Diabetes? Insulinpflichtig?
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Muggle
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Diabetes? Insulinpflichtig?
Ich fuerchte, ich hab es nicht geschafft, mich am Diabetes vorbei zu mogeln. Letzten Herbst hatte ich ja eine Pankreaslinksresektion. Da die Naht mehrmals nachkorrigiert werden musste, fiel ein grosser Teil des Pankreas der Op zum Opfer, laut Radiologen ist nur noch der Kopf und ein kleines Steuck vom Corpus da. Meine Zuckerwerte waren zwar immer etwas hoch seitdem, aber noch in einem Diabetes-Vorstadium. Ich bekam von meinem Hausarzt ein paar Ernaehrungstipps und ein Messgeraet, mit dem ich die Sache im Auge behalten konnte.
Nun waren in letzter Zeit die Werte etwas arg, das hab ich meinem Doc gestern erzaehlt, worauf er zu seinen Sprechstundenhilfen flitzte und fuer mich einen Termin machte...wie sich herausstellte fuer eine Diabetesberatung. Ich hatte nicht mehr die Gelegenheit, ihn zu fragen...soll das jetzt heissen, dass ich echt Diabetes habe? Was passiert in so einer Beratung? Bekommt man da Ernaehrungstipps oder wird dort auch ueber Medikamente entschieden? Bedeutet das jetzt, dass ich werde spritzen muessen? Oder kann man diese Form von Diabetes auch mit Tabletten behand
Ist ein bisschen bloed, weil der Termin erst Ende Mai ist.... und Diabetes das letzte ist, was ich brauchen kann.
Nun waren in letzter Zeit die Werte etwas arg, das hab ich meinem Doc gestern erzaehlt, worauf er zu seinen Sprechstundenhilfen flitzte und fuer mich einen Termin machte...wie sich herausstellte fuer eine Diabetesberatung. Ich hatte nicht mehr die Gelegenheit, ihn zu fragen...soll das jetzt heissen, dass ich echt Diabetes habe? Was passiert in so einer Beratung? Bekommt man da Ernaehrungstipps oder wird dort auch ueber Medikamente entschieden? Bedeutet das jetzt, dass ich werde spritzen muessen? Oder kann man diese Form von Diabetes auch mit Tabletten behand
Ist ein bisschen bloed, weil der Termin erst Ende Mai ist.... und Diabetes das letzte ist, was ich brauchen kann.
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JKleeberg
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- Registriert: 30. August 2008, 17:55
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Guten Tag Muggle, um es direkt zu sagen: eigentlich ist es ganz "normal", dass man nach einer Linksresektion einen intsulinpflichtigen Diabetes bekommt. Das ist leider so. Ich. kann nur staunen, dass man es nicht gleich nach der OP gesagt hat. Und der Hausarzt scheint ja nun auch nicht das Gelbe vom Ei zu sein. Bitte unbedingt zu einem Spezialisten (Diabetologe) gehen, gut ist eine stationäre Einstellung. Bitte keine Angst haben, ca. 75 % der Pankreasoperierten haben diesen Diabetes, der sich pankreopriver Diabetes oder Diabetes Typ 3c nennt.
MfG J. Kleeberg
MfG J. Kleeberg
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Friedhlm Moehlenbrock
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- Registriert: 2. Mai 2010, 19:59
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Hallo Muggle,
ich hatte ebenfalls eine Linksresektion, bei mir hats genau 6 Mon. gedauert bis sich ein Diabetes eingestellt hat, und der
ist immer auch gleich Insulinpflichtig, was wegoperiert ist kann eben auch nichts mehr produzieren.
Zuerst kam ich mit Lantus ( Langzeitinsulin ) aus, aber ein paar Mon. später musste ich auch zu den Mahlzeiten ein Kurzzeitinsulin Spritzen.
In der Beratung wird besprochen wie dein Alltag aussieht und danach wird die Insulin-Therapie eingerichtet. Natürlich gibts auch Ernährungstips.
Vor allem keine Panik vorm Diabetes, da gibt es heute total flexible Therapien, ich sag mir immer: es gibt schlimmeres.
Merkel hat da ein dämliches Wort eingeführt: ALTERNATIVLOS
Schönen Sonntag noch
Fredi
ich hatte ebenfalls eine Linksresektion, bei mir hats genau 6 Mon. gedauert bis sich ein Diabetes eingestellt hat, und der
ist immer auch gleich Insulinpflichtig, was wegoperiert ist kann eben auch nichts mehr produzieren.
Zuerst kam ich mit Lantus ( Langzeitinsulin ) aus, aber ein paar Mon. später musste ich auch zu den Mahlzeiten ein Kurzzeitinsulin Spritzen.
In der Beratung wird besprochen wie dein Alltag aussieht und danach wird die Insulin-Therapie eingerichtet. Natürlich gibts auch Ernährungstips.
Vor allem keine Panik vorm Diabetes, da gibt es heute total flexible Therapien, ich sag mir immer: es gibt schlimmeres.
Merkel hat da ein dämliches Wort eingeführt: ALTERNATIVLOS
Schönen Sonntag noch
Fredi
Friedhelm Möhlenbrock
1.stellv. Vorsitzender
Regionalgruppen 32 & 33
Minden-Herford-Bielefeld-OWL
Auch neue Wege gehen, wer einem Pfad folgt, kommt nur dort an, wo andere schon längst waren.
1.stellv. Vorsitzender
Regionalgruppen 32 & 33
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Auch neue Wege gehen, wer einem Pfad folgt, kommt nur dort an, wo andere schon längst waren.
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Muggle
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- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Hmpf...ich habs geahnt. Danke fuer eure Infos.
Dass das so kommen kann, hatte mein Hausarzt (der ist eigentlich okay und Endokrinologe/Diabetologe, insofern ist das schon okay) mir schon vor der Op gesagt. Ich hab von ihm ja auch die Testgeraete bekommen, aber erst waren meine Werte noch gut, so dass er mir ein paar Ernaehrungstipps gab und wir haben halt gehofft. Vielleicht wollte ers mir so lang wie moeglich gemuetlich machen,immerhin weiss er, dass ich gern und viel uess hab, was ich in letzter Zeit reduziert hab, aber natuerlich nicht auf null.
Den kleinen Fluchtinstinkt, weswegen ich meinen Doc nicht weiter fragen konnte, nehm ich ihm nicht uebel, es nimmt ihn glaube ich etwas mit, dass ich jetzt so einen Mist am Hals habe, obwohl es nicht haette sein muessen. Aber er hat sich nichts vorzuwerfen, hat alles richtig gemacht. Er hat halt in dem Moment nicht damit gerechnet, dass ich mit dem Thema noch ankomme, weil ich wegen was anderem dort war und das dann halt beilaeufig die hohen Werte erwaehnte. Wuerd ich morgen da antanzen, haett er das verdaut und wuerd mir alle Fragen beantworten. Das kenn ich schon
Und Fragen werd ich sicher haben. Fuer die ist dann mit Sicherheit auch Zeit da.
Von der letzten Op gesehen ist es jetzt etwas mehr als ein halbes Jahr, das wuerde mit deinen Erfahrungen hin kommen.
Stationaer waere jetzt nicht meine Wahl, wenns nicht sein muss, es sei denn ich koennte das mitder op der verwachsungen kombinieren und das geht vermutlich nicht. Ist das denn sehr schwer einzustellen? Wuerd es gern zuhause versuchen, ehrlich gesagt. Wenns Schwierigkeiten gibt, kann ich ja immer noch stationaer oder stell ich mir das zu blauaeugig vor? Geht sowas auch im Provinzkrankenhaus oder muss man da auch was Spezielles haben? Woher weiss man denn, wieviel Insulin es am Anfang braucht? Irgendwie hab ich da so gar keine Vorstellung, das Thema ist mir bisher nich ne so wirklich ueber den Weg gelaufen.
Dummerweise hab ich keinen sonderlich regelmaessigen Alltag, aber gut, wenn das angepasst werden muss, muss es eben. Ich werd damit schon zurecht kommen. Momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, wie ein Leben so ziemlich ohne Zucker geht, aber der Geschmackssinn kann sich ja umgewoehnen...vielleicht sollte ich dann jetzt schon mal noch weniger, damits nicht so hart wird. Gefuehlsmaessig habich eher das Beduerfnis, nochmal reinzuhauen, bevor es nicht mehr geht....
Dass das so kommen kann, hatte mein Hausarzt (der ist eigentlich okay und Endokrinologe/Diabetologe, insofern ist das schon okay) mir schon vor der Op gesagt. Ich hab von ihm ja auch die Testgeraete bekommen, aber erst waren meine Werte noch gut, so dass er mir ein paar Ernaehrungstipps gab und wir haben halt gehofft. Vielleicht wollte ers mir so lang wie moeglich gemuetlich machen,immerhin weiss er, dass ich gern und viel uess hab, was ich in letzter Zeit reduziert hab, aber natuerlich nicht auf null.
Den kleinen Fluchtinstinkt, weswegen ich meinen Doc nicht weiter fragen konnte, nehm ich ihm nicht uebel, es nimmt ihn glaube ich etwas mit, dass ich jetzt so einen Mist am Hals habe, obwohl es nicht haette sein muessen. Aber er hat sich nichts vorzuwerfen, hat alles richtig gemacht. Er hat halt in dem Moment nicht damit gerechnet, dass ich mit dem Thema noch ankomme, weil ich wegen was anderem dort war und das dann halt beilaeufig die hohen Werte erwaehnte. Wuerd ich morgen da antanzen, haett er das verdaut und wuerd mir alle Fragen beantworten. Das kenn ich schon
Von der letzten Op gesehen ist es jetzt etwas mehr als ein halbes Jahr, das wuerde mit deinen Erfahrungen hin kommen.
Stationaer waere jetzt nicht meine Wahl, wenns nicht sein muss, es sei denn ich koennte das mitder op der verwachsungen kombinieren und das geht vermutlich nicht. Ist das denn sehr schwer einzustellen? Wuerd es gern zuhause versuchen, ehrlich gesagt. Wenns Schwierigkeiten gibt, kann ich ja immer noch stationaer oder stell ich mir das zu blauaeugig vor? Geht sowas auch im Provinzkrankenhaus oder muss man da auch was Spezielles haben? Woher weiss man denn, wieviel Insulin es am Anfang braucht? Irgendwie hab ich da so gar keine Vorstellung, das Thema ist mir bisher nich ne so wirklich ueber den Weg gelaufen.
Dummerweise hab ich keinen sonderlich regelmaessigen Alltag, aber gut, wenn das angepasst werden muss, muss es eben. Ich werd damit schon zurecht kommen. Momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, wie ein Leben so ziemlich ohne Zucker geht, aber der Geschmackssinn kann sich ja umgewoehnen...vielleicht sollte ich dann jetzt schon mal noch weniger, damits nicht so hart wird. Gefuehlsmaessig habich eher das Beduerfnis, nochmal reinzuhauen, bevor es nicht mehr geht....
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JKleeberg
- Beiträge: 119
- Registriert: 30. August 2008, 17:55
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Guten Tag noch einmal, ja der Diabetes 3c ist sehr schwer einstellbar-man muss es tatsächlich erlernen. Eine Spezialklinik ist dringend angeraten. Aus Erfahrungen-auch aus meiner eigenen Erfahrung- kann ich die Diabetesklinik in Bad Mergentheim empfehlen.
MfG J. Kleeberg
MfG J. Kleeberg
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Annefuchs
- Beiträge: 1
- Registriert: 18. Januar 2011, 14:19
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Hallo Muggle,
ich hatte vor ziemlich genau 2 Jahren eine Rechts- und Linksresektion und hatte seitdem noch im Krankenhaus erhöhte Werte, die bis dato noch nicht insulinpflichtig sind. Ich mache wöchentliche Kontrollmessungen und seit 1-2 Monaten sieht es so aus, als wenn die Werte besser werden - muss jetzt noch auf den nächsten Langzeitwert warten. Wäre ja schön, wenn sich meine BSD nach zwei Jahren nicht mehr so beleidigt zeigt... Vielleicht klappt das ja bei deiner auch noch.
Liebe Grüße - Anne
ich hatte vor ziemlich genau 2 Jahren eine Rechts- und Linksresektion und hatte seitdem noch im Krankenhaus erhöhte Werte, die bis dato noch nicht insulinpflichtig sind. Ich mache wöchentliche Kontrollmessungen und seit 1-2 Monaten sieht es so aus, als wenn die Werte besser werden - muss jetzt noch auf den nächsten Langzeitwert warten. Wäre ja schön, wenn sich meine BSD nach zwei Jahren nicht mehr so beleidigt zeigt... Vielleicht klappt das ja bei deiner auch noch.
Liebe Grüße - Anne
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Das wäre zu cool. Wie waren denn deine Werte? Ab wann ist denn insulinpflichtig? Sind das die Grenzwerte für Diabetes allgemein? Da wär ich drüber, zumindest an den meisten Tagen.
Habe da bei mir nicht so viel Hoffnung, da der Doc so prompt reagierte... ein bisschen erhöhte Werte hatte ich die ganze Zeit, das war dann aber mit 115 nüchtern oder so erledigt, das ist jetzt nicht mehr so.
An die Leute, die bereits Insulin kriegen... wie sieht denn eure Insulintherapie aus? Spritzt ihr, wenn ja wie oft muss man da so? Oder habt ihr solche Pumpen? Wie arg muss ich mir das vorstellen mit dem Unterzucker, dass man unbedingt in eine Klinik sollte?
Habe da bei mir nicht so viel Hoffnung, da der Doc so prompt reagierte... ein bisschen erhöhte Werte hatte ich die ganze Zeit, das war dann aber mit 115 nüchtern oder so erledigt, das ist jetzt nicht mehr so.
An die Leute, die bereits Insulin kriegen... wie sieht denn eure Insulintherapie aus? Spritzt ihr, wenn ja wie oft muss man da so? Oder habt ihr solche Pumpen? Wie arg muss ich mir das vorstellen mit dem Unterzucker, dass man unbedingt in eine Klinik sollte?
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Norbert
- Beiträge: 412
- Registriert: 11. März 2008, 10:55
- Wohnort: Raum Erlangen
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Hallo Muggle,
jetzt mach dich erstmal nicht verrückt. Ich hatte am Anfang auch "Weltuntergangsstimmung", als mein Diabetes auftrat. Habe mich aber schnell daran gewöhnt, und jetzt gehört es zu meinen Alltag. Glaube mir, es gibt schlimmeres.
Anfangs habe ich nur das Langzeitinsulin gespritzt, dann kam abends das kurzwirksame dazu. Inzwischen spritze ich auch zu jeder Mahlzeit. Besondere Diät halte ich nicht, spritze dementsprechend Insulin. Wurde von einem Diabetologen eingestellt und hatte dort eine gute Diabetikerschulung. Ob man sich in einer Klinik einstellen lassen sollte, ist glaube ich individuell verschieden. Es kommt darauf an, wie stark der Diabetes ausgeprägt ist. Bei einer Totalentfernung der BSD ist es sicherlich sinnvoll.
Wenn ich in den Unterzucker komme, merke ich das immer. Dann werde ich nervös und fange das Zittern an. Wenn ich dann etwas gegessen habe, geht es mir wieder gut.
Du wirst schnell lernen damit umzugehen, wichtig ist ein guter Diabetologe.
Herzliche Grüße
Norbert
jetzt mach dich erstmal nicht verrückt. Ich hatte am Anfang auch "Weltuntergangsstimmung", als mein Diabetes auftrat. Habe mich aber schnell daran gewöhnt, und jetzt gehört es zu meinen Alltag. Glaube mir, es gibt schlimmeres.
Anfangs habe ich nur das Langzeitinsulin gespritzt, dann kam abends das kurzwirksame dazu. Inzwischen spritze ich auch zu jeder Mahlzeit. Besondere Diät halte ich nicht, spritze dementsprechend Insulin. Wurde von einem Diabetologen eingestellt und hatte dort eine gute Diabetikerschulung. Ob man sich in einer Klinik einstellen lassen sollte, ist glaube ich individuell verschieden. Es kommt darauf an, wie stark der Diabetes ausgeprägt ist. Bei einer Totalentfernung der BSD ist es sicherlich sinnvoll.
Wenn ich in den Unterzucker komme, merke ich das immer. Dann werde ich nervös und fange das Zittern an. Wenn ich dann etwas gegessen habe, geht es mir wieder gut.
Du wirst schnell lernen damit umzugehen, wichtig ist ein guter Diabetologe.
Herzliche Grüße
Norbert
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Inzwischen hab ich mich an den Gedanken gewoehnt und mich ein bisschen informiert...mein Wissen ueber Diabetes stammt noch aus meiner Ausbildung vor vielen, vielen Jahren in der DDR und da lief das noch ganz anders, ein Leben nach der Uhr und ohne Zucker.
Inzwischen bin ich besser informiert ueber die heutigen Moeglichkeiten und es schreckt mich jetzt nicht mehr....ich warte entspannt auf meine Schulung. Ich bin mit so vielen Sachen im Leben klar gekommen, da werde ich das wohl auch schaffen.
Momentan kann es nur sein, das die Schulung nochmal verschoben werden muss, denn ich habe seit einigen Tagen so irre Schmerzen, dass ich nun doch bereit bin, die Op, die schon laenger im Gespraech ist, durchfuehren zu lassen. Vermutlich ist mein Darm durch die Op und die darauffolgenden Entzuendungen an verschiedenen Stellen festgewachsen, die Darmtaetigkeit ist die ganze Zeit auch schon verlangsamt gewesen. Es fuehlt sich fast an als gaebe es da Engstellen und da ich nicht ungeplant in der Notaufnahme enden will...Solange es unter Schmerzmedis einigermassen ging, war ivh nicht bereit,aber wenn man trotz Schmerzpflaster tagelang nicht gerade laufen kann und das einzige, was einigermassen ertraeglich ist, mit Waermflasche auf dem Bauch im Bett liegen ist und man taeglich 2 Maschinen Waesche voller vollgeschwitzter Klamotten hat, ist irgendwann mal Schluss...drueckt mir die Daumen, dass es diesmal nicht wieder so komplikationsreich wird.
Danach kann ich mich immer noch um die Zuckerwerte kuemmern, so hoch, dass es auf 2 oder 3 Wochen ankommt, ist es nun auch wieder nicht.
Inzwischen bin ich besser informiert ueber die heutigen Moeglichkeiten und es schreckt mich jetzt nicht mehr....ich warte entspannt auf meine Schulung. Ich bin mit so vielen Sachen im Leben klar gekommen, da werde ich das wohl auch schaffen.
Momentan kann es nur sein, das die Schulung nochmal verschoben werden muss, denn ich habe seit einigen Tagen so irre Schmerzen, dass ich nun doch bereit bin, die Op, die schon laenger im Gespraech ist, durchfuehren zu lassen. Vermutlich ist mein Darm durch die Op und die darauffolgenden Entzuendungen an verschiedenen Stellen festgewachsen, die Darmtaetigkeit ist die ganze Zeit auch schon verlangsamt gewesen. Es fuehlt sich fast an als gaebe es da Engstellen und da ich nicht ungeplant in der Notaufnahme enden will...Solange es unter Schmerzmedis einigermassen ging, war ivh nicht bereit,aber wenn man trotz Schmerzpflaster tagelang nicht gerade laufen kann und das einzige, was einigermassen ertraeglich ist, mit Waermflasche auf dem Bauch im Bett liegen ist und man taeglich 2 Maschinen Waesche voller vollgeschwitzter Klamotten hat, ist irgendwann mal Schluss...drueckt mir die Daumen, dass es diesmal nicht wieder so komplikationsreich wird.
Danach kann ich mich immer noch um die Zuckerwerte kuemmern, so hoch, dass es auf 2 oder 3 Wochen ankommt, ist es nun auch wieder nicht.
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Diabetes? Insulinpflichtig?
Sagt mal, kann es sein, dass Opiate oder Abfuehrmittel den Blutzuckerspiegel beeinflussen? Ich musste ja schonmal drei Tage Profil messen und da waren die Werte durch die Bank weg zu hoch, am Freitag war der Nuechternzucker noch zu hoch, als ich bei der Diabetesberatung war.
Am Montag soll eigentlich die Insulineinstellung stattfinden und ich soll uebers Wochenende nochmal messen... und die Werte sind einigermassen in Ordnung, das sind sogar maessige Ausreisser nach unten dabei, obwohl ich den ganzen Abend herumgesessen und gefuttert habe....wie kann das auf einmal....ich hab ne Menge gegessen, nicht uebermaessig mich bewegt.... das einzige, was anders ist, ist ne erhoehte Opiatdosis (sind grad am einstellen) und ich hab heute Movicol gehabt....ob der Darm dann das Essen nicht richtig aufnimmt? Weil Hunger hab ich ohne Ende....
Werte hab ich mit nem zweiten Messgeraet gegen gecheckt, die sind wirklich so.
vielleicht ists ja der Zahnarzt-Effekt, da werd ich auch immer im Wartezimmer gesund
Am Montag soll eigentlich die Insulineinstellung stattfinden und ich soll uebers Wochenende nochmal messen... und die Werte sind einigermassen in Ordnung, das sind sogar maessige Ausreisser nach unten dabei, obwohl ich den ganzen Abend herumgesessen und gefuttert habe....wie kann das auf einmal....ich hab ne Menge gegessen, nicht uebermaessig mich bewegt.... das einzige, was anders ist, ist ne erhoehte Opiatdosis (sind grad am einstellen) und ich hab heute Movicol gehabt....ob der Darm dann das Essen nicht richtig aufnimmt? Weil Hunger hab ich ohne Ende....
Werte hab ich mit nem zweiten Messgeraet gegen gecheckt, die sind wirklich so.
vielleicht ists ja der Zahnarzt-Effekt, da werd ich auch immer im Wartezimmer gesund