Endlich geht es mir einigermaßen stabil besser. Natürlich bleiben Sachen, an die man sich eben gewöhnen muss, aber das sind eben auch alles Dinge, an die man sich gewöhnen kann. Und nicht mehr dauernd irgendwelche Notfälle.
Bei solch steigender Tendenz hoffe ich, bald auch wieder meine Family in den Niederlanden besuchen zu können. Dass es da für Opiate besondere Regelungen gibt, habe ich mir gedacht und gegoogled. Anscheinend braucht man eine Bescheinigung vom Arzt, dass man dieses Medikament bekommt. Das wäre jetzt nicth so das Problem. Diese muss aber wohl auch noch von irgendeiner Landesbehörde beglaubigt werden. Das ist umständlich und mit Kosten verbunden, wäre aber auch noch nicht das Problem. Das Problem ist, dass soweit ich gefunden habe, diese Bescheinigung nur einen Monat gilt und somit für jede Reise neu ausgestellt werden muesste. Damit kämen weder spontane Reisen in Frage noch dass ich mal länger als einen Monat bleiben könnte.
Bisher habe ich das sehr spontan gehandhabt und gerade wenn man die Familie in einem anderen Land hat, kann es ja auch leicht mal sein, dass man kurzfristig hin muss. Da kann ich nicht erst der Bürokratie hinterher rennen. Oder dass man länger bleibt als geplant und sich dann dort eben die Medikamente besorgt, die man braucht. Dürfte im Fall von BTM aber so gut wie unmöglich sein. Oder wie sind da eure Erfahrungen?
Wisst ihr da mehr? Gibts irgendwelche Möglichkeiten, sich ein länger geltendes Zertifikat anzuschaffen? Reist ihr nur noch mit ausgiebiger Vorbereitung?
Nun sind die Grenzen ja offen und die Kontrollen nicht sehr streng, aber ich würde mich da ungern drauf verlassen, denn ich könnte mir vorstellen, dass das im Zweifelsfall richtig Ärger geben kann. Aber ich finde es auch nicht in Ordnung, dass hier die Bürokratie meine Lebensqualität einschränken darf. Und spontan zu meiner Familie zu können ist mir einfach wichtig.
Opiate- spontane grenzüberschreitende Reisen unmöglich?
-
Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58