Letztes Jahr im Oktober hat man bei meinen Mann BSDK festgestellt. 2 Tage nach seinem 43 Geburtstag.
Leider mit 3 Metastasen auf der Leber.
Die Ärzte entschieden sich trotzdem zu Operieren, die halbe BSD, Zwölffingerdarm weg, Gallenblase, ein stück vom rechten Leberlappen und 20 Lymphknoten.
Es stellte sich heraus das der Tumor schon an der Pfortader hoch gewachsen ist und diese ersetzt wurde.
Die OP verlief recht gut, sie haben alles weg bekommen mit sauberen Rändern. Die Lymphknoten waren ohne Befund.
Falls jetzt die Frage auf kommt, warum mein Mann noch Operiert wurde, weil die Ärzte die Hoffnung hatten sein Leben ein wenig zu verlängern.
Die Hoffnung war da............
Natürlich war es ein G3 Tumor, hochgradig aggressiv und schnell wachsend.
Im November dann die Chemo mit Folfox.
Alles lief super, ab Januar ging mein Mann wieder ins Fitness Studio er nahm zu ( er hat auf Grund der Krankheit allerdings nichts abgenommen)
Ende Januar das CT zur Kontrolle, bis auf ein gewachsener Lymphknoten, was normal ist, sagte der Arzt, war alles OK.
Ende Feb. fing mein Mann mit der Wiedereingliederung an, alles lief nach seinem Plan.
Zwischen durch hat er mal über Rückenschmerzen geklagt, aber nie wirklich schlimm, bis sie immer stärker wurden.
Ab der zweiten März Woche ging nichts mehr.
Seine Onkologin pumpte ihn mit Schmerzmittel voll und nichts half.
Erst als mir der Krangen platzte und ich gesagt habe das dass was die da machen reine Symptom Behandlung wäre, mein Mann Krebs hätte und ich jetzt gerne mal ne Ursachenforschung hätte, wurde er wieder ins KH eingewiesen.
Sie machten ein CT wo es hieß das bis auf dem einen Lymphknoten nichts auffällig wäre und schickten ihn wieder nach Hause.
Natürlich konnte man ihn im KH nicht auf Schmerzmittel einstellen, die sind sowas von dämlich da.
Als er ins KH kam, hat man ihm erstmal eine kleine Dosis an Schmerzmittel gegeben, so das er Kalkweiss mit Kalten schweiß auf der Stirn fast zusammen geklappt ist, unglaublich!
Wieder zu hause, wurde es nicht besser, die Tabletten schlugen nicht an.
Wir wieder zu seiner Onkologin, haben ihr das geschildert, das die Schmerzen die gleichen sind wie damals vor der OP und was kam dann.................................
" Ja, das ist normal bei dem Befund, der Tumor ist in 6 Wochen 1 cm gewachsen 1,5 auf 2,5 cm!"
Wir sind aus allen Wolken gefallen, welcher Tumor? fragten wir..........
Das war der Hammer, die Onkologin hat gedacht die Ärzte Im KH haben uns gesagt das der angebliche Lymphknoten wohl doch ein neu gewachsener Tumor ist und das er sich ziemlich schnell vergrößert.
Das war ein Schock!
Am nächsten Tag rief der Chefarzt bei meinem Mann und sagt" Ach dasnist nichts schlimmes, da machen wie eine kleine Bestrahlung und dann ist wieder gut!"
Unglaublich!!!!!!!!
Natürlich wussten wir das dass irgendwann kommen wird, aber wir haben nicht damit gerechnet das die Chemo gar nicht anschlägt.
Zur 100% Gewissheit haben sie dann noch ein PET gemacht, wo sich herausstellte das sich auf der Leber wieder eine Metastase gebildet hat.
Die Metastase und auch der Tumor befinden sich im alten OP bereich, alles Inoperabel.
Erst hat man versucht die Schmerzen im Rücken mit Spritzen in die umliegenden Nervenbahnen weg zubekommen, half nichts, er musste weiterhin Palladon nehmen.
Jetzt bekommt er Bestrahlung um den Tumor klein zu machen und so die Schmerzen im Zaun zu halten, nebenbei eine kleine Chemo.
Dummerweise verträgt mein Mann das Palladon nicht, er sitzt seit dem er die nimmt wie aphatisch rum, oftmals fällt ihm das Reden schwer und hat Depression und sobald er sitzt schäft er auch schon.
Ich muss dazu sagen das mein Mann nicht zu Depressionen neigt, er ist ein Kämpfer und hat sich trotz der Diagnose nicht unterkriegen lassen. Aber das er, seit dem er die Tabletten nimmt, nichts mehr machen kann, nervt ihn schon, das hat er sich so nicht vorgestellt und die weißen Mäuse, sagt er, wollte er auch nicht haben.
Die Onkologin sagt jetzt er habe die Depression auf Grund der Krankheit und sollte Anitdepressiva nehmen.
Was ich für absoluten quatsch halte, weil er sich er seit Einnahme der Tabletten so verändert hat.
Am Montag hat war mein Mann wieder zur Blutabnahme wegen der anstehenden Bestrahlung am Mittwoch.
Am Dienstag rief auf einmal der Arzt an der die Bestrahlung macht, mein Mann müsse sofort zur seiner Onkologin, seine Blutwerte sind total im Keller, er bräuchte eine Bluttransfusion sonst könne er die Bestrahlung nicht machen, gesagt getan, abends erzählte mein Mann mir er hätte ziemlich schwarzen Stuhlgang mit ein wenig Blutspritzer drinnen. Das klang nicht gut.
Am Mittwoch dann bei der Onkologin angerufen und gefragt was das mit dem Stuhl sein könnte und ob er die Bestrahlung machen könnte, jaja kein Problem. Vor der Bestrahlung noch mal ein Blut schnelltest und .........Blut nicht in ordnung, keine Bestrahlung sagt der Arzt. Mein Mann gefleht und gebettelt weil es jetzt endlich mal voran gehen soll und er bekam sie.
Danach sollte er noch mal zur Onkologin um zu besprechen wie es weiter geht, kurzer Bluttest, wieder schlecht. Sie meinte es könnte auch ein Magengeschwür sein durch die Tabletten und dadurch der schwarze Stuhl.
Also heute zur Magenspiegelung und ................nichts gefunden.
Bei der Besprechung danach eskalierte das ganze.
Sie ist nicht gerade die Ärztin die sagt wo wir gerade mit dem Tumor und der ganzen Krankheit stehen. Sie will sich auch in ihrer Behandlung und Meinungen nicht rein reden lassen.
Es fing schon an als sie sagte da im Magen ist nichts und schwarzer Stuhl, ohne hellen Blut, ist der Oberbauch, da sagte mein Mann zu ihr, er hätte ihr aber gesagt das da auch schon mal Blutspritzer im Stuhl war. Das hat sie abgestritten. Dann habe ich sie noch mal auf die Palladon angesprochen das mein Mann sie nicht wirklich gut verträgt und ganz schön an Depris leidet seit dem er die nimmt. Ja, sagte sie dafür soll er die Antidepressiva nehmen. Ich fragte was das sollte, er hat die Probleme erst seit der Einnahme der Tabletten.
Ich habe sie gefragt ob sie wohl wisse wie es ist wenn man seinen Mann so leiden sehen muss und nichts machen kann und ob es den keine anderen Tabeltten gebe.
Vor Wut habe ich geheult und dann fing sie noch an meinen Mann vorwürfe zu machen, das er sich nicht bei ihr meldet wenn die Tabletten nicht anschlagen und sie ja wohl wirklich alles machen würde für ihn und sogar anruft.
Ich habe gedacht ich höre nicht richtig..............
Ist die eigentlich noch ganz sauber?
Jeder vernünpftige Arzt schickt doch seine Patienten zum Schmerztherapeuten wenn er nicht weiter weiss und pumpt sie nicht voll mit mitteln die sie nicht vertragen!?
Ich bin entsetzt, reicht es nicht das mein Mann irgendwann an dieser Krankheit sterben muss, muss man ihn dann noch bis zu dem Zeitpunkt dahinvegitieren lassen, mir kommt es jedenfalls so vor.
Jetzt bekommt er ein Opium als Pflaster und wenn sein dunkler Stuhl übers Wochenende nicht weg geht, soll am Montag eine Darmspiegelung gemacht werden.
Komisch finde ich auch, Chemo wollte sie diese Woche auf Grund der schlechten Blutwerte nicht machen,aber zur Bestrahlung hat sie ihn gelassen
Ich habe kein vertrauen mehr zu dieser Frau, das es bei dieser Diagnose auch recht zügig gehen kann ist uns schon klar.
Aber mein Mann hat eine Metastase auf der Leber und weiter hat der Tumor ja noch gar nicht gestreut und die gute Frau macht nichts über ihren Horizont hinaus.
Mir wäre es lieber mein Mann würde zu einem anderen Arzt gehen, der mal ein bisschen Informativer ist als die gute Frau.
Sie äußert sich zu nichts, wie es weiter geht was noch alles passieren kann usw.
Ich bin fix und fertig, ich kann meinen Mann eh schon nicht viel helfen außer Stark zu sein für ihn, aber das ich auch noch gegen so einen Sturrkopf kämpfen muss, da verlassen auch mich mal die Kräft und ich fühle mich ganz schön alleine.
Bin wirklich alleine mit solch einer Erfahrung?
Ulrike