Pankreaskarzinom im absoluten Frühstadium - Nachsorge usw..?

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Reinhard
Beiträge: 656
Registriert: 1. Mai 2008, 09:32
Wohnort: Bückeburg

Re: Pankreaskarzinom im absoluten Frühstadium - Nachsorge us

Beitrag von Reinhard »

Hallo Kaba,
ich selbst bin aus anderen Gründen (Ursprungs Erkrankung) betroffen. Von daher lege ich mein Augenmerk bei Vorträgen nicht so sehr auf die Krebserkrankung und deren Behandlung. Nur eins ist mir in Erinnerung geblieben z.B. bei den Vorträgen von Herrn Professor Dr. Schmitz, Klinikum Hildesheim: es solle sich keiner verrückt machen wegen eines erhöhten Tumormarker. Man muss diesen Wert im Gesamtverlauf und im Gesamtbild sehen. Als absolute Zahl wäre dieser nicht so aussagefähig. Diese Aussage hat sich bei mir eingeprägt.
Alles Liebe und Gute für die Zukunft
Reinhard
Karl-Josef
Beiträge: 364
Registriert: 8. März 2008, 16:54
Wohnort: Düsseldorf

Re: Pankreaskarzinom im absoluten Frühstadium - Nachsorge us

Beitrag von Karl-Josef »

Hallo Kaba,

was Reinhard dir geschrieben hat, ist vollkommen richtig. Auch bei mir war in den letzten 7 Jahren der CA 19-9 mehrmals erhöht, auch schon um einiges höher als 107. Der CEA-Wert war allerdings immer im Normbereich. Ich hatte dann immer eine Entzündung der Gallengänge, die ich auch manchmal nicht gemerkt habe. Nach 5 Tagen Antibiotikum und neuer Kontrolle der Tumormarker war der CA-Wert auch wieder im Normbereich.
In den ganzen Jahren war zu erkennen, dass der CA 19-9 sehr empfindlich reagierte. Kann natürlich eure Sorge nachvollziehen, war bei mir auch nicht anders.
Also ruhig bleiben, der Sache nachgehen und dann wird es schon gut sein. Denn mit 107 ist der CA 19-9 nicht sehr hoch.

Alles Gute für euch

liebe Grüße

Karl-Josef
Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern
Kaba18
Beiträge: 180
Registriert: 9. Juli 2012, 08:38

Re: Pankreaskarzinom im absoluten Frühstadium - Nachsorge us

Beitrag von Kaba18 »

Hallo Karl-Josef,
wir waren heute in Hannover zur Besprechung der Histologie und es wird doch darauf hinauslaufen,
dass eine Rest-Pankreatektomie gemacht wird - die ganze Drüse ist dann weg. Mein Mann hat wahnsinnig
Angst vor der erneuten OP und vor allem vor dem ganzen was danach auf ihn zukommt. Laut Prof. Bektas von
der MHH ist sein Fall so selten, dass einer der 5 (!) Referenzpathologen bei ihm angerufen hat und gesagt hat,
so einen Fall hat er in 30 Jahren noch nicht gehabt. Ich versuche jetzt mal ein neue Thema aufzumachen im forum, ob sich Leute melden die das schon hinter sich haben, um zu erfahren, wie es denen damit geht. LIeben Dank für all die Antworten und aufmunternden Kommentare und Erfahrungsberichte.
Liebe Grüße

Kaba

"Zeiten ändern Dich" (Bushido)
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