Keiner sagt was, keiner sagt was

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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heidequeen
Beiträge: 3
Registriert: 20. August 2013, 20:47

Keiner sagt was, keiner sagt was

Beitrag von heidequeen »

Hallo Zusammen!

Ich lese seit ca. 20 Tagen im Forum und bin sehr begeistert über den wertschätzenden, sachlichen, freundlichen und sehr menschlichen Umgang!!! Einfach großartig - ist das einzige Forum - egal welches Thema - was ich so etwas gefunden habe.

Tja und nun brauche ich auch mal Euren Rat! Mein Mann wurde am 06.08 per Notarzt ins KHS eingewiesen - alles drumherum lasse ich mal wech und hier die Daten und Fakten:
lt. KHS chron. Pankreas seit mind. über 10 Jahren ( er hatte noch nie Beschwerden) unkl. Genese, da nix Alkohol, keine Gallenst. etc.
CT ( Verkalkungen), Blutunters., Spiegelung (Steine) - geplant Verlegung nach HH ins UKE, vorher noch MRT/Kernspin: nix mehr Steine! Tumor auch nicht!
Enlassung: Entzündung P.Kopf und P.Schwanz - keine Medivorschläge, keine Verhaltenmaßnahmen etc.
Arzt für Innere nach Entl. aufgesucht: "alles gut" keine Schmerzmittel, nix Medi = weitermachen wie bisher nur Fett meiden
Hausarzt: genau wie der Internist.

Mann liegt zu Hause hat noch Schmerzen, Ernährung habe ich entsprechend dem Forum angepasst bzw. umgestellt.

............. aber eigentlich fühlen wir uns verunsichert, unsicher und alleine. Haben wir wirklich so viel Glück gehabt? Gibt es das?

Doch vielleicht mal in die Pankreas Ambulanz ins UKE nach HH?

Ich danke Euch
Gaby
Friedhlm Moehlenbrock
Beiträge: 148
Registriert: 2. Mai 2010, 19:59

Re: Keiner sagt was, keiner sagt was

Beitrag von Friedhlm Moehlenbrock »

Hallo,
und herzlich willkommen hier im Forum. Danke auch für das fette Lob, wir tun unser bestets auch weiterhin, hoffe ich.....
Nun zu deinem Mann, die Infos sind echt etwas knapp. Wie sieht es mit Fettstühlen oder anderen Verdauungsproblemen aus?
Wenn die Schmerzen weiterhin anhalten würde ich mal im UKE vorsprechen, sicher ist sicher. Wenn dann nix ist braucht ihr euch
ja keine weiteren Gedanken machen und es als glücklich erledigt abhaken. Mit so einer Unsicherheit leben ist doch auch belastend.
Ist aber nur meine Meinung. :prost:

LG
Freddy
Friedhelm Möhlenbrock
1.stellv. Vorsitzender
Regionalgruppen 32 & 33
Minden-Herford-Bielefeld-OWL


Auch neue Wege gehen, wer einem Pfad folgt, kommt nur dort an, wo andere schon längst waren.
uwe
Beiträge: 301
Registriert: 11. März 2008, 10:50
Wohnort: Dorsten

Re: Keiner sagt was, keiner sagt was

Beitrag von uwe »

Guten Morgen Heidequeen,
ich selbst habe mich auch nsehr lange mit Bauchschmerzen herumgequält...all meine Arztbesuche haben keine Diagnose gebracht....alles wurde aus den Stress eines Selbständigen geschoben und abgetan.....Überweisungen zu einem" Spezialisten"...lt Hausarzt war er das....haben auch kein Ergebnis gebracht.
Als ich mit heftigsten Schmerzen zum HA vorstellig wurde hat man mich als wehleidig abgestempelt....Und so getan als wenn ich eine AU bräuchte....
Erst als ich nach 2 Jahren total zusammengebrochen bin und im Krankenhaus war wurde mir gesagt das meine BSD total kaputt ist, und wahrscheinlich eine große OP unumgänglich sei.
Die üblichen Diätempfehlungen und Alkoholabstinenz habe ich strikt befolgt....und trotzdem weitere heftige Schübe gehabt......
Zum Glück habe ich über diese Forum gefunden und Leute die ähnliches erlebt haben und die haben mir dann hilfreiche Tips gegeben.
Die Klinik zur OP habe ich dann nach den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen ausgesucht.....
Sicher operieren heute schon kleine Krankenhäuser an der BSB herum.....aber keiner sagt dir mit welchem Ergebnis bezüglich Liegezeiten etc.und wie es den Leuten hinterher geht....
Habe in den 11 Jahren, meiner Erkrankung, da schon sehr vieles gehört was sich unglaublich anhört....echte Horrorgeschichten über Komplikationen oder falsche Medikamenteneinstellung......
Kann mich nur Freddys Meinung nur anschliessen. Lass die Sache abklären und nimms nicht auf die leichte Schulter, es steht zu viel auf dem Spiel....
Helfen kann dir bestimmt das Arzt und Klinikverzeichnis auf dieser Homepage.
Viel Gesundheit
uwe
Kaba18
Beiträge: 180
Registriert: 9. Juli 2012, 08:38

Re: Keiner sagt was, keiner sagt was

Beitrag von Kaba18 »

Hallo Heidequeen, ich glaube wir kommen aus der gleichen Gegend... in welchem Krankenhaus ist euch das passiert??? Hatte dasselbe Spiel bei meinem Mann... einfach entlassen ohne weitere Hinweise, Untersuchungen etc... und das ganze X-Mal!! Wir sind letztendlich auch zum UKE gewesen zur Beratung , da kann ich Euch Dr. Holzhüter (Oberarzt) sehr empfehlen!!! Ohne Pankreasspezialisten seid ihr irgendwann aufgeschmissen, macht es so früh wie möglich. Wie waren / sind die Laborwerte deines Mannes (Lipase / Amylase / CRP)??
Liebe Grüße

Kaba

"Zeiten ändern Dich" (Bushido)
heidequeen
Beiträge: 3
Registriert: 20. August 2013, 20:47

Re: Keiner sagt was, keiner sagt was

Beitrag von heidequeen »

Hallo Ihr,

DANKE!

Danke an Freddy, der mir meine Nacht gerettet hat, da ich mich schon ein wenig besser fühlte.

Danke an Uwe - der mich bestärkt hat.

Danke Dir Kaba - wäre ja schön wenn Du in de Nähe wärst. Ich war im Klinikum LG.

Noch ein paar Infos, weil es war wohl tatsächlich was dürftig:

mein Mann hatte noch nie Fettstühle ist auch auf keinen Fall untergewichtig (hat während dieses Horrors nur 1 Kilo abgenommen).

Laborwerte: muss ich mir noch mal den Bericht zurückholen. Stnd von Dienstag: Entzündung ist raus.

Auf dem Plan steht also als nächstes Termin im UKE.

Ganz liebe Grüße an Euch
Gaby
Friedhlm Moehlenbrock
Beiträge: 148
Registriert: 2. Mai 2010, 19:59

Re: Keiner sagt was, keiner sagt was

Beitrag von Friedhlm Moehlenbrock »

Hallo,
wünsche euch viel Erfolg im UKE. :daumenh:

Alles, alles Gute.

LG
Freddy
Friedhelm Möhlenbrock
1.stellv. Vorsitzender
Regionalgruppen 32 & 33
Minden-Herford-Bielefeld-OWL


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