etwa 2 Monate später hab ich eine Magenspiegelung machen lassen, wobei ein starker Gallereflux als Grund diagnostiziert wurde, Dagegen habe ich Omeprazol, und vor allem Ulcogant bekommen. Das hat auch zumindest den Brechreiz etwas gemindert.
Ich habe die Befunde nach Heidelberg geschickt, die dann meinten, man könnte versuchen in einer weiteren OP eine Korrektur vorzunehmen, damit die Galle besser abfließt. Mann wollte diese OP schnellstmöglich machen
Bei der 2. Magenspiegelung habe ich den Arzt gefragt, ob er sehen kann "warum" die Galle zurück in den Magen fließt. Ob es vielleicht daran läge, dass mein Pylorus nicht mehr richtig schließt. Etwas verblüfft schaute der Doc mich an und meinte: Welcher Pylorus ? Ich sehe bei Ihnen keinen Pylorus mehr !
Der Gastroenterologe hat mir aber geraten auf jeden Fall mit einer weiteren OP zu warten, da sich häufig innerhalb des ersten Jahres noch einiges am Verdauungsapparat verändern könnte.
Jetzt bin ich etwas unsicher, ob ich eine eventuelle 2. OP in Heidelberg machen soll, oder vielleicht doch lieber in eine andere Klinik gehen soll.
Hat von Euch jemand Erfahrung mit dieser Art der Nachoperation ???
Danke und Grüße aus Meerbusch
Claudia Stockhausen
Korrektur OP nach Whipple OP, kennt das jemand ?
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stocki
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- Reinhard
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Re: Korrektur OP nach Whipple OP, kennt das jemand ?
Hallo Claudia,
sehe jetzt, dass auf Deine Frage noch keiner geantwortet hat. Mutmaßlich ist in dieser Form noch keiner betroffen. Außerdem gilt Heidelberg als "Mekka" der Pankreaschirurgie. Solltest Du der Meinung sein, in Deinem Fall doch noch eine zweite Meinung einzuholen (was ich Dir auch empfehlen würde) würde ich bei Prof. Uhl,, St. Joseph Hospital Bochum nachfragen.. (mit den besten Grüßen vom AdP) Nimm alles an Unterlagen mit, die Du bekommen kannst.
Ansonsten "Herzlich Willkommen im Forum". Berichte, was daraus geworden ist.
sehe jetzt, dass auf Deine Frage noch keiner geantwortet hat. Mutmaßlich ist in dieser Form noch keiner betroffen. Außerdem gilt Heidelberg als "Mekka" der Pankreaschirurgie. Solltest Du der Meinung sein, in Deinem Fall doch noch eine zweite Meinung einzuholen (was ich Dir auch empfehlen würde) würde ich bei Prof. Uhl,, St. Joseph Hospital Bochum nachfragen.. (mit den besten Grüßen vom AdP) Nimm alles an Unterlagen mit, die Du bekommen kannst.
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Lieben Gruß
Reinhard
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stocki
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Re: Korrektur OP nach Whipple OP, kennt das jemand ?
Danke für die Info.
Der Name Prof Uhl / Bochum ist mir jetzt schon häufiger genannt worden bzw. man liest hier im Forum oft, dass er wohl sehr gut sein soll.
Werde mich dann zunächst in seine Hände begeben..
LG Claudia
Der Name Prof Uhl / Bochum ist mir jetzt schon häufiger genannt worden bzw. man liest hier im Forum oft, dass er wohl sehr gut sein soll.
Werde mich dann zunächst in seine Hände begeben..
LG Claudia