Wer hat Erfahrung mit - Abraxane und Tareva

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Andy
Beiträge: 26
Registriert: 21. Juni 2012, 09:52

Wer hat Erfahrung mit - Abraxane und Tareva

Beitrag von Andy »

Hallo,
bei mir hat Folferinox nicht viel geholfen . In der Leber ist 1 Metastase etwas geschrumpft und 2 Metastasen sind gewachsen.
Nun will man mit den oben genannten es noch versuchen.
Meine Frage : Hat jemand damit Erfahrung ?

Andy
hoffnung
Beiträge: 7
Registriert: 24. April 2013, 10:03

Re: Wer hat Erfahrung mit - Abraxane und Tareva

Beitrag von hoffnung »

Hallo Andy,

es tut mir sehr Leid, dass Folfirinox bei dir nicht gewirkt hat.
Ich habe keine Erfahrung mit Abraxane, aber ich habe mehrere Abhandlungen gelesen. Man hat heuer im Januar eine Studie veröffentlicht, die eindeutig gezeigt hat, dass Abraxane das Überleben unter Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs statistisch signifikant verbessert. Viele Artikel sprechen von beeindruckenden Studienergebnissen. So viel ich verstanden habe, bekommen diese Chemo zurzeit vor allem Brustkrebs Patientinnen. Google mal unter: "Abraxane und BSDK"; dann findest du dazu einige Infos! Am meisten findest du auf englischen Seiten.
Ich wünsche dir Alles Gute und nicht aufgeben!

k.n
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Paula
Beiträge: 106
Registriert: 3. August 2012, 18:59
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Re: Wer hat Erfahrung mit - Abraxane und Tareva

Beitrag von Paula »

Hallo

Erstmal, es tut mir Leid zu lesen, daß deine bisherige Behandlung nicht den erhofften Erfolg hatte.

Aber ich möchte auch mal ganz bescheiden fragen, was man unter einer signifikanten Lebensverlängerung versteht. Da werden 1,5 , 2 , 3 Monate als signifikant bezeichnet. Wenn ich die Belastung die eine Chemo mit sich bringt und die damit verbundene Lebensqualität berücksichtige, so relativiert sich dieser Vorteil doch sehr stark.

Auch gibt es Untersuchungen die nachvollziehbar zu dem Schluß kommen, daß eine Chemo eben nicht nur auf den Krebs wirkt, sondern auch das Immunsystem, die Körper eigene Abwehr schwächt und so erst weitere Metastasen begünstigt. Man sollte seinen behandelnden Onkologen fragen, ob er in genau dieser gegebenen Situation diese oder jene Behandlung bei sich selbst machen würde. Den netten Menschen bei seiner Antwort genau beobachten und wenn er ehrlich ist… über seine Antwort gut nachdenken.

Nein ich will niemandem etwas einreden und nichts ausreden, aber zum Nachdenken anregen. Denn noch hat keine Chemo einen metastasierenden BSDK geheilt. Ob je eine Chemo überhaupt einen BSDK geheilt hat, sogar das ist eher zweifelhaft, man könnte mit gleicher Vermutung da von einer Heilung trotz Chemo reden. Aber das sind dann alles nur Spekulationen die nicht wirklich weiter helfen. Und ja, ich kann es verstehen, wenn man sich an jeden Strohhalm klammert, aber ob man sich selbst und seinen Angehörigen damit immer einen Gefallen tut?

Und noch eine kleine
Infos zu
http://arznei-news.de/abraxane-nab-pacl ... reaskrebs/
19.3.2012 klassische Whipple OP in Heidelberg pT3,pN1,(5/31) cM0,Pn1,L1,G2,R1 mit Rezidiv und Lungenmetastasen. Weitergehende Infos unter http://www.peh.blogger.de/
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