Vitamine und Mineralien

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Sonnenblume
Beiträge: 79
Registriert: 31. August 2009, 11:44
Wohnort: Kreis Borken

Vitamine und Mineralien

Beitrag von Sonnenblume »

Hallo zusammen,

ich habe mal eine generelle Frage zu den Vitaminen und Mineralien:

Mein ADEK-Status ist vor einigen Monaten kontrolliert worden und er war ok. Die KK hat das auch ohne Probleme bezahlt.
Nun habe ich gelesen, dass Menschen, die regelmässig Protonenpumpenhemmer nehmen (zu denen ich seit meiner Whipple in `09 ja gehöre) Probleme haben, das Vitamin B12 aufzunehmen.
Hatte meinen HA auch darauf angesprochen, da ich momentan mit einer schmerzhaften Gürtelrose :cry: in Behandlung bin.
Er meint, das könne man dann auch im Blut sehen und bei mir wäre alles ok....

Ich frage mich nun seitdem, ob der Mangel nicht schon erheblich ist, wenn man es im Blut sehen kann.
Sollte ich als Whipple-Patient vielleicht schon vorbeugend bestimmte Vitamine und Mineralien (Magnesium, Calzium, etc.) zu mir nehmen??
Wie handhabt Ihr das?

Mit vielen sonnigen Grüßen aus dem Münsterland,
Silke
Endokrines Pankreaskopfkarzinom - pp Whipple-OP Sept.'09 (G1, pT2, pN0, M0, L0, V0)

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man
auch haben..........

Hans Christian Andersen
Britta
Beiträge: 142
Registriert: 5. September 2008, 13:59

Re: Vitamine und Mineralien

Beitrag von Britta »

Hallo "Sonnenblume",
ich nehme jeden Tag Vitamin D, da ich durch die schlechte Verdauung eine Osteoporose nachweislich entwickelt habe. Bei mir hat man wegen chronischer Pankreatitis eine Zyste entfernt. Seltsamer weise habe ich sehr hohe Vitamin B12-Werte, obwohl ich kein zurätzliches Präparat nehme. Weiß auch nicht warum.
Calcium hatte ich auch mal genommen, aber man sagte mir, dass man das lieber mit der Nahrung aufnehmen sollte.
Lasse deinen Wert für Vitamin B 12 mal testen. Falls die Kassen das nicht bezahlen, würde ich fragen wie teuer das ist.

Gruß
Britta
uwe
Beiträge: 301
Registriert: 11. März 2008, 10:50
Wohnort: Dorsten

Re: Vitamine und Mineralien

Beitrag von uwe »

Hallo zusammen,
noch mal möchte ich hier darauf hinweisen, das es auch möglich ist als Gewhippelter Mensch unter
Eisenmangel zu leiden.
Hängt wohl auch als unerwünschte Wirkung mit den Säureblockern zusammen.
Abgespanntheit und auch Muskelschmerzen könnten möglicherweise ach daher kommen?
Die säureblocker wegzulassen geht bei mir nur ein paar Tage gut... dann kommt die Rache.
Alles Liebe
Uwe
stocki
Beiträge: 119
Registriert: 23. August 2010, 08:57
Wohnort: Meerbusch (Nähe Düsseldorf)

Re: Vitamine und Mineralien

Beitrag von stocki »

...problematisch ist die Eisenaufnahme auch, wenn man "Magenschoner" wie z.B Ulcogant nimmt, weil dann die Eisenaufnahme auch nicht mehr oral funktioniert. Ich brauche seit meiner Whipple-OP alle 10-14 Tage deshalb eine Eiseninfusion.

LG Claudia
Sternschnuppchen
Beiträge: 232
Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Vitamine und Mineralien

Beitrag von Sternschnuppchen »

Sonnenblume hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe mal eine generelle Frage zu den Vitaminen und Mineralien:

Mein ADEK-Status ist vor einigen Monaten kontrolliert worden und er war ok. Die KK hat das auch ohne Probleme bezahlt.
Nun habe ich gelesen, dass Menschen, die regelmässig Protonenpumpenhemmer nehmen (zu denen ich seit meiner Whipple in `09 ja gehöre) Probleme haben, das Vitamin B12 aufzunehmen.
Hatte meinen HA auch darauf angesprochen, da ich momentan mit einer schmerzhaften Gürtelrose :cry: in Behandlung bin.
Er meint, das könne man dann auch im Blut sehen und bei mir wäre alles ok....

Ich frage mich nun seitdem, ob der Mangel nicht schon erheblich ist, wenn man es im Blut sehen kann.
Sollte ich als Whipple-Patient vielleicht schon vorbeugend bestimmte Vitamine und Mineralien (Magnesium, Calzium, etc.) zu mir nehmen??
Wie handhabt Ihr das?

Mit vielen sonnigen Grüßen aus dem Münsterland,
Silke

Ich grüße dich, Silke,
als Gewhippelte habe ich auch nur noch einen Teil meines Magens und nehme wegen der überschüssigen Magensäure täglich ein magensaftresistentes Medikament ein (Nexium mups 20 mg). Auf Empfehlung habe ich vorsorglich täglich 60 ug VitB12 eingenommen und das für 2 Jahre. Dann bestand ich auf einem B12-Status, den ich selbst bezahlen muss. Der Ergebniswert war 1600 pg/ml (Normbereich 190-600). Weiß nicht, was so ein hoher Wert für gesundheitliche Auswirkungen für mich hat.
Nehme täglich 600 mg Kalzium ein, weil ich eine Laktose-Intoleranz habe und trotz -L Milchprodukte sie schlecht vertrage.
An Magnesium nehme ich 250 mg, da ich nur gekochtes Obst und Gemüse vertrage. Vielleicht kann ich dir mit diesen Angaben etwas weiterhelfen.

Bitterkalte, aber herzliche Grüße
Sternschnuppchen
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