Marion H. hat geschrieben:Hallo Ingo,
als mein Mann und ich Deine Zeilen gelesen haben, waren wir sehr erschüttert. In so einer Situation weiß man nicht, ob man wütend oder traurig sein soll. Das Schicksal kann so gemein sein! Die nächste Frage ist: Warum ich? Wieso nach so vielen Jahren schon wieder? Eigentlich fehlen mir die richtigen Worte. Wir waren schon einmal in einer Situation, wo ein Mit-Patient meines Mannes die gleiche Diagnose bekam und als wir ihn fragten, was wir für ihn tun könnten, sagte er zu uns: Bleibt einfach hier und lasst mich nicht allein. Wir hoffen, dass jemand bei Dir ist und Du nicht allein bist.
Zu Sternschnuppchen möchte ich noch sagen, ich denke, dass die „stillen Leser“ mit Sicherheit alle betroffen waren und nicht jedem fallen in dieser Situation „aufbauende Worte“ ein.
Gruß Marion
Ich grüße dich, Marion,
es ist schön, wenn man sein Mitgefühl auch zu Papier bringt, wie alle, die bisher geschrieben haben. Vielleicht kommt es nicht so sehr auf die Worte an, sondern, dass man dem Betroffenen kurz seine Anteilnahme zeigt. Ich glaube, dass das schon hilft. Es bedarf keiner großen Worte, wie du ja berichtet hast.
Ich wollte den "stillen Lesern" nicht zu nahe treten, sondern sie zum Schreiben motivieren und ermutigen. Tut mir leid, wenn das falsch aufgenommen wurde.
Gruß
Sternschnuppchen