Omeprazol und Magnesiummangel

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Tarantella
Beiträge: 5
Registriert: 10. Januar 2011, 20:04

Omeprazol und Magnesiummangel

Beitrag von Tarantella »

Hallo,

nachdem ich zwei Jahre nahezu verschlafen habe, möchte meine Freude darüber teilen, dass ich endlich herausgefunden habe, warum ich:

Lähmungserscheiungen,
Zucken im Fuß,
Kieferschmerzen,
chronische Müdigkeit,
Muskelkontraktionen,
Rückenschwerzen,
einen unerträglichen Blähbauch habe

Ich nehme seit einer Magenspiegelung vor zwei Jahren 40 mg Omaprazol pro Tag und hatte mir eingebildet, das sei gut für mich. Weil es mir vor einer Woche so schlecht ging, habe ich die Beipackzettel meiner Medikamtente studiert und bin auf den Magnesiummangel (durch Omeprazol hervorgerufen) gestoßen.

Eine Erkenntnis, die ich eigentlich den Ärzten zugetraut hatte: Ich habe erheblichen Magnesiummangel. Seit ein paar Brausetabletten und nur wenige Tage später, bin ich auch abends wieder in der Lage z.B. einen Fernsehfilm zu Ende zu gucken.

Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Omaprazol?

Antje
uwe
Beiträge: 301
Registriert: 11. März 2008, 10:50
Wohnort: Dorsten

Re: Omeprazol und Magnesiummangel

Beitrag von uwe »

Tarantella hat geschrieben:Hallo,

nachdem ich zwei Jahre nahezu verschlafen habe, möchte meine Freude darüber teilen, dass ich endlich herausgefunden habe, warum ich:

Lähmungserscheiungen,
Zucken im Fuß,
Kieferschmerzen,
chronische Müdigkeit,
Muskelkontraktionen,
Rückenschwerzen,
einen unerträglichen Blähbauch habe

Ich nehme seit einer Magenspiegelung vor zwei Jahren 40 mg Omaprazol pro Tag und hatte mir eingebildet, das sei gut für mich. Weil es mir vor einer Woche so schlecht ging, habe ich die Beipackzettel meiner Medikamtente studiert und bin auf den Magnesiummangel (durch Omeprazol hervorgerufen) gestoßen.

Eine Erkenntnis, die ich eigentlich den Ärzten zugetraut hatte: Ich habe erheblichen Magnesiummangel. Seit ein paar Brausetabletten und nur wenige Tage später, bin ich auch abends wieder in der Lage z.B. einen Fernsehfilm zu Ende zu gucken.

Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Omaprazol?

Antje
Hallo Antje,
klar jedes Mittel hat neben der gewünschten auch unerwünschte Wirkungen...( Nebenwirkungen).
Säureblocker haben den Nachteil das der Ferritinspiegel sinkt ( Eisen).
Deshalb bekomme ich in mehr oder weniger kurzen Abständen Infusionen dieses.
Bemerken tu ich es auch durch Müdigkeit und antriebslosigkeit.
Einfach die Säureblocker weglassen geht bei mir als Gewhippelten nicht weil die Magensäure sonst die Wirksamkeit der Verdauungsentzyme einschränkt.
Die können nur im neutralen Speisebrei ihre Wirkung entfalten.
Sonst hat das auch wieder Nachteile....Fettlösliche Vitamine gehen verloren ....Verdauungsstörungen etc. sind die Folge....
Liegt wohl daran das sonst der Zwölffingerdarm die Säure absorbiert und den haben wir ja nicht mehr...
Ist ein ständiges Ausprobieren und in sich reinhören...
Aber durch dieses Forum haben wir ja zum Glück die Möglichkeit von den Erfahrungen anderer zu profitieren und uns auszutauschen.
Von Hausärzten bekommt man solche Sachen nicht erzählt...
Alles gute
uwe
Tarantella
Beiträge: 5
Registriert: 10. Januar 2011, 20:04

Re: Omeprazol und Magnesiummangel

Beitrag von Tarantella »

Hallo Uwe,

danke für Deine Antwort. Ich bin leider auch Gewhippelt und hatte mir die Illusion gemacht, dass ich vielleicht Omeprazol absetzen könnte. Sollte ich wohl lieber nicht tun. Immerhin habe ich die Dosis schon einmal auf 20 runtergesetzt und hoffe, dass das was bringt.

Ferritin werde ich jetzt auch einmal genauer beobachten. Wenn ich Eisentabletten nehme, geht mir das immer auf die Magenschleimhaut. Aber Infusionen halten meine Ärzte bislang nicht für nötig. Die sind sowieso der Meinung, dass ich mir das alles nur einbilde. Kunststück: Magnesiummangel fällt im Blutbild nie auf, weil es gar nicht erscheint.

Bin jetzt erst einmal froh, dass es mir endlich mal besser geht.

Antje
Friedhlm Moehlenbrock
Beiträge: 148
Registriert: 2. Mai 2010, 19:59

Re: Omeprazol und Magnesiummangel

Beitrag von Friedhlm Moehlenbrock »

Hallo Antje,
probleme mit dem Säureblocker haben viele, oft hilft auch ein wechsel auf ein anderes Präparat. Ich. z.B.
vertrage Omeprazol überhaupt nicht, einfach mal ausprobieren. Wie mit Allem in unserer
Situation: "VERSUCH MACHT KLUCH"!!!!! Oder das Zeug zu einer anderen Tageszeit einnehmen, es soll
ja 24h wirken, wann die Zeit anfängt zu ticken ist im Prinzip egal.
Wie hast du denn die Dosis reduziert, ich hoffe nicht das du versuchst die 40ziger zu teilen, dann wird der Schutzbelag
um die Pille verletzt und die volle Wirkung ist nach ein paar minuten futsch. Einige haben auch Erfolg damit die Dosis
aufzuteilen, morgens 20mg, abends 20mg.

Alles Gute
LG
Freddy
Friedhelm Möhlenbrock
1.stellv. Vorsitzender
Regionalgruppen 32 & 33
Minden-Herford-Bielefeld-OWL


Auch neue Wege gehen, wer einem Pfad folgt, kommt nur dort an, wo andere schon längst waren.
uwe
Beiträge: 301
Registriert: 11. März 2008, 10:50
Wohnort: Dorsten

Re: Omeprazol und Magnesiummangel

Beitrag von uwe »

Hallo Antje,
Mit Eisentabetten hab ich es auch versucht.
Das hat aber überhaubt nix gebracht.
Ich hatte nur son Gefüh als hätte ich Backsteine im Bauch.
Die sind scheinbar schwer verdaulich.....
Bei meinem letzten Hausarzt habe ich as Mittel direkt aus der Ampulle in die Vene bekommen...die Helferin hat gesagt das müsste langsam gespritzt werden.
Manche Leute vertragen es wohl nicht so gut???
Bei mir gab es aber nie Probleme...
Bin dann umgezogen und bekomme es jetzt mit einer Elektrolyt Flüssigkeit gemischt über einen Tropf...die Flasche töpfelt immer ca. eine viertel Stunde....und mir geht es dann eigendlich merklich besser.
War jedoch beim letzten mal kurz vor der Mittagspause dort...als der Arzt sah das ich diese Lösung bekam hat er seinen Hausbesuch verschoben bis ich fertig war....
Auf nachfragen wurde mir gesagt, das dies vorgeschriebene Vorsichtmasnahmen seien.
Manche Leute vertragen die nicht und kolabieren.
Aber ich habe da keine Probleme. Möglich das du deshalb die Pillen schucken sollst.
Sprech deinen Arzt mal drauf an...und wechsel im Notfall den Arzt.
Viel Glück
Uwe
Tarantella
Beiträge: 5
Registriert: 10. Januar 2011, 20:04

Re: Omeprazol und Magnesiummangel

Beitrag von Tarantella »

Hallo Uwe und Freddy,

werde Eure Ratschläge beherzigen. Vielen Dank.

Antje
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