ich (36) bin neu in diesem Forum und durch einen persönlichen Fall auf dieses Forum aufmerksam geworden.
Kurz zu meinem Krankheitsbild: (mir liegen die Befunde nicht im Deatil vor, werde aber die Angaben konkretisieren wenn ich die Berichte habe)
Ich bin Ende letzten Jahres mit mäßigen Schmerzen im Oberbauch/Brust(puliserende Stärke) in die Notaufnahme unseres KH gefahren.
Nach der Blutuntersuchung ergaben sich erhöhrte BSD-Werte. Lipase lag so um 1500 Amylase war auch erhöht CRP bei ca. 2.
Jedenfalls sollte ich da bleiben. Also eine Nacht auf der ITS mit Schmerzmitteln und IV-Flüssigkeit.
Morgens dann zum Ultraschall. => BSD leicht geschwollen.
Dann folgten tägliche Blutkontrolle und ab dem 3. Tag (wieder auf der normalen Inneren) sollte ich wieder langsam anfangn zu Essen.
Bis ich das Essen wieder angefangen habe sanken die Werte so auf knapp unter 1000, nach der Nahrungsaufnahme am nächsten Tag dann Lipase >3000 und CRP immer noch im 2er Bereich.
Nunja,. dann erst mal eine CT gemacht. relativ unauffällig ausser dass sich das Pankreas "wurstförmig" darstellt, keine Zeichen einer chronischen Pankreatitis.
Daraufhin fiel der Verdacht auf eine Autoimmun-Pankreatitis. Nun sollte ich eine Endosonografie und gleichzeitig eine BSD-Biopsie bekommen. (zu diesem Zeitpunkt Lipase 2000!)
Nun dann bekam ich die Untersuchungen. Mir wurde gesagt, dass die Probem ins Labor geschickt werden und mein Hausarzt (Internist) die Ergebnisse zugesandt bekommt.
Daraufhin wurde ich am Mittag nach der Biopsie entlassen und sollte die Blutwerte unter Einhaltung der üblichen Diät beim Hausarzt engmaschig kontrollieren lassen.
Dazu kam es aber erst gar nicht
Denn in der Nacht bekam ich dermassen Schmerzen dass ich wieder in die Notaufnahme bin.
Kurzum Lipase wieder > 3000 CRP ca 3
Die wollten mich dann wirklich abspeisen (zwar mit Schmerzmitteln in Tablettenform), man könne mir eh nicht wirklich helfen (weil Sylvester) und Untersuchungen werden eh erst wenn überhaupt nach Sylvester gemacht.
Bin aber da geblieben weil ich ein wenig Angst hatte.
Also wieder IV-Flüssigkeit 2 Tage und nix Essen. Am 2. Tag kam die Schwester und sagte der Oberarzt hätte angeordnet dass ich Kortison nehmen soll Prednisol 100mg.
Nunja,. ok ich nahms.
Blutwerte 2 Tage später super. Lipase in der Norm, CRP gegen 0.
Dann sollte ich wieder Essen. Blutwert Lipase stieg auf knapp 300 aber der CRP blieb bei 0,1.
Kurz darauf wurde ich dann entlassen.
Sei dem bin ich bei der wöchentlichen Blutkontrolle und der Kortisonreduktion.
Der Lipase-Wert sank dann auch um ca 50 pro Woche.
Mein Internist wollte das Kortion recht schnell ausschleichen.
Zwar ergab die Biopsie, dass das Bild zu einer AiP passen würde, aber mein Internist meinte da die Biopsie unter "Volllast" der Entzündung gemacht wurde, könne man da nicht sicher sein.
IGG und co waren auch alle negativ ich habe keine anderen Autoimmun-Erkrankungen und er könne sich nicht vorstellen dass das eine AiP wäre.
SOOO und meinen Fragen:
Während der Ausschleichphase zwischen 40mg und 20mg stieg auf einmal der Lipase Wert auf 900. CRP immer noch auf 0,1. (Ultraschall BSD unauffällig komplett normal)
Ich habe nix anderes gegessen und getrunken als sonst. (Ich habe auch viel zu viel Angst davor was falsches zu machen)
Kortison wieder auf 40mg erhöt => Lipase runter auf 260
da blieb sie nun auch nach einer Woche 40mg.
Nun soll ich auf 30 mg reduzieren und hab natürlich Angst dass der Wert wieder ansteigt.
das werde ich dann Dienstag wissen.
Wie sind eure Erfahrungen mit der Abheilung ? Ist es normal dass es 1-2 Monate dauert bis die Werte sich bessern ?
Sind Schwankungen normal ?
Muss ich einfach Geduld haben ?
Ich hätte nie gemerkt dass die Werte auf 900 angestiegen sind. Keine Probleme, fühlte mich gut.
JETZT wo ich weiss dass es so war und wieder sein könnte hab ich Angst.
Habe immer ein leichten Druck im Bauch ,. mal hier mal da ein zwicken .
Ist das nun psychisch ? Gibt es hier andere mit ähnlichen Erfahrungen ?